Beiträge von per-erik

    Unser Nachbar hat, als wir unseren Teich angelegt haben, bei sich einen mannshohen Zaun aus WPC Dielen gebaut. Jetzt, nach mehreren Jahren, sieht das Ding noch furchtbarer aus, als am Anfang. Die Dielen waren lose zwischen H-Profile gesteckt. Nach dem ersten Winter waren die Dinger so verzogen, dass er sie etwa jeden Meter mit einer Leiste stabilisieren musste. Zudem sind sie, mit dem jetzigen Moosansatz auch noch ziemlich unansehnlich. Kann aber nicht sagen, ob sich das Material unter Wasser anders verhält.

    Also wir haben einen Pool mit Holzrahmen, da ist nix an der Bodenplatte festgeschraubt.... Das Holz liegt ca. 30cm unter der Wasseroberfläche, ist Weißtanne (frisch geschlagen....). Unser Poolbauer meinte damals, da schwimmt nix auf. Ist bisher auch so, der Schwimmteich wurde 2016 gebaut...

    Wenn man an frisch geschlagenes Holz kommt, ist natürlich gut. Dann kann man das Quellen und Ausdehnen fast vernachlässigen.

    Na ja, im Grunde genommen gibt es da ja nur zwei Möglichkeiten: Entweder man verschraubt seine Holzkonstruktion mit einem Fundament (Bodenplatte) oder man legt oben was schweres drauf. Irgendwann bleibt das Holz dann von alleine unten. Ich habe ein paar Eichenstämme, die brauchen nach zwei Jahren unter Wasser nicht mehr beschwert zu werden (sind derzeit nur noch Deko - gegen Fadenalgen hat es keine sichtbare Wirkung gezeigt).

    Die Pflanzen werden es wohl überleben, aber für die Pumpen gibt es keinen Grund, den Winter durch zu laufen. Das wäre Geldverschwendung... . Ich habe es mal probiert und die Pumpe den Winter über laufen gelassen. Außer, dass sich die Pumpe vier Monate lang abgenutzt und Strom verbraucht hat, hat es für den Teich keine Auswirkungen gehabt, weder positiv noch negativ!

    Ich habe ein mal die Anlage den Winter über durchlaufen lassen. Es hat keine direkt sichtbaren Vor- oder Nachteile gebracht. Dementsprechend spare ich mir die Stromkosten für die drei oder vier Monate Stillstand.


    Eine Frage habe ich aber doch: Lohnt es sich, jetzt noch für die letzten vier oder sechs Wochen Skimmerbetrieb einen Phosphatbinderblock reinzuhängen? Oder wartet man damit besser bis zum Frühjahr?

    Bisher habe ich ein Granulat verwendet, das etwa alle vier Wochen über den Teich verteilt wird. Habe mir aber jetzt noch hier im Shop einen Block gekauft.

    Du schreibst, du willst "wegen der Kinder" stehen können. Das wirst du lediglich in der ersten Saison so sehen, danach wirst du dich ewig ärgern, nicht tiefer gebaut zu haben. Nachträglich tiefer machen geht nicht! Und die Kinder werden definitiv schneller größer als man denkt!

    Unsere Kinder waren 2 und 4 als wir den Teich gebaut haben. In den ersten zwei Jahren war der Teich durch einen provisorischen Zaun vom Rest des Gartens getrennt. Beide Kinder sind im Laufe der Zeit beim Spielen am Teich - unter Aufsicht - mit vollen Klamotten, Jacke, etc. ins kalte Wasser gefallen. Danach war der Zaun nicht mehr nötig!

    Jetzt sind sie 6 und 8 und können beide problemlos Gegenstände aus 2 m Wassertiefe raufholen.


    Fazit: Plane längerfristig! Die Kinder sind in zwei oder spätestens drei Jahren aus dem gefährlichen Alter raus - den Teich willst du dann aber noch 30 oder mehr Jahre genießen.

    Wir haben jetzt 2 m, wenn ich aber nochmal bauen wollte/müsste, würde ich noch tiefer gehen.

    Auch ich verliere ca. 1 cm am Tag. Mein Bachlauf oder auch ein Wasserfall können zu einer höheren Verdunstung führen. Prüfe doch mal wie hoch der Verlust ist wenn du den Rücklauf nicht über den Wasserfall führst.

    Ja, ein Zentimeter kann gut sein, wenn man das an einem warmen Sommertag über 24 Stunden beobachtet. Der Themenstarter hat aber was von nur 4 Stunden geschrieben, in denen er den Verlust gemessen hat... . Wenn das so stimmt, dann bedeutet das für seinen Teich ein randvolles Sektglas pro Sekunde - eine solche Menge kann sich so schnell nicht in Luft auflösen.

    Lassen sich die Leitungen denn überall frei verfolgen, oder sind die eingegraben. Selbst wenn die unterirdisch liegen, ein Wasserverlust von 440 Litern pro Stunde muss eine ziemlich nasse Stelle ergeben, das versickert nicht so einfach unbemerkt. Es sei denn, es gibt einen Ablauf, z.B. aus dem Pumpenschacht, direkt in die Kanalisation - aber auch dort müsste man die Menge von etwa einem Sektglas pro Sekunde irgendwie sehen.


    Da der Verlust ja nur stattfindet, wenn die Pumpe an ist, muss die Leckage am oder in der Nähe des Wasserfalls sein, in jedem Fall aber oberhalb der Wasserlinie. Denn alle Bauteile, wie Pumpe, Filter, etc.., die unterhalb des Wasserspiegels verbaut sind, fallen als Fehlerquelle weg.


    Kann es sein, dass am Wasserfall ein Teil des Wasser irgendwie eben nicht zurück in den Teich läuft, sondern ... seitlich irgendwie weg?

    Bist du sicher, dass dieser Verlust nur auftritt, wenn die Pumpe läuft? Denn gerade im Sommer, an sehr warmen Tagen, sind Wasserverluste durch Verdunsten von bis zu einem Zentimeter pro Tag durchaus normal.

    Ansonsten wird dir ohne genaue Beschreibung deines Filtersystems keiner was dazu sagen können. Undichtigkeiten können überall sein.


    Bei mir läuft das Filtersystem rund um die Uhr. Nachts fahre ich die Pumpe in der Regel aber auf 30% runter.

    Diese 48 Schräubchen sind alles andere als entspannend. Wenn einem eine runterfällt, landet sie im Filtergehäuse unterhalb der Trommel. Und da man die Trommel weder herausnehmen noch an ihr vorbei greifen kann, muss man den Blindstopfen (oder eines der Ablaufrohre) eines der DN110-Abgänge abfrickeln und hoffen, dass man durch das Loch an die Schraube dran kommt. Wenn sie auf der anderen Seite reingefallen ist, kann man alternativ auch den Drainplug rausdrehen und hoffen, dass man sie rausgespült bekommt. Bei beiden Möglichkeiten muss man das Gehäuse komplett leerlaufen lassen. Und das alles unten im Technikschacht! . Man tut also gut daran, sich von vornherein zu konzentrieren... .

    Da fällt mir gerade was ein, das nächste mal probiere ich es mit einem Nass-Sauger. Vielleicht bekommt man das Schräubchen ja rausgesaugt....

    - Aber richtig, es ist ein Hobby!

    Na ja, ich denke, DEN idealen Filter wird es nicht geben, aber es gibt so einige Geräte oder Kombinationen, die recht gut sind.

    Bei BSF und Druckfilter hat man halt zwei Geräte, die gepflegt werden wollen (den tatsächlichen Aufwand dazu kann ich nicht beurteilen). Beim Trommelfilter ist es nur ein Gerät, welches aber einen dauerhaften eigenen Wasserverbrauch hat und auch nicht ganz ohne Pflegeaufwand auskommt (zum Reinigen der Filterelemente von der kleinen Aquaforte-Trommel muss man jedesmal 48 Schräubchen rausdrehen - da ist definitiv noch Verbesserungspotential!).

    Ja, das Niveau ist sehr hoch - eigentlich viel zu hoch für einen ördinären Schwimmteich. Wie oben schon mehrfach erwähnt wurde, das klare Wasser kommt nicht vom (mechanischen) Filter, der hat nur bedingt was damit zu tun. Klar wird es erst, wenn es durch die Kiesschicht wieder noch oben sickert. Die Bakterien sorgen dafür, dass es klar wird. Wie gesagt, ich hatte zwei Jahre lang gar keinen mechanischen Filter und trotzdem glasklares Wasser.

    Trommelfilter haben in der Regel keine genügend kleine Korngröße. Säcke können besser sein, müssen aber manuell gereinigt werden...

    Worauf basiert deine Aussage? Mein Trommelfilter hat eine Maschenweite von 0,06 mm. Den Sack musst du mir zeigen, der das besser kann!


    Der Wasserverbrauch der Filterspülung beträgt je nach Verschmutzung ab ca. 20 Liter pro Tag. Alle sechs bis acht Wochen sollte man die Filterelemente aber manuell reinigen, das sich Algen etc. festsetzen, die auch der Hochdruckstrahl nicht wegbekommt..

    Na ja, ich habe die Drainrohre sehr intensiv ausgesaugt, indem ich einen 1,5" Saugschlauch bis zum Ende jedes Rohres reingesteckt und langsam wieder rausgezogen habe. Dabei sind hauptsächlich kiloweise Schneckenschalen rausgekommen, aber relativ wenig Schlamm, oder anderes, was nach Biomasse aussehen könnte. Im Frühjahr werde ich mit dem Hochdruckreiniger und einer Abflussrohrsonde versuchen, evtl. noch festsitzenden Dreck zu lösen. Was schon aus dem Drainrohr raus in den Kies gelangt ist, wird sich wohl nicht mehr entfernen lassen, das wird nur mit Zeit und konsequentem Nährstoffentzug (und vielleicht Phosphatbinder) passieren.

    Das glasklare Wasser kommt vom Biodrain. Ich habe meinen Teich 2 Jahre komplett ohne Filter betrieben (mal abgesehen von dem Korb im Skimmer). Also vom Skimmer direkt in die Drainrohre unter dem Kies. Trotzdem habe ich nie Probleme mit trübem Wasser gehabt, es war immer glasklar. Allerdings habe ich immer massives Fadenalgenwachstum gehabt.

    Diese Saison habe ich einen Trommelfilter dazwischengebaut. Der hat eine Maschenweite von 60 μm - also 0,06 mm . Jetzt zum Ende der Saison habe ich noch keine wirkliche Verbesserung gesehen. Der Filter hat zwar jede Menge Zeug aus dem Wasser rausgeholt, aber die Fadenalgen sind trotzdem lustig weitergewachsen. Gut, ich habe auch nicht wirklich eine sofortige Wirkung erwartet - mal sehen, wie es nächste Saison, dann auch mit Phosphatbinder, wird....

    Wir haben am Anfang bei einem Teichshop ein fertiges Pflanzensortiment gekauft. Das waren so um die 200 einzelne Pflanzen (ca. 40 verschiedene Sorten). Davon sind gut ein Dutzend Sorten mittlerweile verschwunden - die Bedingungen bei uns haben wohl nicht gepasst. Andere sind sehr gut gewachsen und müssen regelmäßig "ausgedünnt" werden. Wieder andere wachsen ... so la la. Dann haben wir auch immer mal wieder welche nach- bzw. dazugekauft, z.B. sogenannte "Sauerstoffpflanzen" oder Seerosen (die besten Pflanzen kamen übrigens von Lidl, die sind durchweg besser gediehen als die selben Sorten aus unserem Originalsortiment). Was vollkommener Quatsch war, waren die frei schwimmenden Pflanzen (z.B. Krebsschere). Entweder sind die im Skimmer gelandet, oder, beim Versuch, sie irgendwo anzubinden, eingegangen.


    Die Pflanzen werden generell mit ihrem Ballen in den Kies gesetzt. Bei einigen empfiehlt sich aber ein Pflanzkorb, damit sie sich nicht zu sehr ausbreiten.


    Die allermeisten Sumpf- und Flachwasserpflanzen vertragen gelegentliche Trockenperioden eigentlich ganz gut, solange die Wurzeln von unten noch Wasser haben. Der Randbereich sollte also immer so angelegt sein, dass er nicht bis auf die Folie durchtrocknen kann.


    Es empfiehlt sich, von gut wachsenden Pflanzen eher weniger zu kaufen, da man nach 2 - 3 Jahren sowieso anfängt, rauszureißen und wegzuschmeißen (ich musste dieses Jahr den dritten Komposthaufen anlegen...).

    Der Höhenunterschied bildet sich doch dadurch aus, dass die Pumpe aus der Wassersammelkammer absaugt, und der dann entstehende Höhenunterschied den Fluss durch die Schwerkraftleitungen treibt...

    Wenn dein Filter geschlossen ist und keine Luft drin ist, mag das wohl stimmen, dass die Pumpe "saugt". Ansonsten kommt es eben darauf an, wie groß der Höhenunterschied zwischen der Wassersammelkammer bzw der Pumpe und dem Skimmer ist - und natürlich vom Rohrquerschnitt nach dem Skimmer.


    Aber eigentlich sollte man am Skimmer nichts nachjustieren müssen. Wenn der sich nur widerwillig bewegt, hat sich da vielleicht irgendwo eine Schnecke oder sowas reingeklemmt?

    Oder, wenn das nur bei hohem Wasserstand auftritt, könnte es aber auch tatsächlich so sein, dass das Unterrohr zu kurz ist und der dann Wasser von unten zieht. Dann müsstest du mal, wenn es wieder passiert, den Abstand vom Rohrende zur Wasseroberfläche messen und mit der Einbauanleitung des Skimmers vergleichen...