Beiträge von per-erik

    Die "knifflige" Entscheidung kann ich dir abnehmen - lass es sein!

    Ich habe Flüssigfolie im Badezimmer verbaut, das hat recht gut funktioniert - auch an der senkrechten Wand. Das kann man mit der Rolle auftragen und verläuft nicht. Nach drei bis vier Anstrichen hat man so langsam das Gefühl, dass es dicht wird und an den Kanten und Ecken soll man noch ein Gewebe mit reinlegen. Zum Fliesen Daraufkleben reicht es.

    Aber, im Teich würde ich das nicht machen. Die Schicht wäre mir viel zu dünn - denn selbst nach drei Anstrichen hat man noch lange keine 0,5 mm. Verglichen mit der 2 mm Folie von Mielke ist das gar nichts!

    Ja es geht auch ohne gemauertes Becken:


    Eintopf! Das Becken ist einfach erdmodelliert, also ohne Mauern. Lediglich an der rechten Seite befindet sich eine ca. 60 cm hohe Stützmauer, da das Gelände dort niedriger ist.

    Ich komme, wenn ich Krispol googel, nur auf Schwimmbadpumpen...


    Wenn die Rechnung stimmt, und er 2000 Liter pro Stunde pumpen soll, warum empfiehlst du dann Pumpen, die von 7300 bis 15400 Liter pro Stunde schaffen? Ein paar Nummern kleiner würde doch auch reichen...

    Also das mit dem Skimmer habe ich oben vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt... .

    Nun nochmal: Der Skimmer selbst hat/braucht kein Pumpe - das Oberflächenwasser läuft per Schwerkraft in den Skimmer.

    Nach dem Skimmer gibt es zwei Möglichkeiten:

    1. das Wasser läuft weiter per Schwerkraft durch einen tiefer liegenden Grobfilter (z.B. BSF) und dann per Pumpe zurück in den Teich (via Bio Drain), oder

    2. das Wasser wird direkt in einen höher gelegenen Grobfilter gepumpt, von wo es dann per Schwerkraft in den Teich (via Bio Drain) zurück gelangt.

    Ich kann mir gerade nicht vorstellen, wie ein Phosphatfilter aussehen soll. Ich kenne nur Phosphatbinder. Die gibt's als Block, Granulat oder Pulver. Das löst sich mehr oder weniger langsam im Wasser und "bindet" das Phosphat. Später wird es dann rausgespült oder mit dem Schlammsauger abgesaugt (oder es verbleibt im Teich).

    Was Pumpenleistung und Filtergrößen angeht, gibt es nur sehr grobe Richtwerte. Dazu einfach mal den Ratgeber (hier oben in der Menüleiste) lesen.

    Mein Hinweis, dass wir keine Pools, sondern Teiche bauen, hat den Hintergrund, dass es in manchen Regionen Probleme mit Genehmigungen geben kann, wenn das Wort "Pool" in irgendeinem Zusammenhang auftaucht. Daher besser das Wort "Teich" verwenden. Ein anderer Begriff, der vermieden werden sollte, ist z.B. "Klärbecken" oder "Klärteich". Wenn du einen Biopool mit Klärbereich beantragst, wirst du von den meisten Bauämtern wenn nicht gleich eine Absage, dann doch zumindest jede Menge Nachfragen, erhalten - während ein "Gartenteich" in den allermeisten Fällen erst gar keine Genehmigung benötigt...

    Hallo und willkommen!

    Warum einen Kreislauf für den Skimmer und einen für den Kiesfilter? Normalerweise macht man das hintereinander in einem Kreislauf. Also erst Skimmer und Grobfilter (z.B. Bogensiebfilter) und dann das ganze in den Kiesfilter (z.B. Biodrain) pumpen.

    Ein Skimmer kann mit oder ohne Pumpe betrieben werden, das hängt mit dem Design des ganzen Filtersystems zusammen.

    Die Frage ist, WO gelesen? Stand das in irgend einem Ratgeber, den ein Schwimmteichbauer geschrieben hat, der nebenbei auch Mitglied bei der DLRG ist? Oder stand das in irgendeiner Verordnung zur Nutzung von privaten Freizeiteinrichtungen...? Würde mich echt mal interessieren.

    Ich habe die 1,5 Meter ausgewählt, da ich gelesen hatte, dass man für alles drüber lt. dem Gesetz wohl einen Bademeister bräuchte bzw. selbst eine entsprechende Fortbildung. Unser Grundstück wird zwar an allen Richtungen eingezäunt aber falls doch was passieren sollte will ich mich nicht in die Nesseln setzen weil ich zu tief bin.

    Einen Bademeister für einen Teich? Davon habe ich noch nie gehört. Und es würde wohl vielleicht Sinn machen, wenn es sich um einen Pool handelt - wir bauen hier aber keine Pools, sondern Schwimmteiche!

    Vergiss die Kinder, wenn du die Tiefe des Schwimmbereichs festlegst! Die Kinder werden schnell größer und dann ärgerst du dich, nicht tiefer gebaut zu haben. Es heißt ja auch "Schwimm"-Teich und nicht Steh-Teich! Wir hatten die ersten zwei Jahre den Teichbereich mit einem niedrigen Zaun vom Garten getrennt. Die Kinder wussten, dass der Teich tabu war. Dann haben wir beide (unter Aufsicht) bewusst am Teich toben lassen - beide sind EIN mal mit vollen Klamotten ins kalte Wasser gefallen. Danach wussten sie, dass sie vorsichtig sein müssen! Mittlerweile können beide (6+9) sicher Schwimmen... und finden es total langweilig, dass der Teich "nur" 1,95 m tief ist!

    Ok danke aber da ich eh auf Holzrahmenbau gehe werde ich sie wohl selbst verlegen da ja nichts geschweißt werden muss. Wird die Folie dort auch einzeln verkauft habe dazu leider nichts gefunden.

    Das verstehe ich jetzt nicht. Wieso glaubst du, dass beim Holzrahmenbau die Folie nicht geschweißt werden muss? Egal wie du baust, du wirst das nicht mit einem einzigen Stück Folie hinbekommen - oder du hast elendig viele Falten drin...

    Hi, I think they were talking about the "phosphatbinder block", not the "turbo phosphat binder". The block is, well as the name says, a block, a chunck of something that you put in a net and hang it somewhere into the flow. So it continously "treats" the water. The thing will last, depending on the flow speed at that location, several month. Usually people use only half a block, since one whole block is supposed to be sufficient for ponds with up to 400.000 L of water. For your case maybe you should use a whole one. It cost 149 EUR here in the shop.

    Ich muss mich da korrigieren, Außenbereich ist doch nicht so einfach zu definieren. Auf jeden Fall gilt im Aussenberreich aber das Baugesetzbuch:


    § 35 BauGB

    (2) Sonstige Vorhaben können im Einzelfall zugelassen werden, wenn ihre Ausführung oder Benutzung öffentliche Belange nicht beeinträchtigt und die Erschließung gesichert ist.

    (3) Eine Beeinträchtigung öffentlicher Belange liegt insbesondere vor, wenn das Vorhaben

    1.den Darstellungen des Flächennutzungsplans widerspricht,
    2.den Darstellungen eines Landschaftsplans oder sonstigen Plans, insbesondere des Wasser-, Abfall- oder Immissionsschutzrechts, widerspricht,
    3.schädliche Umwelteinwirkungen hervorrufen kann oder ihnen ausgesetzt wird,
    4.unwirtschaftliche Aufwendungen für Straßen oder andere Verkehrseinrichtungen, für Anlagen der Versorgung oder Entsorgung, für die Sicherheit oder Gesundheit oder für sonstige Aufgaben erfordert,
    5.Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege, des Bodenschutzes, des Denkmalschutzes oder die natürliche Eigenart der Landschaft und ihren Erholungswert beeinträchtigt oder das Orts- und Landschaftsbild verunstaltet,
    6.Maßnahmen zur Verbesserung der Agrarstruktur beeinträchtigt, die Wasserwirtschaft oder den Hochwasserschutz gefährdet,
    7.die Entstehung, Verfestigung oder Erweiterung einer Splittersiedlung befürchten lässt oder
    8.die Funktionsfähigkeit von Funkstellen und Radaranlagen stört.


    Ich kenne eure spezifische Situation nicht, aber welche dieser acht Punkte treffen denn bei euch zu, dass das Bauvorhaben abgelehnt wurde? Wenn keiner dieser Punkte zutrifft, habt ihr doch eine recht gute Argmentationsgrundlage.