Beiträge von pfuetze

    Ja, da gebe ich dir recht - solange der Wasserfall "gut" aussieht ist es egal, wieviel Liter da durchgehen. Und "wenn alles funktioniert" ebenso.

    Deshalb galt meine Sorge ja eher dem technischen Anteil der Wasserumwälzung.

    Wenn ich das System so einstelle, daß theoretisch 4000l/h durch den Kiesfilter gedrückt werden, kann ich ja nicht direkt sehen, ob das auch 4000l sind. Ich kann aber im Gegensatz zum Wasserfall auch nicht "sehen", ob es genug ist. Das merke ich dann im Zweifel erst Wochen später, wenn die Brühe dauerhaft grün bleibt.

    Eine Änderung von Rohrquerschnitten, oder ähnlichem ist dann aber nicht mehr möglich. Ich kann dann nur mit mehr Energie und/oder stärkerer Pumpe nachjustieren.

    Diese Unwägbarkeit wollte ich eben mit meinen Testaufbauten vorab ausschließen.

    Aber vielleicht muss ich es doch einfach so bauen, wie es viele andere schon vor mir gemacht haben und dann darauf vertrauen, das es bei mir auch funktioniert.

    Die Frage für mich ist halt, ob ich mir Sorgen machen muss, wegen der geringen Mengen, oder ob das bei euch allen das gleiche ist.

    Wie gesagt - optisch ist der Wasserfall durchaus ganz ansehnlich, selbst mit 3.500l/h

    Aber ist das auch technisch/biologisch okay, wenn ich die Pumpe dann später nur mit 60% laufen lasse?

    Bzw. erkenne ich das dann an irgendwelchen anderen Parametern, ob ich die Pumpe mehr oder weniger weit aufdrehen muss?

    Hallo!


    Ich melde mich mal wieder mit einer technisch-theoretischen Frage, in der Hoffnung, daß ich mir wieder zuviele Gedanken über ein Nicht-Problem mache.


    Seit ich mir die aufschlussreichen Erfahrungsberichte hier im Forum durchlese, stoße ich immer wieder auf Aussagen, wie

    "durch den Kiesfilter fliessen 500l/h pro m²", oder "der Wasserfall wird mit 8000l/h beschickt".


    Und ich frage mich: woher weiß er das?

    Misst irgendjemand die Menge nach?

    Oder ist das ein Schätzwert,der sich aus der theoretischen Leistung der Pumpe errechnet?


    Herr Glenk hat vor Jahren in seinem (damals noch gedruckten) Ratgeber erwähnt,

    das manche Pumpen in der Realität nur 50% der vom Hersteller angegeben Wassermengen erreichen.


    Wenn ich dann eine regelbare 22.000er Aquaforte habe, ergibt sich doch eine Unwägbarkeit von mehreren tausend Litern!?


    Da ich aus der Softwareentwicklung komme und die Dinge "genau" wissen möchte, habe ich mir deshalb

    zu meiner Pumpe (Aquaforte DM22000 S) einen Durchflussmengenmesser zugelegt und einen Testaufbau gemacht.


    Folgende Aufbauten:


    1. Pumpe (in einer Wanne) - DN50 Schlauch 2m lang (Schlauchende wieder direkt in die Wanne)

    => bei 100% Pumpenleistung => 15.000l/h


    2. Pumpe - DN50 Schlauch 14m lang

    => bei 100% Pumpenleistung => 10.000l/h


    3. Pumpe - DN50 Schlauch 14m lang - Wasserfall mit 3/4"-Anschluss

    => bei 100% Pumpenleistung => 6.500l/h


    4. Pumpe - DN50 Schlauch 12m lang - Verrohrung DN25 inklusive 3-Wege-Ventil mit 3/4" Anschlüssen - Wasserfall

    => bei 100% Pumpenleistung => 3.500l/h


    Sind diese Ergebnisse "normal"? Ich hatte eigentlich erwartet, die Pumpe das Jahr über mit vielleicht 60% zu betreiben.

    Aber bei diesen Werten schaffe ich doch niemals die aus dem Forum entnommenen 4000l am Kiesfilter und 8000l am Wasserfall!?


    Wohlgemerkt - der Wasserfall sieht auch mit den gemessenen 3.500l/h noch ausreichend "hübsch" aus,

    aber es geht ja um die technisch und biologisch notwendigen Wassermengen.


    Viele Grüße

    Markus

    Danke für die Info.

    Mir gehts vorrangig um das 3-Wege-Ventil, das ich vor den Wasserfall setzen will.

    Kann das auch schon den kleinen Durchmesser des Wasserfallanschluss haben?

    Oder sollte das noch in der Größe des Druckschlauchs geplant werden?

    (Das 3-Wege-Ventil soll es ermöglichen, das lautstarke Geplätscher des Wasserfalls zeitweise abzuschalten, ohne diesen Teil des Wasserkreislaufs komplett stillzulegen - stattdessen wird das Wasser dann durch eine Standard-Einlaufdüse zurück in den Schwimmbereich geleitet).


    Viele Grüße

    Markus

    Guten Abend zusammen!


    Ich bin Markus aus dem Schwabenland.


    Wie viele andere habe auch ich hier über einen längeren Zeitraum passiv und still mitgelesen und viele nützliche Informationen aufgesaugt.

    Ein herzliches Dankeschön dafür in die Runde.


    Bei meinen Überlegungen zu einem Schwimmteich stoße ich nun aber auf eine Frage, deren Lösung ich trotz intensiver Nutzung der Suche-Funktion leider nicht finden konnte.

    Ich wage deshalb eine erste eigene Frage zu stellen.


    Meine Planung sieht von der Pumpe abgehend zwei Wasserstränge vor:

    1. den Weg durch den Biofilter (ca. 3000l/h)

    2. einen separaten Strang direkt zu einem Wasserfall (ca. 9000l/h)


    Für beide Wege plane ich den Standard-Druckschlauch DN50.


    Am Wasserfall aus Herrn Glenks Shop ist "nur" ein 1-Zoll Anschluss dran.

    An einem anderen Wasserfall aus einem Fremdshop sogar nur ein 3/4-Zoll Anschluss.


    Nach der langen Erklärung nun die eigentliche Frage:

    ist die Verringerung des Rohrdurchmessers am Anschluss kein Problem für den Wasserdurchfluss?

    Da ich auf Herrn Glenks Expertise vertraue, gehe ich davon aus, das der 1-Zoll-Anschluss schon in Ordnung ist, aber warum macht man nicht einfach einen größeren Anschluss an das Wasserfallelement? Schließlich werden doch 99% aller Schwimmteichbauer den DN50-Druckschlauch zur Wasserzuführung benutzen!?


    Und ist das auch dann kein Problem, wenn ich nicht nur direkt am Anschluss einen entsprechenden Fitting benutze, sondern auf dem letzen Meter bereits noch ein 1-Zoll Dreiwegeventil und vom Ventil zum Wasserfall ein entsprechendes 1-Zoll PVC Rohr einbaue?

    Sind die entstehenden Druckverluste vernachlässigbar, oder muss ich dafür teuer bezahlen, weil ich die Leistung der Pumpe hochdrehen muss, um trotzdem noch die gewünschte Wassermenge durchzupressen?


    Vielen Dank für alle Erklärungsversuche

    und bitte verzeiht den womöglich etwas kompliziert formulierten Erst-Post.


    Viele Grüße

    Markus