Beiträge von Ralf Glenk

    Es ist nicht so, dass man die Phosphate riecht, die in Rücklösung gegangen sind. Der Geruch kommt von den Zersetzungsprozessen organischen Materials in der Kiesschicht, bei der Gase bzw. der Fäulnisgeruch entsteht.


    Wenn man nichts riecht könnte, ich mir zwei Möglichkeiten vorstellen:
    1. Durch sehr gute mechanische Vorfiltrierung hat sich nur wenig organischer Schmutz angesammelt.

    2. Es ist noch zu kalt für die Zersetzungsprozesse.

    Im Rahmen der Überarbeitung der Ratgeberseiten, habe und werde ich vereinzelt Fotos aus der Galerie dieses Forums verwenden.

    Ich finde es schöner wenn Texte durch etwas Bildmaterial aufgelockert werden, dann ist das Thema nicht ganz so trocken.

    Mit der Veröffentlichung in diesem Forum, habt ihr euch gemäß den Forenregeln für eine Nutzung der Fotos auf unseren anderen Internetseiten einverstanden erklärt. Ist ja auch für einen guten Zweck. Dennoch -, wer dagegen einen Einwand hat, schreibe mir bitte eine Mail an glenk@teichbautechnik.de . Dann wird das Bild wieder entfernt.

    An Therfull,

    bitte halte dich mit Beiträgen zurück, die mehr Schaden als Nutzen bringen. Desalgin ist ein Poolpflegemittel.

    Laut Deklaration :H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.


    Auch "ich habe gehört..." Tipps sind in diesem Forum nicht erwünscht. Es hat schon viel Schaden angerichtet, wenn man ohne eigene Sachkenntnis Hörensagen verbreitet. Deinen Link habe ich gelöscht.

    Ich frage mich so langsam, warum ich mir soviel Arbeit mache und versuche Filtersysteme verständlich in unserem Ratgeber darzustellen. Siehe https://schwimmteich-selbstbau.de/schwimmteichfilter.html. Oder hier oben in der Kopfzeile unter Ratgeber.

    Diese Filtersyteme haben sich bewährt und werden immer wieder den letzten Erkenntnissen angepasst. Natürlich ist es teuerer einen Vertikalfilter mit einem Wasserverteilsystem einzusetzen, statt eines Horizontalfilters wie dem Filtergraben, dem ein einfacher Schlauchanschluss ausreicht.

    Ausser Naturagart arbeiten meines Wissens alle Anbieter für Schwimmteich- und Naturpoolsysteme mit Vertikalfiltern. Unterscheidungen gibt es nur in der technischen Umsetzung.

    Wer mit dem Gedanken spielt ein Naturagart System in irgendeiner Weise umzuwandeln, ist sicher in deren Forum besser aufgehoben. Dort gibt es die User mit den praktischen Erfahrungen. Hier kaum.


    In unserem Projekt Gartenlagune geht es auch um naturgeformte Teich- und Poolanlagen. Es scheint mir in Vergessenheit geraten zu sein, dass ein Schwimmteich auch ohne gemauerte Beckenwände auskommt.

    Ich mache jetzt dort mit den Anleitungen für die Vorgehensweise und Beispielen für unterschiedliche Teich- und Poolanlagen und Größen weiter. Getragen von der verzweifelten Hoffnung, dass sich das dann auch jemand anschaut.

    Kripsol baut Schwimmbadpumpen. Teichpumpen und Schwimmbadpumpen sind vollkommen unterschiedlich ausgelegt. Das bedeutet, man kann die Daten nicht 1:1 vergleichen. Die Förderleistung einer Schwimmbadpumpe wird bei 0,8 bar ermittelt. Also 8 m Förderhöhe. Da kommt bei den meisten Teichpumpen kein Tropfen Wasser mehr an.

    Statt der Stromaufnahme wird bei Schwimmbadpumpen die Stromleistung deklariert. Die eigentliche Stromaufnahme ist ca. 30 höher als angegeben.

    Dann sind Schwimmbadpumpen selbstansaugend. Das Wasser muss also nicht frei zulaufen können, wie bei einer trocken aufgestellten Teichpumpe.


    Wer seine Anlage und die Voraussetzungen nicht genau kennt und somit einen Pumpenwechsel von Schwimmbadpumpe auf Teichpumpe einschätzen kann, sollte die Finger davon lassen.


    Es gibt inzwischen auch gute regelbare Schwimmbadpumpen, z.B. von Speck. Sind zwar teuer in der Anschaffung, aber man kann sie wie die Variopumpen individuell auf das eigene System einstimmen und spart dann in der Regel auch einiges an Stromkosten.

    Die Anfragen nach einem Druckfilter kommen immer mal wieder. Das Problem, dass sich uns stellt ist folgendes.

    Die einfachen Teichdruckfilter gehen idR. bis 0,4 bar. Das ist zu wenig und der Filter wird undicht, wenn er nicht regelmässig gewartet wird.

    Sandfilter sind druckfest aber innen ziemlich verbaut. Das erschwert die Entnahme und Reinigung des Filtermaterials.

    Für eine Eigenkonstruktion ist die Nachfrage zu gering, da bei den Neubauten der Beutelfilter im Wasserverteiler die Feinfiltrierung übernimmt.


    Möglicherweise gibt es noch einen Hoffnungsschimmer. Ich habe eine Filter gefunden und bereits bestellt, den ich aber erst prüfen muss. Wenn man ihn mit einer leichten Modifizierung verwenden kann, werde ich ihn im Shop anbieten.

    Im Ratgeber kannst du verschiedene Filtersyteme anschauen, die sich bewährt haben. Es ist auch beschrieben, wie eine Filterkette grundsätzlich aufgebaut sein sollte. Komplitzierte Berechnungen sind eigentlich nicht notwendig. Mit den modernen regbaren Pumpen kannst du die Leistung anpassen. Das macht hier sicher jeder (ich eingeschlossen) nach Augenmaß und nicht mit dem Taschenrechner.

    Phosphatfilter hatte wir vor Jahren im Sortiment. Das war eine unhandliche Technik, die in der Praxis nicht den gewünschten Erfolg brachte. Das Filtergranulat (Eisenhydroxid) durfte nur mit max. 500 L/Std durchströmt werden. Es verklumpte und veralgte schnell. Es war aus von aussen nicht erkennbar ob noch Ionenaustauscherkapazität vorhanden war oder nicht. Inzwischen gibt es besseres wie die polymeren oder lanthanbasierenden Phosphatbinder.

    Dass ein Skimmer ohne Pumpe auskommen soll, ist mir neu. Das könnte nur klappen, wenn du das Wasser selbst mit Eimern wegträgst :).

    Bevor du dich auf entsprechende "Fachleute" einlässt, schreib eine kurze Mail mit entsprechender Anfrage. Kontaktformular findest du im Shop topteich.de . Ich werden die Anfrage an jemanden mit Sachkenntnis weiterleiten. Wir testen dieses Verfahren gerade.

    Ich bin dabei unsere Ratgeberseite zu überarbeiten und bräuchte von euch ein paar Angaben um zu einer möglichst realistischen Kostendarstellung zu kommen.

    Könnt ihr mir bitte ein paar Eckdaten eures Naturpools nennen:
    1. Länge Breite Tiefe

    2. Kosten Aushub und Kosten Abfuhr

    3. Kosten Folienarbeiten

    4. Kosten Bodenplatte

    5. Kosten Beckenmauer


    Ich danke euch.

    Ralf Glenk

    Wir haben speziellen Flexkleber im Sortiment. Die Klebekraft dieses polymeren Klebers ist höher als bei Silikonklebern. Ich nutze diesen selbst für alle möglichen Aufgaben. Trockenmauerwerk, Dachpfannen, Abdeckungen. Alles sitzt bombenfest. Kann sogar unter Wasser verwendet werden.

    Diese kleinen Kombi-Druckfilter gibt es en masse auch von anderen Herstellern. Sie sind aber für kleine Gartenteiche gedacht. Würde das an einem großen Schwimmteich funktionieren, gäbe es sicher schon viele Beispiele dafür.

    Ganz so einfach und billig ist es leider nicht. Also nicht auf den Holzweg führen lassen.

    Ich kann den Nutzer nirekk noch nicht einschätzen. Gerne werden ein paar einfache Beiträge platziert, um den Spamfilter zu umgehen, da man nicht mit dem ersten Beitrag einen Link setzen kann. Sollte das hier der Fall sein, sage ich schon mal tschüss.

    Hallo Andreas,

    das kommt. Dieses Forum wird irgendwann im März auf einen Managed Server umziehen, damit tägliche Backups gezogen werden können. Das geht dann mit einem Versionsprung der Software einher, die mehr Möglichkeiten in der Darstellung bietet. Dort sollen dann auch der Link zur Gartenlagune mit Bild und allem Pipapo platziert werden.

    Ich halte mich mit der Gartenlagune noch zurück, weil ich im Hintergrund noch an den 3D Darstellungen arbeite. Das ist sehr zeitaufwendig, aber Bilder sagen mehr wie Worte.

    Die Filterstation FST1200 hat einen Druckfilter der durch seine Bauart nicht auf Beutelfilter umgerüstet werden kann. Das Biodrain Wasserverteilsystem ist ebenfalls nicht geeignet, da der Schacht nicht aus dem Wasser ragt und oft komplett unter der Kiesschicht verbaut ist.


    Du kannst trotzdem entspannt in den Urlaub fahren. Ich habe jahrelang nur mit dem Bogensiebfilter gearbeitet. Ohne weitere Feinstfiltrierung.

    Du kannst das Filtersystem sogar komplett abschalten. Das Wasser trübt dann leicht ein, wird aber nach dem Neustart schnell wieder klar.


    Die Feinstfiltrierung über einen Druckfilter oder Beutelfilter ist eine weitere Optimierung des Gesamtsystems, aber nicht zwingend notwendig. Auch die neue Belüftungsmöglichkeit im Bioflowschacht gehört in diese Rubrik.

    Grundsätzlich ist das System ausgereift und funktioniert in vielen Anlagen ohne Probleme. Die neuen Verbesserungen sind ein Feintuning.

    Mit irgendwas muss ich mich schliesslich beschäftigen. Nur verkaufen ist doch langweilig.

    Der Druckfilter scheint doch ein wichtiges Thema zu sein, deshalb will ich nochmal dazu Stellung nehmen.

    Den Druckfilter aus der Filterstation FST1000 (seinerzeit auch als einzelne Druckfilter erhältlich) haben wir nicht aus dem Sortiment genommen weil er schlecht waren.

    Es gab mehrere Gründe:

    Die Filter wurden für uns in einem kunststoffverarbeitenden Handwerksbetrieb gebaut. Das ist viel aufwendiger als Behälter die in Werkzeugformen hergestellt werden. Die fürs ganze Jahr geplante Menge war schon nach wenigen Monaten abverkauft. Mitten in der Saison bekommen wir aber nicht einfach Nachschub. Das braucht eine längere Vorlaufzeit. Unser Zulieferer hatte auch kaum noch Kapazitäten frei. Das ist im Sommer halt anders als im Winter.


    Das zweite Problem ist der mögliche Druckaufbau in einem Umwälzkreislauf. Der Behälter des FST1000 war zwar sehr dickwandig (über 10 mm), aber die Schweissnähte sind dann der Schwachpunkt. Ich habe das zunächst nicht als problematisch angesehen, da unsere Pumpen maximal ca. 0,7 bar erzeugen können und der Behälter über 1 bar getestet wurde. Wir hatten jedoch auch Kunden, die den Druckfilter an eine Schwimmbadpumpe mit 2,5 bar Druckaufbau angeschlossen haben. Da können wir die Belastungsgrenze zwar mit 1 bar vorgeben, aber wer guckt schon in die Betriebsanleitung? Das ging dann nicht lange gut.


    Der dritte Punkt ist das Preis/Leistungsverhältnis. Wir habe die Feinfiltrierung in das Bioflow System verlagert. Die Abscheidequote ist sehr gut und allemal ausreichend um den Biofilter von organischem Material zu entlasten. Die Kosten für den Beutelfilter sind gering und die Wartung geht sehr schnell, wenn man sich ein paar zusätzliche Beutel zum Wechseln bereithält. Wer gibt dann noch ein paar Hundert Euro für einen Druckfilter aus, wenn das keinen spürbaren Vorteil bringt? Nur diejenigen, die eine bestehende Anlage aufrüsten möchten. Das ist aber keine Mehrheit, auch wenn hier im Forum durch die rege Teilnahme ein anderer Eindruck entstehen mag. Die meisten sehen dazu keinen Anlass, wenn das Wasser schön klar ist.


    Kotzbrocken hatte auch schon ein Nachrüstteil als Beutelfilter für den FST1000 Druckfilter angeregt. Das kommt auch. Die Besitzer dieses Filters haben dann alle Optionen und können die für sie beste Variante wählen.

    Wir haben in der Kategorie https://topteich.de/Wandreiniger einen "Dispenser" im Sortiment aufgenommen.

    Es ist ein Pad mit Telestangenhalter und Tank.


    Die Idee ist, Flecken gezielt und minimalinvasiv zu behandeln. Man kann den Tank mit einer konzentrierten Dosis Chlordioxyd oder einem Algizd füllen und direkt auf dem Fleck auftragen. Das Pad soll den Flecken nur anrauhen damit das Mittel besser eindringen kann. Nach dem Absterben werden die Reste mit der Bürste oder einem anderen Wandreiniger entfernt. Auf diese Weise kann man verschiedene Mittel ausprobieren, bis man weiss, was am Besten funktioniert. Die Wasserparameter werden durch den punktuellen Einsatz kaum verändert und man muss keine Nachteile fürchten


    Wir haben auch wieder eine Rubber Bürste im Sortiment. Diese Bürste mit den abgerundeten Gumminoppen ist sehr schonend zur Folienoberfläche und die Lösekraft ist trotzdem gut. Die Bürste war in der Vergangenheit sehr begehrt, aber dann nicht mehr über den Großhandel zu bekommen. Wir haben jetzt über einen Mitimport selbst welche geordert.

    Die Farbe ist allerdings nicht für Jungs. War nicht anders zu bekommen, sorry.


    Ich hoffe damit sind wir auf dem Weg ins schiere Glück wieder einen kleinen Schritt vorangekommen.

    Der Teich kommt der Bauweise unserer Gartenlagune nahe. Sobald ich mit den Neuheiten unserer anderen Shops durch bin, konzentriere ich mich wieder auf die Gartenlagune. Hier werden wir normale Chlor Filtertechnik, Salzwasserelektrolye, minimale Chlortechnik und biologische Filtertechnik anbieten.


    Da findest du dann etwas zum nachrüsten. Im Herbst solltest du aber ein schwimmfähiges Netz über den Teich spannen (in unserem Shopsortiment), sonst wirst du bei den vielen umstehenden Bäumen nie glücklich.

    Es wird für unseren Gartenlagunen-shop einen Hydroclear Filterbaustein mit einem speziellen Aqualoon Druckfilter geben. Dieser ist aber für den Einsatz mit Pool Pflegemitteln, also im gechlorten Umfeld gedacht.


    Ich glaube es bestehen hier völlig falsche Vorstellungen. Jan-Peter hat den Beitrag gestartet, weil ihm der Reinigungsaufwand der Bürsten und Schwämme des Skimmerfilters zu hoch ist.


    Hast du gedacht, das wird mit einem Aqualonfilter weniger? Den Wartungskomfort kannst du mit einem Bogensiebfilter verbessern, aber nicht mit einem Aqualoonfilter. Dieser hat den Vorteil einer besonders hohen Filterschärfe von 5 mµ, die du aber nicht brauchst, da das Wasser durch den biologischen Filter klar wird. Nicht durch einen mechanischen Filter wie im Swimming Pool. Kotzbroken hat schon in mehreren Beiträgen darauf hingewiesen, dass man diese hohe Filterschärfe für Schwimmteiche nicht benötigt. Hier geht es nur um eine ausreichende Vorreinigung.


    Kommen wir zum Nachteil der Aqualoonfilter. Im Sommer kann es zu Problemen mit auftreibenden Algenpolstern kommen. Je feiner der Filter, desto schneller setzt er sich zu. Wenn du jetzt einfach einen Sandfilter mit Aqualoon Bällen füllst, kannst du mit etwas Pech jeden Tag dabei gehen, den Filter aufschrauben, die veralgten Bälle von Hand herausnehmen und reinigen. Ansonsten würde der Filter dicht machen und es käme kaum noch Wasser im biologischen Filter an. Du hättest unter dem Strich mehr Reinigungsaufwand als mit dem Skimmerfilter, ohne einen nennenswerten Vorteil.


    Ich finde die Aqualoonbälle sind eine tolle Erfindung, ABER : der Einsatz eines Aqaloonfilters an Schwimmteichen funktioniert je nach Jahreszeit und Verschmutzungsgrad an manchen Teichen ganz gut, an anderen leider nicht.


    Vielleicht konstruieren wir noch einen separaten Beutelfilter für ältere Anlagen zu nachrüsten, aber im Moment hat das noch keinen Vorrang.

    Biodrain hatte 300 mm Innendurchmesser und das neue Bioflow hat 350 mm Innendurchmesser. Nicht durcheinanderbringen.


    Ich möchte an dieser Stelle auf unsere Forenregeln hinweisen, dass Links auf andere Händler nicht erwünscht sind. Dieses Forum wird durch unsere Einnahmen finanziert und ich bitte diese Einschränkung zu respektieren.

    Dunkel Flecken auf der Folie könnten die unterschiedlichsten Ursachen haben. Bei mir waren vor vielen Jahren Blaualgen durch Phosphatüberdüngung die Ursache. Lasst doch mal den Belag untersuchen, damit du weisst womit du es zu tun hast. Dann kannst du eine Abwehrstrategie planen und umsetzen. Es bringt meiner Ansicht nach nichts tausende von Euro in Bürsten zu investieren, wenn die Beläge immer wieder nachwachsen.

    Ich habe es seinerzeit hier machen lassen: https://www.tuempeldoktor.at/