Beiträge von per-erik

    Ich muss da Ron01 auch recht geben, je mehr Rand man sieht, umso ungemütlicher ist es. Ich habe mir deshalb auch ein Stück "infinity-Rand" eingebaut, also Rand genau auf Wasserlinie. Man kann dann beim Schwimmen schön in die Ferne gucken.


    Was verbirgt sich hinter dem statement "Meiner Familie sind 1,75 m ... zu tief."? Wer hat da wovor Angst? Ist es die Angst, dass kleine Kinder ertrinken könnten? Dann dürftest du sowieso nicht mehr als 5 cm tief bauen, außerdem werden Kinder schneller grösser, als man denkt. Oder kann "deine Familie" nicht schwimmen? - Das kann man lernen, insbesondere mit einem eigenen Teich (und dann macht fehlende Wassertiefe keinen Spaß mehr). Was auch immer der Grund ist, denke daran, Wassertiefe ist durch nichts zu ersetzen (oder so ähnlich)!


    Ich habe - auch hier im Forum - noch niemanden gesehen, der im Nachhinein gesagt hätte, sein Teich sei ihm zu tief. Aber ich höre (oder lese) öfters, dass man es bereut, nicht tiefer gebaut zu haben. Willst du einen Schwimmteich oder ein Planschbecken?

    Das Bild ist etwas irritierend. Eine Libellenlarve sieht in etwa so aus, richtig, lebt aber ausschließlich im/unter Wasser. Das Bild ist doch im Trockenen aufgenommen, oder? Außerdem erscheinen mir die Beine zu lang und der Hinterleib zu kurz...

    Wir haben im Schwimmbereich eine hellgrüne Folie. Das sah anfänglich sehr gut aus. Aber man sah jedes Dreckkrümelchen. Mit der Zeit haben sich zudem Ablagerungen gebildet, die sich nicht mehr ohne größeren Aufwand entfernen lassen. Letztes Jahr haben wir mit Tauchflasche und schwerem Bleigürtel stundenlang am Boden unseres Teichs gelegen und "geschrubbt". Das Ergebnis war zwar nicht "wie neu", aber doch akzeptabel. Nur kann (oder will) man das nicht jedes Jahr machen müssen. Dieses Jahr haben wir einfach nur regelmäßig abgesaugt und die Ablagerungen Ablagerungen sein gelassen. Die hellgrüne Folie kann man mittlerweile nur noch erahnen ... ! Ich habe mit den verschiedensten Geräten Tests gemacht: Hochdruckreiniger mit und ohne Terrassenplattenaufsatz, rotierende Bürsten, etc. war alles ohne nennenswertes Ergebnis. Halbwegs funktioniert hat bisher nur die Wurzelbürste (in Verbindung mit der Tauchflasche).


    Sollte ich nochmal einen Schwimmteich bauen, wird es eine wesentlich dunklere Folie werden, auch wenn es anfänglich weniger spektakulär aussieht. Über die Jahre wird es viel weniger Arbeit sein.

    Uiii, iIch glaube da hat jemand das Wortspiel mit "Höhle im Fels" (= Grotte) und "nicht wirklich schön" (= häßlich) missverstanden.


    Und das mit (oder ohne) Heizung hat nichts mit Baden zu tun, sondern mit der Erkenntnis, dass zu warmes Wasser nicht gut für die Teichbiologie ist.


    Nix für ungut.

    Grottenhäßlich - sorry, meine Meinung!


    Zum Thema Heizung:

    Ich kann nicht verstehen, wieso man den Teich "heizen" muss. Im Gegenteil, ich versuche alles, um die Temperatur nicht zu warm werden zu lassen. Habe mir letztes Jahr sogar eine Abschattung gebaut (Konstruktion aus 3 Sonnensegeln, je 5x7x5 m). Ist auch nicht besonders schön, aber hilft, das Algenwachstum in Grenzen zu halten.

    Sieht für mich ganz normal aus, ist halt "Mulm"...

    Beim Absaugen wirbelt man mehr auf, als dass man einsaugt, weil das Zeugs so leicht ist. Dass mit dem separaten Pool/Tank, wo man das Zeugs erstmal setzen lässt, um den Großteil des Wasser wieder zurückzugeben, habe ich auch schon probiert. Ich habe neuerdings eine Tauchpumpe, die in einer Ecke hängt und bei Bedarf eine Rundströmung im Teich erzeugen kann. Damit sammelt sich dieses Lose Zeugs dann mehr in der Mitte, was das Absaugen enorm erleichtert. Geht aber wohl nicht mit jeder Teichgeometrie.

    Hmm, laut Google schauen die anders aus. In unserem Teich sind die so handtellergroß. Kann man das Wasser darauf testen lassen? Und sind die gefährlich? Unser Wasser ist wie gesagt glasklar.

    Handtellergroß? Dann ist es nicht das, was wir haben. Bei uns sind die maximal 5 cm groß. Wie gesagt, wie diese Pilze im China Restaurant. sie fangen als kleine Kügelchen zwischen den Steinen an und fangen ab einer Größe von etwa 1 cm umherzudriften. Einzeln sehen die dann aus wie kleine Quallen. In der Menge werden die Dinger aber zu einem richtigen Brei, den man abkeschern oder absaugen muss. Ziemlich unappetitlich, aber ich denke (hoffe) ungefährlich.


    Wenn die bei euch handtellergroß sind, sollte man die doch relativ einfach und schnell absaugen können...

    Ja, die Dinger haben wir auch. Und es würde uns sehr interessieren, wie man die wieder los wird!


    Sie sind bei uns leicht bräunlich (könnte am UV-Blocker liegen...). Erinnern irgendwie an die Pilze im Chinarestaurant. Letztes Jahr waren sie nur vereinzelt, dieses Jahr sind es Massen. Zwischen den Pflanzen, am Grund, zwischen Steinen und auch frei, aber nie irgendwo fest. Frei schwimmend könnte man sie in der Tat für Quallen halten, sie können sich aber nicht selbständig fortbewegen. Zwischen den Pflanzen kann man sie mit einem Wasserstrahl rausspülen, zwischen Steinen oder am Grund aufwirbeln und dann abkeschern; viele landen auch im Skimmer bzw. Filter.


    Wir haben damals alle festen Begebenheiten (Grundrisse, Zäune, Bäume, Mauern, etc...) auf ein DIN A3 Blatt gemalt und das dann 20+ mal kopiert. So kann man des öfteren mal "neu" planen, ohne von Null anfangen zu müssen (einige interessante Versionen kamen dann auch von unserer damals sechsjährigen Tochter...). Genauso kann man auch bestimmte Zwischenstadien kopieren und verschiedene Optionen parallel weiterspinnen.

    Dir ist schon bewusst, dass du dich nicht mehr im Bereich Gartenteich, sondern eher im Bereich Baggersee bewegst...

    Hast du eine eigene zuverlässige Wasserversorgung (Quelle, Brunnen, Bach mit Wasserrechten, ...)? Du musst damit rechnen, bei den jetzigen Temperaturen, dass der Teich 1- 2 cm Wasser verliert, pro Tag, allein durch Verdunstung. Bei deiner geplanten Fläche, wenn du das aus der Wasserleitung auffüllen willst, ...

    Abgesehen davon, ich kann mir vorstellen, dass bei der Größe - und wir reden hier von einer Fläche jenseits der 500 qm, richtig? - ganz andere Bedingungen und Voraussetzungen herrschen, als bei kleineren Teichen. So heißt es in manchen Publikationen, dass man bis zu 50% des Teichvolumens pro Stunde durch den Filter laufen lassen können sollte. In deinem Fall bräuchtest du da Filteranlagen in kommerziellen Größenordnungen... . Das ist doch mit der handelsüblichen Teichtechnik gar nicht mehr realisierbar. Ich würde da mal bei Fischereivereinen oder anderen Fischteichbetreibern nachfragen, wie die ihre Gewässer sauber halten.

    Aber trotzdem, beeindruckendes Projekt, bin gespannt wie das wird...

    Viele Fragen .....da werd ich mal anfangen:

    ...

    Zu 5 Nimm 220 Volt Pumpen. Sind robuster und ebenfalls seh sparsam.

    ...

    Ich habe genau die andere Erfahrung gemacht. Die 12V Pumpe hat viel länger gehalten. Vom Stromverbrauch sind sie beide fast gleich, wenn die gleiche Wassermenge bewegt werden soll.

    Meine Theorie, dass die 220V Pumpe schneller den Geist aufgibt, ist, weil man sie zum Baden immer ausschalten muss - sie ist bei mir im Teich - , verschleißt sie schneller. Die 12V Pumpe konnte 2 Jahre durchlaufen. Ja, auch die zwei Winter dazwischen! Wenn ich sie im Winter aus dem Wasser genommen hätte, würde sie vielleicht heute noch laufen - wer weis...

    Das Wann und Wie des Wasser Einfüllens hängt auch von der Form des Teiches ab. Wir mussten z.B. nach dem Verschweissen der Folie erstmal nur den Schwimmgereich zu etwa 2/3 füllen. Danach wurde in den entsprechenden Bereichen der Kies (trocken) eingebracht und dann die Gehwege mit Polygonalplatten belegt und dann, nach Aushärten des Zement, erst der Rest Wasser eingefüllt. Das ganze hat eine gute Woche gedauert. Ach ja, direkt vor dem Befüllen wurden noch die Pflanzen in das Kiesbett gesetzt.

    2.200 EUR nur für Erdarbeiten finde ich sehr teuer, oder gibt es bei dir "Erschwerte Bedingungen"? Ich habe für das Ausbaggern und Modellieren der Grube(n) 580 EUR bezahlt - gut, ich musste nichts wegfahren lassen, weil aller Aushub drum herum verteilt (und schön glatt gemacht) wurde, aber trotzdem...

    Ich brauche vor allem etwas, das, wenn es den Rand hochfährt, bei ca. 50 cm Wassertiefe umkehrt und wieder nach unten verschwindet. Fährt er höher, würde er in den Pflanzbereich gelangen, und das soll ja nicht sein. Oder gibt es eine andere Möglichkeit, einen Roboter von den Pflanzen fern zu halten?

    Ich häng mich mal hier mit rein... .

    Ich spiele auch mit dem Gedanken, einen Roboter zu kaufen. Was ist denn der Unterschied zwischen einem "Pool"- und einem "Teich"-Roboter? Was kann der eine, was der andere nicht kann, bzw. was muss der eine Können und was (besser) nicht. Oder ist das das selbe? So normale selbstfahrende Bodensauger gibt es ja schon ab 200 EUR, neulich sogar bei Aldi.

    Ich erwarte jetzt nicht, dass er alle Beläge abkratzt, er sollte nur drüberbürsten und saugen. Das muss ich jetzt ca. 1x pro Woche von Hand mit dem Schlammsauger machen, wobei das auch weniger bürsten und mehr saugen ist...