Beiträge von twmemphis

    Hallo!


    mein Schwimmteich ist ein Naturpool, also Pflanzenfilterbecken und Poolbereich sind voneinader komplett getrennt. Im Pflanzenfilter liegt unterhalb vom Kies ein Schlauch mit hunderten kleinen Löchern, aus dem abgesaugt wird. Die Pflanzen und der Kies sind also meine biologische Reinigung und gleichzeitig Schmutzfilter.
    Leider kommen trotzdem immer wieder kleine Würmchen oder Schmutzkrümel durch. Es sind nicht viele. Im Moment habe ich z.B. winzig kleine Egel, ca 5-8mm lang und 1mm breit. Von denen schaffen es täglich 30-40 Stück zum Pool.


    Also will ich in den Pflanzenfilter vor oder oder nach der Umwälzpumpe einen Durchlauf-Filter installieren. Ein Sieb mit 250µm, vielleicht sogar 500µm müsste locker genügen. Es muss mir möglich sein, diesen Filter oben zu öffnen, das Sieb (oder Filterkorb) herauszunehmen, auszuspülen und wieder einzusetzen.
    Meine Rohre sind 50mm Flex oder HT Rohre.
    Ich stelle mir z.B. einen simplen "Eimer" vor, der links 50mm Anschluss eingehend, innen einen Siebkorb, rechts 50mm Anschluss abgehend hat und oben einen dicht schließenden Deckel.
    Gefunden habe ich einen "Vorfilter für Sandfilteranlagen", der eigentlich schon FAST optimal ist, wenn die Anschlüsse etwas größer wären. Der Filterkorb ist auch zu grob, aber das kann man lösen.


    Fällt Euch noch eine bessere Lösung ein?


    Gruß,
    Thorsten

    So, mein letzter Eintrag war vor drei Wochen. Das Algenkiller Protect ist seitdem drin und heute wäre ohne das Zeug schon wieder ein heftig dicker Algenpelz da, den ich wahrscheinlich schon letzte Woche hätte absaugen müssen.
    Es sieht aktuell relativ gut aus. Vereinzelt sind noch Bereiche mit Algen belegt, aber ich würde sagen ca 90% weniger als zuvor.
    Gruß,
    Thorsten

    Hi!


    Würde ja gerne ein Bild zeigen, aber wie geht das?
    Also auf Deinem Foto ist es eher so ein grüner Belag, damit fängt es an. Eine Woche später ist es eine Watteschicht, noch eine Woche später ist sie schon ziemlich dick und teils sieht man sogar grüne Wattebüschel. Und irgendwann kommen Stücke nach oben (abgestorben?), die ich mit einem feinen Kescher einsammeln kann.


    Da ich nun auf Chemie verzichten will, habe ich mal "Algenkiller Protect" genommen. Sauteures Zeug, angeblich auch wieder nur Bakterien. Laut Werbung "Enthält natürliche, lebende, nicht genmanipulierte Mikroorganismen". Ob das was bringt, wird man dann sehen.


    Was mich halt wurmt ist, dass das jahrelang nicht so war. Ich mag nicht im 3-Wochen Takt das gesamte Pflanzbecken absaugen. Das kostet jedesmal etliche Stunden Zeit und nervt einfach nur. Nix gegen Teichpflege, die mach ich gerne mal, aber halt nicht so heftig.
    Gruß,
    Thorsten

    Hallo!


    Wie identifiziert man eine Algenart?
    Meine sind wie Watte, auf dem gesamten Kiesboden. Nicht fädrig. Das Wasser ist glasklar. Sobald ich versuche die Algen zu greifen, zerfallen sie in feine Stückchen.
    Sauge ich die Algen nicht ab, wird der Teppich mit der Zeit immer dicker.
    Anfangs ist der Kies nur mit feinem grünen Flaum belegt, der wöchentlich dicker wird, solange bis die Schicht einen knappen Zentimeter dick wird und schon dunklere Grüntöne annimmt. Es gibt keine Gerüche, die irgendwie auffällig wären.
    Dann kommen die ersten Algenstücke an die Oberfläche, die ich mit einem feinen Kescher einsammeln kann. Im Kescher gesammelt ist es einfach grüner Brei.
    Nach ca 3-4 Wochen spätestens muss ich den Teichsauger rausholen, weil es sonst wie ein grüner Teppich aussieht, einfach nicht mehr schön.


    Welche Algen sind das?
    Gruß,
    Thorsten

    Nein, keine Fadenalgen. Davon gibt es hier und da auch welche, aber die sind überschaubar.
    Was ich meine ist ein sich auf dem gesamten Kiesboden von 8x3.5m bildender grüner Flaum, wie Watte. Zunächst ganz zart und dünn. Saugt man nicht ab, wird er mit der Zeit dicker und kräftig grün.
    Einmal mit dem Finger im Wasser gerührt, wird der Algenflaum schon aufgewühlt und zerfällt in nicht greifbare feinste Teile. Daher ist aufwühlen schlechter als mit dem Mulmtrichter absaugen.
    Manchmal löst sich was vom Boden und kommt als zusammenhängede Teile an die Oberfläche. Das kann ich prima mit dem Kescher einsammeln, ist einfach schleimiger weicher Brei.


    Das Wasser selbst ist glasklar.
    Ich tippe mal auf Grünalgen.
    Gruß,
    Thorsten

    So, ein aktueller Zwischenstand.
    Die Baktis sind nun seit 2-3 Wochen drin und ich habe trotzdem ständig Algenwuchs auf dem Kies.
    Die paar wenigen Fadenalgen stören mich überhaupt nicht, aber auf dem gesamten Kies-Boden des Regenrationsbeckens wächst ein grünen Flaum, der immer dicker wird, wenn ich ihn nicht absauge.


    Gerade letzte Woche habe ich wieder abgesaugt mit dem Teichschlammsauger und sicher 10 Kilo Algen rausgeholt (im nassen Zustand geschätzt). Jetzt, eine Woche später ist der Kies schon wieder mit einem grünen Flaum belegt...es geht also weiter. Es nervt. Manchmal lösen sich paar Algen vom Boden und kommen dann an die Oberfläche.


    Ich habe keine Lust das ganze Jahr wöchentlich den Boden abzusaugen.
    Habe jetzt noch ein paar Baktis dazu getan, die ich noch übrig hatte.
    Meine GH/KH Werte habe ich mit entsprechendem GH+ und KH+ angehoben. Jetzt sind alle Wasserwerte super-perfekt.

    Hi Andreas,


    das geht! Ich hab in der rechten Hälfte des Reg. Beckens einen Quellstein, der saugseitig am gleichen Anschluss ist wie die Umwälzpumpe, also unter dem Kies flächig saugt. Den kann ich mal alleine laufen lassen ohne die Umwälzung zum Schwimmbereich.
    Gruß,
    Thorsten

    Hi!


    ok, damit habe ich nun wenigstens eine ausreichende Erklärung für meinen anfänglichen Verdacht.


    Algenprobleme haben ja viele und in den allermeisten Fällen wird dann mit Nährstoffreduktion gearbeitet. Die nächste Stufe sind dann Algenkiller und die letzte Stufe heißt Chlor ;-)


    Aber eine Bakterienarmut kann scheinbar selbst bei besten Wasserwerten auch zur Algenplage führen. Schauen wir mal, wie es weiter geht.
    Habe jetzt Baktis von Sui Jin rein, die sind auch nicht ganz billig und irgendwo hat jemand über beste Erfahrungen gesprochen.


    Früher haben Schnecken immer den Refenerationsbereich so sauber gelutscht (wie schon mal gesagt, jeder einzelne Kiesel war blitzeblank), dass ich mir die gleiche Perfektion auch für das Schwimmbecken gewünscht hätte. Im Pool will ich natürlich keine Schnecken, somit bildet sich dort halt leider immer wieder ein Algenflaum, den ich mit dem Motoscrubber entfernen muss.


    Für das Regenerationsbecken habe ich aber soeben bei wirbelworld.de ein 50er Pack wasserschnecken als Algenfresser bestellt.
    Damals haben sich die Schnecken zwar auch irgendwann von alleine im Becken gebildet, aber ich will da nun mal etwas "anschieben".


    Ich hab noch von den Bakterien-Packs welche übrig. Soll da auch was in den Pool, oder genügt es Eurer Meinung nach im Regenerationsbereich? Verteilen müssten die sich doch eigentlich von alleine, oder?


    Ich kann mich erinnern, dass die rechte Hälfte meines Regenerationsbereiches immer besonders veralgt war, die linke weniger. Das Wasser läuft links rein, rechts steht es recht still. Abgesaugt wird flächig unter dem gesamten Regenerationsbereich. Also eigentlich sollte es sich schon verteilen.
    Gruß,
    Thorsten

    Stimmt, es gibt eindeutig zu viel.
    Habe jetzt von Izumi 10kg GH+ bestellt. KH+ hatte ich noch originalverpackt vom letzten Jahr in der Garage. Das kam zuerst rein, soll man ja eh nicht gleichzeitig einbringen.
    Gruß,
    Thorsten

    Hi!


    Der Kies wurde nicht erneuert. Das Poolbecken hat Folie, keinen Kies.
    Das "Spülen" ist natürlich leichter gesagt als getan. Wenn ich mit dem Teichsauger und dem Mulmtrichter arbeite, dann gehe ich ja von Zentimer zu Zentimeter weiter und bewege den Trichter auf und ab. Bei der Abwärtsbewegung trifft er auf den Kies und es folgt immer eine kleine Staubwolke im Wasser, die mit abgesaugt wird. Das abgesaugte Wasser geht direkt ins Abwasser. Ich fülle mit Zisternenwasser bzw Trinkwasser aus der Leitung nach. Aber bitte jetzt hieraus keine falschen Schlüsse ziehen: Das mache ich seit vielen Jahren so und ich hatte noch nie so eine Plage wie diesmal.


    In den ersten Jahren war es sogar so, dass mein Regenerationsbecken derart perfekt aussah, als hätte man jeden einzelnen Kiesel im Mund sauber gelutscht und wieder ins Becken gespuckt. Auch der Rand (Folie) vom Regenerationsbecken war einmalig sauber, etliche Schnecken haben sich wohl von dem Mulm ernährt. Nur im Schwimmbecken konnte ich alle 2 Wochen Boden und Wände reinigen, weil sich dort immer ein Belag gebildet hat. Wenn ich den wuchern lasse, dann sieht das Poolbecken irgendwann wieder wie ein Teich aus.


    Dann kam die Umbau-Aktion und die Mega-Algenplage. In meiner Verzweiflung hab ich sogar (Schande über mich!!!!!!) mit Chlortabletten mal probiert, dem Unheil Herr zu werden. Im Regenerationsbecken kamen tote weiße Würmer hoch, also ganz schnell wieder damit aufgehört. H2O2 ist etwas besser, aber für die Baktis sicher auch kein Spaß.
    Im Winter ging das mit den Algen zurück, aber kaum die ersten Sonnenstrahlen, ist es wieder schlimm.
    Naja, und dann dachte ich mir: Was habe ich genau getan? Ich habe die Mikro-Biologie vernichtet!


    Aber die Hauptfrage, die sich hier stellt: Ist GENAU DAS der Grund für die Algenplage, oder ist dieser noch ganz woanders?


    Habe gerade mal gemessen mit Söll Aquacheck Photometer
    pH 7.5
    Nitrat < 6mg (mein Gerät zeigt es nur so an, bedeutet -> quasi nicht messbar)
    KH 4 (etwas zu niedrig)
    GH 4 (etwas zu niedrig)
    Phosphat < 0.010mg (bestens)
    Soll ich nochwas messen?


    Welchen Tipp habt Ihr, um GH und KH mal etwas anzuheben?


    Gruß,
    Thorsten


    Hi Thomas,


    na komm, dann mach mal Werbung für teure Baktis :D , sag schon wie die Dinger heißen! Mir ist mittlerweile alles wurscht, ich probier's aus.


    Gruß,
    Thorsten

    Hallo!


    Im letzten Jahr wurde mein Naturpool (getrenntes Schwimm- und Filterbecken) einmal überarbeitet. Neue Leitungen, usw. Dafür musste das Wasser raus und anschließend wurde neu befüllt.
    Seitdem kann ich fast jede Woche das Pflanzenfilterbecken von Algen befreien, die sich auf dem Boden (Kies) absetzen. Ich dachte, das legt sich schon von alleine, war aber nicht so. Also versuchte ich es mal wieder mit H2O2, die Algen kamen hoch, ich konnte sie absaugen und es sah wieder aus wie neu. 2-3 Wochen später ging es wieder los. Wasseranalyse ist gemacht, eigentlich alle Werte gut, auch Phosphat sehr niedrig. Trotzdem habe ich über den Winter Phosphat Minus in den Pool getan und sogar immer mal umgerührt.
    Nun ist Frühjahr und der Kiesboden ist wieder grasgrün. Es nervt! Seit Februar bin ich wieder 2-wöchentlich mit dem Teichsauger am werkeln.


    Nun kam mir ein Gedanke: Hätte ich vielleicht mal wieder Bakterien rein tun sollen???? Oder ist hier kein Zusammenhang zu suchen?
    Gruß,
    Thorsten

    Hi!


    Bei Dir ist also schon das Eis geschmolzen und die ersten Pflanzen treiben? Ich werd neidisch! In Oberursel/Hessen war gestern noch ne Eisschicht auf einem Teil des Pflanzenfilters und da treibt noch nichts aus. Aber ich hoffe es wird jetzt bald was!


    Was haste alles installiert an Technik?
    Gruß,
    Thorsten

    Hi!


    WP und Absorber hintereinander schalten, weil sie sowieso tagsüber besonders effizient laufen und daher gemeinsam betrieben werden könnten, macht auf den ersten Blick Sinn. Auf den zweiten Blick sieht man aber die Probleme mit den Durchflussmengen (ist das wirklich so schlimm?) und man kann dann halt wirklich immer nur beides gleichzeitig einschalten.
    Bei 3 Tagen mit schlechtem Wetter kühlt das Becken aber schon gut runter und wenn dann die WP noch mit dem Absorber zusammen laufen muss, dann ist viel Energie für die Katz.


    Also getrennte Kreisläufe machen schon mehr Sinn! Dann kann man, wenn man möchte, jederzeit die WP dazu schalten oder es lassen, gerne auch "nur tagsüber" wegen der Effizienz.


    Einen Solarabsorber hab ich schon und der tut auch sehr gut seinen Dienst. Heute hätte ich die Fläche davon wohl noch größer gewählt, weil zu groß gibt's nicht, es gibt bei Absorbern eigentlich nur "zu klein". Wenn die Wunschtemperatur erreicht ist, kann man immer abschalten, aber man will es halt auch schnell warm haben.


    Bzgl Wärmepumpe wurde hier geschrieben, daß es welche gäbe, die für Schwimmteiche konzipiert wären. Dazu konnte ich nichts finden und frage mich auch, was dabei besonders konzipiert sein soll gegenüber den normalen Poo-Wärmepumpen!?!?
    Gruß,
    Thorsten

    Um WP und Solarabsorber zu kombinieren, muss man wohl jeweils separate Kreisläufe haben. Ich stelle es mir kontraproduktiv vor, wenn tagsüber die WP ausgeschaltet ist, aber das Wasser vom Absorber erst durch die WP muss. Noch schlimmer wird es wenn nachts die WP arbeitet, aber ihr erwärmtes Wasser durch den kalten Solarabsorber muss.


    Also entweder ein Vorlauf-Anschluss im Pool, danach die "Heiz-Pumpe", dann ein Motorventil, welches das angesaugte Wasser entweder zur WP oder zum Absorber pumpt. Der Rücklauf geht am warmen Ausgang der WP und des Absorbers über ein Y-Stück zurück zum Schwimmteich (evtl Rückschlagventile verwenden). Das wäre kostenmäßig günstiger, aber man kann damit die beiden Heizarten nur im Wechsel betreiben. Die Steuerung ist bissel kompliziert, denn der Absorber wäre Temperaturgesteuert, die WP nach Zeit (nur nachts)


    Oder gleich zwei unabhängige Ein/Ausläufe im Pool und zwei Pumpen, dann kann man tagsüber doppelt heizen, wenn man möchte.


    Oder gibt's noch eine bessere Idee?

    Die Idee nachts gegen die Auskühlung mit einer Wärmepumpe zu arbeiten ist ja grundsätzlich gut, aber ich sehe den Stromzähler in heftige Höhen flitzen.
    Wenn man nachts bei 40cbm Wasser 2 Grad verliert und will das "nur ausgleichen", so sind das schon 40cbm x 2 x 1,16kWh = 92,8kWh. Die Wärmepumpe braucht dafür evtl nur ein Viertel der Stromenergie, also 23,2kWh x Euro 0.24 = 5.56 Euro pro Nacht.
    Und was für einen Stromanschluss braucht so eine WP dann? Um 92,8kWh innerhalb von ca 8 Stunden zu produzieren, müsste sie pro Stunde knapp 12kWh Wärmeleistung abgeben können. D.h. Stromanschluss ist wohl Drehstrom mit ca 3-4kW, oder?


    Lassen wir das mal 100 Nächte laufen wären das 2320kWh bzw 556 Euro, wobei ich nicht sicher bin ob 100 Nächte reichen. Und ich weiß auch nicht of die Effektivität der WP wirklich beim vierfachen des eingespeisten Stromes liegt.
    Wie seht Ihr das? Kommt meine Rechnung hin?


    Und wie verträgt eine WP das Schwimmteichwasser? Das enthält ja immer paar Schwebstoffe, die sich vielleicht festsetzen, oder?
    Gruß,
    Thorsten