Beiträge von Ralf Glenk

    Biodrain hatte 300 mm Innendurchmesser und das neue Bioflow hat 350 mm Innendurchmesser. Nicht durcheinanderbringen.


    Ich möchte an dieser Stelle auf unsere Forenregeln hinweisen, dass Links auf andere Händler nicht erwünscht sind. Dieses Forum wird durch unsere Einnahmen finanziert und ich bitte diese Einschränkung zu respektieren.

    Dunkel Flecken auf der Folie könnten die unterschiedlichsten Ursachen haben. Bei mir waren vor vielen Jahren Blaualgen durch Phosphatüberdüngung die Ursache. Lasst doch mal den Belag untersuchen, damit du weisst womit du es zu tun hast. Dann kannst du eine Abwehrstrategie planen und umsetzen. Es bringt meiner Ansicht nach nichts tausende von Euro in Bürsten zu investieren, wenn die Beläge immer wieder nachwachsen.

    Ich habe es seinerzeit hier machen lassen: https://www.tuempeldoktor.at/

    Die regelbaren 12 V Pumpen sind seit seit Anfang 2019 angekündigt. Ebenso eine nochmals verbesserte Ausführung der Variopumpe. Der Liefertermin verschiebt sich seitdem immer um weitere 3 Monate. Zuletzt hieß es Dezember 2019, jetzt April 2020. Sibo ist mit der Situation selbst unglücklich, kann aber nicht viel machen. Ich hätte noch eine Alternative, würde aber ungern eine Pumpe einführen und dann kurz darauf wieder umstellen falls es bei Sibo diesmal klappt.

    Ich möchte euch einen kurzen Überblick zum Stand der Dinge geben. Ab Februar starten wir in die neue Saison und damit sind einige Änderungen verbunden.

    Die wichtigsten Neuheiten werde ich bis dahin im Shop eingestellt haben. Jeden Tag kommt jetzt etwas dazu. Seit Kotzbrockens Besuch haben sich noch einige Detailänderungen an den Prototypen ergeben. Das zieht dann einen Rattenschwanz an Neubearbeitungen, Änderungen der Stücklisten und Bestellungen hinter sich her. Im Februar beginnen wir die Serienproduktion, dadurch werden manche Produkte erst ab Mitte Februar bis Anfang März verfügbar sein.

    Die Filterstationen in der ursprünglichen Version gibt es nicht mehr. Sie werden durch das Hydroclear-System ersetzt. Die Filterbausteine sind frei kombinierbar. Dadurch wächst die Vielfalt der Möglichkeiten und man kann später bequem einzelne Module nachrüsten. Auch innerhalb der Module sind Änderungen leicht umzusetzen. Durch den verstärkten Einsatz von Flexverbindern ist der Austausch von einzelnen Bauteilen vollkommen problemlos. Da kann ruhig mal der Frost zuschlagen oder der Pumpentyp gewechselt werden, ohne das man die komplette Leitung erneuern muss.

    An Kotzbrocken: du fandest es ärgerlich, das es den neuen Wandskimmer (der wirklich beeindruckend ist) nur mit Pumpenanschluss geben sollte. Da kann ich Entwarnung geben. Ich habe eine Lösung für eine Schwerkraftversion gefunden.


    Unser Selbstbausystem "Gartenlagune" basiert auf der ursprünglichen Artlake Beschichtung, die weiterentwickelt wurde und sich jetzt auch sehr gut für den Bau von Kunstfelsen und Skulpturen eignet. Dadurch erweitert sich das Spektrum. Unter den Begriff Gartenlagune fallen auch Fischteiche und Poolanlagen. Die Einbauteile und manche technischen Komponenten sind zum Teil anders gestaltet und für die Kunstfelsbeschichtung ausgelegt. Damit es nicht zu Verwechselungen kommt, haben wir einen eigenen Shop eingerichtet. "Topteich" richtet sich an Selbstbauer, die einen klassischen Schwimmteich oder gemauerten Naturpool errichten wollen. Mit der "Gartenlagune" geht es auf zu neuen Ufern.


    Wie es mit dem Forum weitergeht habe ich noch nicht endgültig entschieden. Im Moment ist der Plan ein eigenes Forum für die Gartenlagune zu etablieren. Dort findet sich auch der Themenbereich Beschichtung. Ich habe auch mit Kotzbrocken über eine Integration in diesem Forum diskutiert. Man müsste aber dann einen Namen finden, der als Oberbegriff alles abdeckt . Ideen sind willkommen.

    Diese Saison konnten wir erfolgreich zum Abschluss bringen.

    Die Shops werden zum 17.11.2019 auf "Urlaub" geschaltet. Die Artikel bleiben sichtbar, Bestellungen sind aber erst wieder ab Februar 2020 möglich.


    In den Wintermonaten wird am Design und den Inhalten unserer Internetseiten gearbeitet. Schwerpunkt ist die "Gartenlagune". Die Entwicklungen sind weitgehend abgeschlossen, aber die Darstellung in Wort und Bild dümpelt noch im Anfangsstadium.

    Es kann schon sein, dass die Wissenschaft noch keine Untersuchungen zum Thema Kunststoffe im Unterwasserbau durchgeführt hat. Wozu auch. Das ist doch schon seit Jahrzehnten gängige Praxis. Oder reisst ihr jetzt die PVC Folie, den Skimmer und die Einbauteile raus, um dem Abrieb von Mikroplastik zu entgehen?


    Bei den WPC Dielen gefällt mir die Möglichkeit mit unterschiedlichen Farben zu arbeiten. Wie Landwirt richtig anmerkt, muss man allerdings beachten, dass das Material bei Wärme weicher wird und man sollte deshalb die tragende Konstruktion ausreichend versteifen.

    Ich habe schon seit vielen Jahren ein Badedeck aus WPC Dielen und würde das Material immer wieder nehmen.

    Was ist natürlich? Sieht ein gemauertes Becken natürlich aus? Das brauchen wir glaube ich nicht weiter zu vertiefen.

    WPC ist oft aus einem einem PE Kunststoff dem Holzmehl beigemischt wurde. Sehr frostsicher. Da bricht nichts. Sonst würden die Leute im Winter ihre Terrassen nicht mehr betreten dürfen. Allerdings ist die PE immer etwas biegsamer als andere Hartkunststoffe oder reines Holz.

    Hallo Mooere,

    vielen Dank für deine Baubeschreibung. So langsam bekomme ich eine konkrete Vorstellung, wie ein Bausatz aussehen sollte. Ich merke aber auch, dass ich einige Ideen angesichts eurer Erfahrungen anders ausführen muss. Mit anderen Worten: eure Anmerkungen sind sehr hilfreich. Vielleicht findet sich noch der eine oder andere Praktiker und meldet sich zu Wort.


    Wir haben bisher nur über Holz gesprochen. Was haltet ihr von WPC? Ich teste gerade ein Paar Teilstücke im Vergleich zu Holz. Die Ausdehnung durch die Wasseraufnahme ist kaum messbar. Kein Auftrieb. Verarbeitung wie Holz. Unterschiedlichste Farben realisierbar. Allerdings auch etwas weicher und dadurch verformt es sich ohne Stabilisierung schneller.

    Das ist eine pfiffige Lösung. Da dein Naturpool bereits unter Wasser steht, kannst du vielleicht noch ein paar Fragen beantworten.


    Wie sieht es mit der Längsausdehnung des Holzes aus. Haben sich Schrauben gelöst oder fangen die Bretter an zu beulen?


    Durch die Schlitze könnte ich mir vorstellen, dass sich dort gerne Fadenalgen einnisten. Hast du eine entsprechende Beobachtung gemacht? Oder ist die Sauberhaltung kein Problem?

    Was gefällt dir nach wie vor sehr gut und was würdest du heute vielleicht anders machen?

    Du meinst vermutlich das System der Firma Timberra. Schlau gemacht, aber mit der Konsequenz, dass alle Balken gefräst werden müssen, um die Schwalbenschwanzverbindung herzustellen. Das macht die Sache dann sehr teuer. Timberra nutzt das Aufquellen des Holzes im Wasser. Dadurch werden die zunächst locker gesteckten Balken zu einem festen Verbund.

    Im Auftreiben und Quellverhalten des Holzes sehe ich die beiden wichtigsten Stolpersteine, die es zu beachten gilt. Die Ausdehnung kann in Längsrichtung bis in den Zentimeterbereich gehen.

    Wir kommen hier etwas vom Thema ab. Es geht mir bei einer Holzbeckenbauweise darum, mögliche Fehlerquellen einzugrenzen und Vorschläge für die richtige Herangehensweise zu machen. Es gibt ja hin und wieder Selbstbauer, die etwas unbedarft in ein Projekt starten und dann "hooops" mit irgendwelchen komischen physikalischen Gesetzmäßigkeiten konfrontiert werden. Aus diesem Grund würde ich mich freuen, wenn noch einige Anregungen aus der Praxis hinzukommen.


    Ich möchte aber keine "prähistorischen" Bauweisen, wie mit den befüllten Säcken, wieder aufleben lassen. Diese Bauweise war ja nicht problemlos. Die Algen haben sich gerne in den Zwischenräumen festgesetzt. Intensive Reinigungsbemühungen konnten schon mal zu durchscheuern des Gewebes führen. In den Säcken bilden sich zwangsläufig anaerobe Bereiche. Und von der Optik möchte ich garnicht erst reden.

    Ich möchte an dieser Stelle diejenigen ansprechen, die bereits über Erfahrungen mit einer Holzbauweise als Schwimmbereichsabgrenzung verfügen.

    Welches Holz habt ihr benutzt? Wie habt ihr die Ausdehnung durch die Holzquellung kompensiert oder war das nicht notwendig. Wie verhält sich das Holz im Laufe der Zeit unter Wasser (Biobelag, Verfärbungen, Algenanhaftungen).


    Der Hintergrund ist folgender:

    Ich beobachte schon seit mehreren Jahren einen Trend, dass kaum noch naturgeformte Schwimmteiche, sondern fast ausschliesslich gemauerte Naturpools gebaut werden. Jetzt werdet ihr sagen, ist doch nicht schlimm, habe ich auch so gemacht. Das ist sicher richtig, aber es gibt immer weniger Selbstbauer, die das auch stemmen können. Sei es handwerklich oder finanziell. Das schlägt sich dann bei uns in der Verkaufzahlen nieder. Zu meiner Aufgabe als Chef gehört die Zukunftsicherung der Firma (dafür muss ich die anderen, schweren Arbeiten nicht machen).


    Ein Weg in eine glorreiche Zukunft wird unser Projekt Gartenlagune werden. Eigentlich wollte ich den Bereich Topteich mit seinen speziellen Filtersystemen für Naturpools langsam auslaufen lassen. Wir brauchen immer gewisse Abnahmemengen, damit über eine Serienfertigung ein vertretbarer Abgabepreis erzielbar ist. Die Preise für Einzelfertigungen würde niemand bezahlen wollen.


    Jetzt ist mir eine neue Idee gekommen, die ich zur Zeit verfolge.

    Wir werden im Topteich-Shop ein eigenes System für Schwimmteiche anbieten. (die Gartenlagunen sind von der Dimensionierung kleiner). Es wird voraussichtlich eine Kombination aus der Beschichtungstechnik der Gartenlagune für die Randbereiche und einem abgrenzten Schwimmbereich in Holzbauweise. Mit der Bautechnik, die mir momentan vorschwebt, wären auch freie geformte Schwimmbereiche möglich. Also rund oder nierenförmig bzw. was man möchte. Rechteckig geht natürlich auch.

    Das Ganze wird dann wieder für jeden der einfach zu bauen. Man muss keine Statik beachten, kann die Folie selbst auslegen und spart noch eine Menge Geld, das man für Süssigkeiten, alkoholische Getränke oder einen Erholungsurlaub ausgeben könnte.


    Wenn mir jemand seine Erfahrungen mit einer Holzbauweise mitteilen kann, wäre ich dankbar. Ich möchte Problemzonen soweit möglich schon im Vorfeld ausklammern.

    Im Winter sollte man die Anlage ruhen lassen. Das Temperaturgefälle vom heissen Kern der Pumpe zur Wassertemperatur wird immer größer. Was auch bedeutet dass es eine Übergangszone im Pumpenmaterial gibt, die höheren Spannungen ausgesetzt ist. Die Pumpe wird nicht kaputt gehen, aber sicher schneller altern.


    Wenn die Wasserumwälzung ausgeschaltet ist kommt es im Kiesbett zu anaeroben Verhältnissen. Hier fühlen sich die Bakterien wohl, die die eingelagerte Biomasse zersetzen. Anscheinend arbeiten diese Bakterien auch bei niedrigen Temperaturen weiter. Man sieht und riecht es an dem trüben Rückspülwasser im Frühjahr. So kann man bequem das Nährstoffkonzentrat aus dem Teich entfernen. Diesen Prozess sollte man ausnutzen und nicht umgehen wollen.


    Wenn man die Technik mit Vlies oder Luftpolsterfolie abdeckt und so vor direktem Frost schützt, passiert eher selten etwas.

    Die richtige Vorgehensweise wäre den Phosphatgehalt zu messen und dann entsprechend zu reagieren oder auch nicht. Macht aber glaube ich kaum einer.

    Alles andere sind nur Anhaltspunkte und Schätzungen, die man nur begrenzt verallgemeinern kann. Die Phosphatgehalte sind von Teich zu Teich unterschiedlich und es schwer eine Empfehlung abzugeben die den größten gemeinsamen Nenner abdeckt.

    Wir gehen Ende November in die Winterpause. Ab Februar 2020 sind die Shops wieder ohne Urlaubsschaltung online und es kann bestellt werden.

    Ein Teil der Neuheiten wird bereits während der Winterpause angezeigt, um die Planung zu erleichtern.

    Der Phosphatbinderblock kann sich je nach Anströmung schneller auflösen. Dann ist die Funktion aber nicht erloschen. Es sind nur fädige Schlieren und Teilstücke abgetrieben und verrichten jetzt im Verborgenen ihre Arbeit. Was fehlt ist die optische Kontrolle.

    Bei mir hält ein ganzer Block ungefähr eine Saison. Ein halber Block dann entsprechen weniger.

    Vielleicht kann man das als Richtwert nehmen, wann wieder eine Neuanschaffung angebracht wäre.