Beiträge von Peter-Latzel

    Hallo Karla , Hallo MrMoose,


    Die Wasserwerte, schließen den Betrieb eines Schwimmteiches keinesfalls aus. Vor allem der gemessene Phosphatgehalt ist keinesfalls dramatisch zu hoch. Wir haben auch schon Schwimmteiche mit zehnmal höheren Füllwasser- Phosphatgehalten prima zum Laufen bekommen. Das Endziel im Schwimmteich ist der von Karla angegebene Phosphatgehalt, aber es gibt ja sehr viele Möglichkeiten einen anfänglich zu hohen Nährstoffgehalt zu reduzieren. Die einfachste Methode ist zum Beispiel die Ernte. Um Wachsen zu können müssen zum Beispiel die Algen Phosphat aus dem Wasser aufnehmen. Filtriert man also lebendes Phyto und Zooplankton ab oder entfernt man lebende Fadenalgen aus dem Teich, entfernt man gleichzeitig die in Ihnen enthaltenen Phosphate.
    Für dramatisch hohe Phosphatgehalte kann man Bindemittel einsetzen .....etc. etc.
    Durch das Nachfüllwasser bringt man allerdings auch erneut Phosphat ins Gewässer ein, da das verdunstete Wasser ja quasi destilliert ist. Man muss also mehr an Nährstoffen herausnehmen, als durch die verschiedenen Quellen eingetragen wird.
    Das ist die hohe Kunst beim Schwimmteichbetrieb, aber da sehe ich bei deinen Wasserwerten gute Chancen.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Kotzbrocken, Hallo Prymano,


    eine umlaufende Rinne ist bei diesem Prinzip nicht unbedingt erforderlich, geht auch mit einem punktuellem Ablauf, wie ja auch beim Quellbach.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Notch,


    die überwiegende Anzahl der Molche leben nicht ständig im Wasser. Im Sommer wandern die Tiere in die Landlebensräume aus, und halten sich oft mehrere hundert Meter vom Teich auf. Hierbei können auch neue Wasserlebensräume besiedelt werden. So kommen die Molche auch ganz von selbst in unsere Schwimmteiche, die oft recht "molchfreundlich" sind ( keine Fische, stark besonnt, viele Pflanzen im Aufbereitungsbereich).
    So helfen die Schwimm- und Gartenteiche den Molchen beim Überleben in unserer ausgeräumten Landschaft.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Haribo,


    zwischen Steinfolie und Teichfolie kann sich Wasser kapillar hochziehen. Auch ein Hohlraum unter den Kanthölzern ist ungünstig, da sich dort die Folie unter Spannung reindrücken kann.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Zooplankton,


    es gibt Schneckenkorn, das ganz ähnlich gefärbt ist und auch aus unregelmäßigen Bröckchen besteht. Die Wirkstoffe sind unterschiedlich, es gibt auch welche, die mit Eisen(III)Phosphat arbeiten. Das ist normalerweise schwer löslich in Wasser, löst sich aber gut unter anaeroben (sauerstoffarmen) Bedingungen. Könnte passen...


    Auch mal die Kinder ins Verhör nehmen. Wenn Pappa traurig ist, dass das Wasser nicht mehr so schön blau ist, kommt man schon mal drauf, was Blaues in den Teich zu schütten, damit der Erzeuger wieder lustig wird.
    Ist nur eine unbegründeter Verdacht, natürlich muss hier erst mal die Unschuldsvermutung greifen.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo MightyBo,


    nette Dichten, die da bei Dir auftreten. Da kommen einem fast lästerliche Gedanken über einen Phosphataustrag über Daphnienernte. Aquarianer in Deinem Bekanntenkreis würden sich sicher darüber freuen. Von nichts kommt aber eben auch nichts, hattest Du denn vor dem Auftreten der Massenentwicklung eine entsprechende Schwebalgenblüte?



    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Chrischi31,


    Bodenablauf empfehle ich immer dann, wenn flächendeckend mit dem Artlakesystem gearbeitet wird, dann liegt die abdichtende Membran unter dem Bodenablauf, der trotzdem bodengleich eingebaut werden kann. Man sollte dann den Teichboden mit Gefälle zum Bodenablauf hin ausbilden, damit durch die Aufwirbelung beim Baden der Mulm langsam zum Bodenablauf wandert. Dann genügt es auch den Ablauf nur periodisch anzusteuern, Zwar wird der organische Mulm auch am Teichgrund ganz langsam abgebaut, aber im Kiesbettfilter geht das natürlich wesentlich schneller.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Chruschi31.
    wenn Du nicht mit dem Teichreiniger rangehen willst, hilft es, den Phosphatgehalt zu reduzieren. Die Makrophyten werden dann schlechter wachsen, aber auch die Aufwuchsalgen kann man damit zum Verhungern bringen. Braucht aber etwas Geduld und die Nachforschung woher der erhöhte Phosphatgehalt kommt.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Askari,


    den Schlauch aus dem Phosphatfilter einfach 5-10cm über der Teichoberfläche befestigen und das gefilterte Wasser von oben in den Teich fließen lassen. Der Kiesbettfilter kann auf diese geringe Wassermenge verzichten und Du kannst besser kontrollieren, ob die Durchflußmenge noch stimmt.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo pichfe,
    das Problem liegt meiner Meinung nach woanderst. In Schwimmteichen dürfen solche Mengen an auftreibenden Algenwatten gar nicht auftreten. Man sollte dann nach einem grundlegenden Fehler beim Bau und Betrieb des Schwimmteichs suchen. Falscher Kies oder ungeeignetes Nachfüllwasser kommen hier zum Beispiel in Frage.
    Muß man mal gründlich nachforschen.
    Im Koiteich, den man durch die Fütterung ständig nachdüngt, hat so ein Siebfilter schon eher seine Berechtigung.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo pichfe,


    für das Problem Nachfüllwasser ist dein Loch in der Folie eher positiv, da so keine Anreicherung stattfindet........
    Aaaaaaber mit dem Loch in der Folie könnte ich nicht gut leben. Entweder Teich absinken lassen bis der Wasserspiegel nicht mehr sinkt und dann rundum nach dem Leck suchen, oder eine Firma kommen lassen, die mit einem elektronischen Lecksuchgerät die Undichtigkeit aufspürt.


    Beste Grüße Peter Latzel

    Hallo Fischfinder,
    ich geb da Ralf recht, normalerweise liegt der pH Wert im Wasser um den Neutralpunkt von pH7.
    Ein pH Wert von 8,4 kommt in plaknktonreichen Gewässern im Tagesverlauf zum Beispiel an strahlungsreichen Sommertagen auch normaletrweise immer wieder vor. Diesen Wert aber durch Aufkalkung anzustreben schein mir nicht sinnvoll zu sein.
    Nach meiner Meinung ist es völlig normal, im Schwimmteich das regionaltypische zu tollerieren. Durch die Beschickung aus geeigneten nahegelegenen Kiesgruben und Verwendung von Brunnen- oder Trinkwasser entsteht ein annähern regionaltypiisches Badegewässer eh wie von selbst. Da dann mit entsprechenden Mitteln gegenzusteuern ist nur in begründeten Ausnahmefällen sinnvoll. Mitunter muß man dann halt mit strikt eingehaltenen Wartungsvorschriften bei den Pumpen bei kalkreichen Gewässern gegensteuern.
    Die roten Augen könnte ich mir viel eher als Reaktion auf ein Allergen vorstellen, wobei ich nicht genau weis, ob zum Beispiel oberflächendeponierte Pollen die gleiche Wirkung auf die Schleimhäute haben, wie windverblasene??
    Einfach ne Versuchsreihe starten und die eigene Reaktion der Lid Durchblutung dokumentieren.
    n=1 sagt garnix.


    Beste Grüße Peter Latzel