Beiträge von Peter-Latzel

    Hallo Sabine,


    wenn man pfiffig plant und günstige Bedingungen vorfindet, kann man oft erstaunlich günstig zu einem Schwimmteich kommen. So ist hier im Selbstbaushop eine komplette Filteranlage ohne die Kiesfüllung schon für etwa 2000,-€ zu bekommen. Teurer wirds, wenn zum Beispiel der Teich ungünstig geplant ist, nur nährstoffhaltiges Füllwasser zur Verfügung steht und in der Nähe kein geeigneter Kies zu bekommen ist.
    Man muß aber auch Unternehmer verstehen, die vom Schwimmteichbau leben. Als Firma mussen sie einen Fuhrpark unterhalten, angestellte bezahlen, auch wenn gerade mal kein Auftrag anliegt und nicht zuletzt auch die diversen steuerlichen Belastungen abdecken. Außerdem muß er die Gewährleistung für seine Arbeit sicherstellen. Das sind Kostenfaktoren die beim Selbstbauer kaum anfallen. Daher bietet der Selbstbau ein enormes Einsparpotential. Eine möglichst günstige Fachberatung ist hierbei natürlich ein enormer Vorteil.........(hört Ihr die Nachtigall trapsen??)


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo nach Österreich,


    zuerst einmal muß man sagen, dass neu angelegte Schwimmteiche oft in die ein oder andere Richtung "überschießen", bis sich stabile Verhältnisse einstellen. Trotzdem kann man mit den üblichen Technikkomponenten eine Grüntrübung relativ rasch in den Griff bekommen. Das eigentliche Problem ist die darauf oft folgende Fadenalgenbildung.
    Ich kann Ihnen nur anbieten, mich unter die hier im Shop unter "Beratung" aufgelistete Telefonnummer mal anzurufen, damit wir die Ursache für die Grüntrübung mal eingrenzen.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Dagegen,
    für kleine Becken gibt es sehr schöne Selbstbauideen. Man kann hier wegen der kleinen Flächen auch gut mit Natursteinwänden bauen, ohne da preislich zu viel investieren zu mussen.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Jörg109,
    klar klappts tausendmal mit der Gartengefangenschaft der eingeführten Arten, aber einmal funktionierts dann eben doch nicht. Und schon ist das Problem da...........
    Geht auch andersrum, die Ulmenblatt-Brombeere verursacht in Neuseeland und den Galapagos Inseln enorme Kosten für die Bekämpfung, weil Irgendeiner sie da eingeschleppt hat und die Art sich dort explosionsartig ausbreitet und alles überwuchert..
    Und dass mit den Landwirten zieht halt auch nicht, denn jeder findet immer irgendeinen, der sich noch "unvernünftiger" benimmt. Hab das extra dezent formuliert, um die Landwirte hier im Forum nicht zu verschrecken :whistling: .
    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo zusammen,
    in der heimischen Flora gibt es ganz tolle Pflanzen. Was man da an eigeführten Arten in den Gärtnereien kaufen kann gehört nach meiner persönlichen Meinung keineswegs in einen Schwimmteich. Mit "pflanzen wir mal ein und gucken, was passiert" hat man schon sehr viel Unheil an der heimischen Fauna und Flora angerichtet. Ich erinnere nur an das Herkuleskraut und den Japanischen Knöterich. Mit immensem Aufwand wird versucht, das Zeug wieder aus den geschützten Gebieten raus zu kriegen. Mitunter sind diese "Gartenflüchtlinge" auch gefährlich für den Menschen.
    Also, meine Empfehlung: Nur heimische Pflanzen für die Schwimmteiche verwenden, auch das ist praktizierter Umweltschutz.
    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo lulapa3,


    Vorfiltermatte ist mitunter in Wandeinbauskimmern oder Absetzkammern eingebaut. Von da gehts über die Pumpe in ein Verteilersystem, dass meist unterhalb des Kieskörpers eingebaut ist. Das Wasser durchfließt dann den Kies von unten nach oben und wird dabei vom biologischen Rasen, der auf den Kieskörnern siedelt, gereinigt. Fließt das Wasser nur durchs Becken und eben nur über den Kies hinweg, kann diese Reinigung nicht stattfinden.
    Mir war nicht ganz klar, ob das Wasser bei Dir über den Kies oder durch den Kies läuft.
    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Lulapa,


    so wie ich Deine Beschreibung interpretiere, hast Du weder einen durchströmten Kiesbettfilter noch eine vernünftige Vorfiltrierung über eine Filtermatte oder ähnliches. Wenn das so ist, pumpst Du das partikel- und damit nährstoffreiche Wasser einfach nur im Kreis rum. Bevor Du an einen Phosphatfilter denkst, solltest Du erst mal Deine Filterkette ertüchtigen. Wenn im eigentlichen Schwimmteich dafür kein Platz vorgesehen ist, kannst Du auch einen extra Klärteich daneben bauen. Gibt es viele Möglichkeiten, da zum Ziel zu kommen. Klares Wasser zu bekommen ist mit einer funktionierenden Filterkette an sich kein Problem, wenn Du richtigen Kies nimmst und Dein Nachfüllwasser einigermaßen ok ist. Weil dann Dein Teichgrund stärker belichtet ist, werden starklichtadaptierte Fadenalgen wachsen, die an niedrige Nährstoffgehalte adaptiert sind. Um die wegzubekommen, kannst Du dann über einen Phosphatfilter nachdenken.....


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo snebendahl,


    es gibt im Schwimmteichbau Teiche, die ohne Einsatz von Technik gebaut werden, doch dazu später.
    Was Du beschreibst ist allerdings kein technikfreier Teich, sondern eben Einer mit einem anderen technischen Ansatz. Es gibt da, genauso wie bei den meisten Schwimmteichen, Filtersysteme und eben auch eine Teichpumpe. Nur ist eben hier anstelle einer Kreiselpumpe eine Heberpumpe eingebaut. Von selber arbeitet die nicht. Dafür brauchst Du einen kleinen Luftkompressor, der Dir die benötigte Druckluft liefert. Wenn man eh schon pumpt, auf die Vorteile einer naturnahen Kiesbettfiltrierung zu verzichten, halte ich persönlich für, na sagen wir mal ungeschickt..
    Betreibt man aber einen Teich ganz ohne Technik, wie oben bereits erwähnt, ist man natürlich gnadenlos von den Gegebenheiten vor Ort abhängig. Wie jedes natürliche Gewässer unterliegt so ein flacher Teich natürlich den natürlichen Fluktuationen natürlicher Gewässer. Anschauen kannst Du Dir das ja mal an den Söllen bei Dir im Norden. Such Dir eine raus, die ganz flach ist ( so um die 2 Meter tief) und in der prallen Sonne im Acker liegt. Den beobachtest Du dann mal im Jahreslauf. Im ungünstigsten Fall verhält sich dann Dein Schwimmteich ohne Technik ähnlich.
    Ist natürlich ein böser Vergleich, aber die Zielvorgaben der meisten Schwimmteichbesitzer sind halt eben anders.
    Wenn die Bedingungen eben nicht ideal sind und der Schwimmteich eben nicht sehr groß ist, ist man im allgemeinen sehr dankbar für eine Möglichkeit in die natürlichen Fluktuationen der Natur mit der Teichtechnik regelnd einzugreifen.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Seki,


    Fadenalgen vergiften hilft sicher für einen beschränkten Zeitraum, packt das Problem aber nicht bei der Wurzel. Nur mit nachhaltigen Methoden bekommst Du einen dauerhaft befriedigenden Teich. Ziel ist es meist einen der Nährstoffe ins Minimum zu bringen. In Süßwassersystemen wird das meist über eine Phosphatreduktion bewirkt. Wenn das bei Dir nicht klappt, liegt meist irgendeine Nährstoffanreicherung vor. Gründe dafür können vielfältig sein. Da hilft es nur die möglichen Gründe eingrenzen, überprüfen und bewerten. Ist also nicht in einem Forumsbeitrag zu beantworten, vor allem, wenns so wenig Infos gibt. Da Deine Pflanzen auch nicht gerade üppig wuchern, und das Wachstum der Fadenalgen sehr verzögert auftrat, sollte man als erstes mal das Füll- und Nachfüllwasser vor allem bezüglich des Gelöst-Phosphatgehaltes überprüfen. Wenn das unverdächtig ist, gehts mit dem Kies und der Bauform weiter ...............etc...etc...


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo,
    das man ein Becken frostsicher bauen kann ist natürlich unbestritten. Ich wehre mich lediglich gegen die Behauptung, dass man mit einem Loch im Eis jedes Becken frostsicher bekommt. Die Dichteunterschiede im füssigen Wasser sind vorhanden aber im Vergleich zum Dichteunterschied flüssige Phase zur festen Phase (Eis) sehr gering. Deshalb zerspringt auch eine verschlossene Sektflasche auch bei Unterkühlung unter 0° C nicht. Erst wenn das Wasser an einem Kristallisationskern plötzlich kristallisiert, dehnt es sich stark aus und die Flasche platzt. Die Ausdehnung der Eisplatte im Schwimmteich ist das Gefährliche. Ein nicht geeignetes Becken kann auch platzen, wenn ein Loch im Eis ist, da die seitliche Ausdehnung des Eiskörpers den Hauptdruck ausübt.
    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Nitro,


    Deine Auffassung von der Physik des Wassers kann ich nicht teilen. Wasser dehnt sich beim Gefrieren aus. Diese Volumenzunahme läßt unnachgiebige Leitungen platzen und sorgt gleichzeitig dafür, dass Eis immer auf dem Wasser schwimmt. Du wirst durch Kälte keine Sektflasche zum Platzen bekommen, ohne dass das Wasser gefriert und damit an Volumen zunimmt. Loch im Eis hilft nur den Fischen nicht dem Becken, hierfür gibt es elastische Schwimm- (tauch-) körper, die man quer durchs Becken spannt.
    Ansonsten Statiker Fragen, bei welcher Bauausführung der Eisdruck aufgefangen werden kann, oder nur zwei nicht gegenüberliegende Wände über die Oberfläche ziehen.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Fischmac,


    ist kein Belüftungsventil vorhanden, einfach die kiesfilterseitige Verschraubung des Rückschlagventils lösen. War der Schlauch gefüllt, läuft das Wasser dann von selbst rückwärts aus dem Filter. Teichsauger an der Öffnung befestigen und mit Schmackes rückspülen. Geht auch mit Belüftungsventil, dieses dann aber natürlich vorher schließen. Etwa ein Drittel des Kiesbettvolumens als Wasser aus dem Filter entfernen bevor die Teichpumpe im Frühling angeworfen wird.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo sbmiles21,


    wird sehr schwierig! Wasserausleitungen aus natürlichen Gewässern sind genehmigungspflichtig. Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Genehmigung verweigert wird.
    Als Schwimmteich wär dass auch nicht sinnvoll, da das Wasser meist zu kalt ist. Ein kombinierter Schwimm- Fischteich ist ebenfalls nicht sinnvoll, da die Anforderungen doch recht unterschiedlich sind.
    Empfehlen würde ich einen Schwimmteich und einen fischbesetzten Teich hydraulisch getrennt und unter Umständen optisch zusammenhängend gestaltet und beide unabhängig vom Bachwasser.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Bademeister74,


    ein wenig Geduld mußt Du schon haben. Wenn der Teich erst im vorigen Herbst in Betrieb genommen wurde, hüpft der in der ersten "richtigen" Saison erst mal von den Trübungswerten auf und ab, bis sich stabile Verhältnisse eingespielt haben.
    Nutze die Grüntrübung, um über die Skimmerfiltermatten möglichst viel Biomasse aus dem Teich zu holen, damit senkst Du den Gesamtphosphatgehalt auch ganz ohne Zugabe von Bindemittel. Die sollten auch eher erst nach einer Phytoplanktonblüte eingestreut werden. Die Matten möglichst oft reinigen und Mulm vom Grund absaugen. Im nächsten Frühling dann den Kiesbettfilter so lange rückspülen, bis das ganze Porenwasser im Kies durch Freiwasser ersetzt wurde. Das ist etwa ein Drittel des Gesamtvolumens des durchströmten Kiesbettes.
    PH Wert ist jetzt auch aufgrund des CO2 Entzugs durch die Photosynthese der Algen so hoch, das gibt sich hoffentlich, wenn die Algen zurückgehen. Morgens ist der pH Wert niedriger, weil die Algen in der Nacht keine Photosynthese betreiben konnten und nur geatmet haben. Dadurch Sauerstoff verbraucht und CO2 ausgeatmet haben.
    Also Fazit: Hab noch ein wenig Geduld, auch wenn das so gar nicht Dein Ding ist.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Bademeister,


    Regensammelbecken kann man auch zur Toilettenspülung oder, vor allem wenn das Leitungswasser sehr hart ist, für die Waschmaschine benutzen.
    Solls doch eine Filterklärung werden, kannst Du die Becken auch mit Überlaufwasser aus dem ST betreiben, dass dann mit einer 12 Volt Tauchpumpe vom Grund aus wieder in den ST zurückgefördert wird. Hält gleichzeitig den ST immer auf einem Wasserspiegelniveau. Auch ein Betrieb als Rieselfilter wäre machbar, wobei man dann aber unter Umständen einige Randbedingungen berücksichtigen müßte (evtl Abluft filtern). Rieselfilter hätte den Vorteil, dass man da einen Pflanzenbewuchs nicht vermissen würde.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Tschim,
    die Form des Beckens kann wichtig sein, wenn es darum geht, das Oberflächengetreibsel vom Wind in den Einzugsbereich des Skimmers treiben zu lassen. Hier kann ein falsch orientiertes längliches Gewässer den technischen Aufwand erhöhen. Ansonsten kann man sich auch am Naturraum orientieren. Hast du ein Baugrundstück im Flußauenbereich, was leider immer noch häufig vorkommt, empfiehlt sich, ein längliches, leicht geschwungenes Gewässer anzulegen. In einer Zone, die gespickt ist mit Toteislöchern, sollte man sich eher ein rundliches Gewässer bauen.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Benny,
    was du meinst sind Hitzdrahtanemometer oder Thermistormeßgeräte. Die sind aber sehr teuer und auch ein wenig schwierig in der Anwendung. Wenn es nur darum geht, die Durchflußgeschwindigkeit durch den Phosphatfilter zu messen, dann kannst du durch einfaches Auslitern die Geschwindigkeit in der Leitung und im Filter bestimmen. Nimm den Ablaufschlauch des Filters und lass genau 10 Liter Wasser in einen Eimer ausfließen. Mit einer Stoppuhr mißt Du die dafür notwendige Zeit. Dann umrechnen auf die verschiedenen Querschnitte, die dich interessieren.
    Geht mit der Kiesfilterleitung leider nicht.


    Beste Grüße Peter Latzel