Beiträge von Peter-Latzel

    Hallo Wolfgang,
    Aussage gilt natürlich nur bei den bei uns üblichen Dacheindeckungen und in unserer Klimazone. Auf der Höhe von Korsika würd ich da erst mal keine Aussage machen wollen. Hast Du eine Steindeckung oder ist die Zisterne in den Fels gehauen? Wie hoch sind denn die Phosphatwerte in Teich und Zisterne?
    Eventuell könnte man über einen Phosphatfilter nachspeisen.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo charlottew, Hallo Andreas,


    macht doch mal folgendes: Schnappt euch ein Küchensieb und nehmt mit dem Sieb unterhalb der Häufchen 5-10 cm den Kies heraus. Kippt den Siebinhalt in eine weiße Schale, so dass der Kies nur noch in einer Schicht auf dem Schalenboden liegt. Jetzt etwa 1 cm Wasser drauf, hin und her schwenken und dann ruhig stehen lassen und gucken, ob sich was bewegt. Wenn Tiere drin sind, die Tierchen in sauberes Wasser setzen und Fotografieren


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo charlottew, Hallo Andreas,


    hab noch was vergessen, habt Ihr einen vorgeschalteten Feinfilter (Schwammmatte oder ähnliches) oder wird direkt über eine Vorfilterpumpe mit Körbchen in den Kiesbettfilter gepumpt?




    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Andreas,


    gute Idee, das ganze mit einer Zwischenspeicherung versehen, und fertig ist die Nachfüllanlage. Müßte noch ein Siebfilterchen davor, damit die Drossel nicht verstopft.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Markus,
    das DN110er Rohr wird unterhalb des Wasserspiegels mit dem Folienflansch durch die Abdichtung gezogen und an den Absetzkammerfilter angeschlossen. Da kommt man aber ganz leicht dran, um die Abdichtung zu kontrollieren. Beim Bodenablauf ohne Artlake ist das sehr viel schwieriger. Wenn der Teich relativ flach ist, trampelt man auch dauernd auf dem Bodenablauf rum, es ist ein hochbelastetes Bauteil.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo charlottew, Hallo Andreas,
    am Besten ist gespülte kleine Mineralwasserflasche, ist bei der Art von Probe aber nicht so wichtig. Bitte auch dazuschreiben, was sonst noch für Auffälligkeiten am Teich existieren, wie zB Trübungen, Algenblüten, Ablagerungen(Seekreide?)etc.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Wastl81,


    was Du brauchst, sind eher Erfahrungen aus den Koiteichbereich. Mit dem gewünschten Fischbesatz wird das eher ein Fischzuchtteich in dem man auch mal schwimmen kann. Aber Vorsicht, große Forellen, die eingeworfenes Futter gewöhnt sind, können beim Schwimmen ein wenig lästig werden.
    Hätte ich einen Beratungskunden, der als Zielvorgaben Fische in der angegebenen Dichte und zusätzlich Schwimmteichqualitäten fordert, und davon auch nicht abgehen will, würde ich ihm eine gekoppelte Filteranlage aus dem Koiteichbereich mit einem angeschlossenen großen Kiesbettfilter empfehlen. Eine im Bypass betriebene Phosphatfilteranlage wäre ebenfalls empfehlenswert. Gefälle im Teichgrund und Bodenablauf könnten auch nützlich sein.
    Zusätzlich solltest Du mal die Filteranlagen der Aquakulturleute angucken, die mit Rundstrombecken arbeiten.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Entschuldige Blockheadjoker, wenn ich mich nun wieder direkt an its me wenden muß.
    Es ist außerhalb der Ballungsgebiete und deren Winddriftzonen kein so großes Problem an sauberes Regenwasser zu kommen. Wie gesagt bei mir in Oberbayern ohne jede Maßnahme ein Leitwert von 10 µS/cm. Da hat selbst manche Osmoseanlage Probleme mit. Das IST sauberes Regenwasser. Und als Nachfüllwasser ideal. Als reines Füllwasser könnten negative Effekte wie zB wegen zu schlechter Puffereigenschaften auftreten, aber beim Nachfüllen hat das überhaupt keine Bedeutung, wenn der Wasserverlust des Teiches auf Verdunstung beruht.
    Zu Blockheadjoker:
    So eine Regenwassersammelanlage kann man natürlich auch vielfältig nutzen, das erhöht die Wertschöpfung, aber das Geld für die Investition über Trinkwassereinsparung wieder hereinzubekommen ist schwierig, da geb ich Dir recht. Probiers doch mal mit einem Oberflächenspeicher aus den Polyethylenpalettenspeichern?! Muß man halt irgendwo gestalterisch geschickt einbinden.


    Gruß von Peter Latzel

    Hallo Its me,
    das Problem ist, dass die Fische nur einen Teil der Nahrung in eigene Biomasse verwandeln. Der Rest geht hinten wieder raus, wird flux von Bakterien abgebaut und läßt die Algen prima wachsen. Bis der Fisch mal groß ist, hat er viel dazu beigetragen, dass die Algen prima Nährstoffe aus verdauten Schnecken bekommen. Erfolgt die Entnahme direkt aus abgeernteten Schnecken, sind diese Nährstoffe vollständig aus dem System entfernt.
    Wenn man denn einen flossentragenden Schneckenvernichter braucht, bitte keine Neozoon (Tiere aus anderen Regionen) einsetzen. Eine heimische Schleie tuts auch, und die braucht man dann auch nicht weiter zu vermieten, Schleie blau schmeckt ausgezeichnet. Böse, böse, ich weiß, aber Fischstäbchen sind auch mal im Meer rumgeschwommen.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Tue es doch.
    Das Zauberwort heißt zwischenspeichern. Eine entsprechend gesteuerte zweiteilige Regenwasserspeicherung fänd ich prima als Nachfüllreserve für Schwimmteiche. Ich hab da auch schon einige Ideen dazu. Verrat ich aber noch nicht. Freu mich aber, wenn sich auch andere Leute darüber Gedanken machen.
    Das Regenwasser, dass ich hier bei mir auch ohne Steuerung sammele, hat einen Leitwert von 10 µs/cm. Normal bei Leitungswasser sind Werte zwischen 300 und etwa 600 (jaja es gibt auch viel höhere Leitwerte im Leitungsnetz, dass sind aber eher Ausnahmen) Was aus dem Teich verdunstet ist reines destilliertes Wasser. Nur wenn er das auch wieder zurück bekommt, kann man verhindern, dass sich bestimmte Stoffe im Teich anreichern. Das geht dann nur mit Auffüllen von Dest. Wasser, Osmosewasser oder eben sauberem Regenwasser.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo charlottew,
    kann ich so vom Photo her nicht sagen. Am besten ein 5x5cm großes Stück komplett vom Grund abkratzen und mit wenig Wasser in einem Plastikfläschchen mir schicken. Wenn Du willst, kann ich noch ne Anleitung fürs Verschicken senden.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo frauchen47,
    die alten Biodrainschächte sind dafür eigentlich nicht vorgesehen, da sie keine Schlitzung in der Schachtwand haben. Der neue Drainstar hat so eine Schlitzung. Wenn das Set so jung ist, dass der geschlitzte Dränstar da schon drin war, kann man das Phosgran hier einbringen. Im Skimmerfilter ist die Strömungsgeschwindigkeit zu hoch, um das Phosgran optimal zu nutzen.
    Am Besten allerdings ist das Phosgran im speziellen druckseitig irgendwo eingebauten Filterbehälter untergebracht, da man hier die Durchströmung in engen Bereichen sehr gut einstellen kann.
    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Buffo-Buffo,
    antworte hier schon mal frecherweise anstelle von Schwimmerin.
    Wenn mit Phosphorsäcken eine Reduzierung des Phosphatgehaltes mit Phosphatbindemittel auf Eisenoxyhydratbasis, wie zum Beispiel das Phosgran in unseren Phosphatfiltern oder in den Schächten vom Dränstar gemeint ist, muß ich sagen, dass ich ein absoluter Fan derartiger Maßnahmen bin. Hier wird eine Phosphatfalle angewendet, die man auch in natürlichen Gewässer findet. Wenn nicht massiv neue Phosphate von außen zugeführt werden, kann man damit sehr gut allmählich den Phosphatgehalt im Teich senken und so die Algen allmählich verhungern lassen. Das geht mit einer UV Lampe nicht, damit killt man nur alles ab, was voebeischwimmt, also auch die Zooplankter, die die Algen normalerweise fressen. Wenn man die abgetöteten Organismen nicht irgendwie aus dem Teich kriegt, setzen die beim Verwesen nur wieder ihre Nährstoffe frei und die Algenblüte geht von vorne los. Das ist rummurksen am Phänomen statt nachhaltiger Bekämpfung der Ursache.
    Es gibt aber auch Spezialanwendungen wo eine UV Lampe durchaus sinnvoll sein kann, aber das ist ein anderes Thema.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Alex,
    so wie Du Deinen Schwimmteich beschreibst, wollen viele Leute Ihren Teich nicht haben. Auch die starken Algenbeläge in der Regenerationszone und auf den Pflanzen sprechen für einen zu hohen Nährstoffgehalt im Teich. Die Schnecken an der Wand minimieren diesen Nährstoffgehalt nicht, es sei denn man "erntet" den Überschuß an Schnecken regelmäßig ab, und entfernt so Nährstoffe aus dem System. Ansonsten mineralisieren die Schnecken die Biomasse der Algen nur und stellen das was Sie selber nicht verbrauchen (nach weiteren Abbauprozessen) den Algen wieder als Nährstoff zur Verfügung. Ich denke , Du solltest mal über eine nachhaltige Nährstoffreduktion nachdenken. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel ein Phosphatfilter hier aus dem Shop. Genauso wichtig ist aber, die Herkunft der Phosphatquelle, die Deinen Teich belastet zu ermitteln.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Landschaftsbauer,
    Nitro hat Recht, obwohl sein Name ja eindeutig aus der Chemie Ecke stammt ;) . Man sollte sich bemühen, im Schwimmteich ohne Chemie auszukommen, und die natürlichen Abläufe im Teich für sich arbeiten zu lassen. Manchmal gehts aber nicht anders, wenn man zB. als Füllwasser nur phosphatreiches Wasser zur Verfügung hat, dann muß das Phosphat erst mal raus. Man kann dann einmalig oder auch auf Dauer Phosphatbindemittel einsetzen, die aber immer aus Stoffen zusammengesetzt sein sollten, die auch in der Natur in sauberen Gewässern vorkommen. So ist zum Beispiel der wirksame Bestandteil unseres Phosgran auch in vielen Quelltöpfen vorhanden, aus denen ich bedenkenlos trinken würde.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Fischmac,
    Du machst ja mit dem Skimmer schon so etwas ähnliches. Du läßt einen möglichst dünnen Oberflächenfilm mit recht hoher Geschwindigkeit über die Skimmerklappe rauschen. Dadurch wird schon recht viel Sauerstoff eingetragen. Im normalen Schwimmteich ist aber besonders diese Oberflächenschicht schon zu 100 Prozent sauerstoffgesättigt, da spielt das ähnlich wie bei einer zusätzlichen Belüftung, keine Rolle mehr. Weil, über 100 Prozent kommt man mit Lufteinsprudelung oder Verwirbelung nicht. Mehr wäre auch schädlich, ich erinnere nur an die sogenannte "Gasblasenkrankheit" bei Fischen....
    Sinnvoller wäre es da bei Koiteichen, das Ablaufwasser, das aus dem Kiesfilter kommt zu belüften, denn hier kann der Sauerstoffgehalt bei intensivem Abbau schon mal runter gehen. Im Schwimmteich ist das aber bei funktionierenden Systemen nicht notwendig, schadet aber auch nix. Ist halt einfach Energieverschwendung.
    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Fischmac,


    könnte höchstens Sinn machen in völlig falsch geplanten und gebauten Schwimmteichen, die unter Algenmassenentwicklung leiden. Mit heftiger Belüftung könnte man damit die nachts zu geringen und tagsüber viel zu hohen Sauerstoffgehalte abdämmen. Das wäre aber nur ein rumpfuschen an den Symtomen einer "Krankheit", besser wäre auch in diesem Fall der Umbau des Teiches zu einem funktionsfähigen System, das, wie "itsme" ja schon gesagt hat, keine zusätzliche Belüftung benötigt.
    Beste Grüße Peter Latzel


    PS: Noch was klugschwätzerisches nebenbei: Fische haben kein Patent auf Kiemen, auch Schwimmteiche ohne Fische beherbergen "Kiementräger"...dozier, dozier... ;)

    Hallo Alex,
    die Hauptarbeit bei der Teichreinigung übernimmt der Kiesbettfilter, dessen biologisch aktive Oberfläche sehr viel größer ist, als die Oberfläche der Teichfolie. Bei einem gut funktionierenden Schwimmteich wird die Folienfläche zum Ab- oder Einbau der Nährstoffe nicht benötigt. Du solltest mal im Winter den Phosphatgehalt messen, um zu sehen, ob bei Deinem Teich eine Phosphatverminderung nicht die Probleme mit Mulm und Aufwuchs vermindern könnten. Das kann eventuell viel an Reinigungsaufwand sparen. Wichtig ist auch, im Frühjahr den Kiesbettfilter vor Inbetriebnahme der Filterpumpe rückzuspülen und das Spülwasser zu verwerfen. Falls dazu noch Fragen sind, einfach mal bei mir anrufen.
    Ob die Folie letztendlich blitzeblank oder leicht bewachsen ist, ist mehr eine Frage des persönlichen ästhetischen Empfindens. Ich als Biologe bin natürlich für einen leichten Bewuchs, der über Nährstoffreduktion in engen Grenzen gehalten wird, das ist aber nur mein ganz persönlicher Geschmack.
    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Blockheadjoker,
    ich schon wieder, Deine Fragen zeigen mir mehr und mehr, dass das Artlakesystem für dich hoch interessant sein könnte. Neben den Vorteilen mit dem Bodenablauf kriegst Du da auch als Laie eine faltenfreie Optik hin, die Du zudem noch mit Farbverläufen besanden kannst. Schau Dir mal im Artlakeshop die Beispiele an. Gestalterisch kann man sich da heftig austoben.....


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Blockheadjoker,
    am besten zu den Verbindungen den Hersteller fragen.
    Bei Ralf Glenk hier im Shop werden die Schwerkraftverbindungen mit DN 110er Rohrleitung hergestellt und die restlichen Saug- und Druckleitungen mit 50 mm Schlauchleitungen erstellt. Druckleitungen zur Versorgung der Ausströmer werden druckseitig meist über den Folienrand verlegt. Gilt aber nur für die bei Schwimmteichshop Glenk angebotenen Komponenten.


    Beste Grüße Peter Latzel