Stromanschluss/Verteilung etc.

  • Guten Morgen! Das lange Wochenende ist vorbei und jetzt sind alle wieder arbeiten und haben Zeit sich durchs Forum zu lesen:P

    Bei unserer Planung passt es vom Platz her leider nicht den Technikschacht so auszulegen, dass wir 2 Meter mit den 230V-Abschlüssen vom Wasser entfernt wären. Ich habe mir also überlegt, einen großen Trafo im Gartenhaus zu verbauen und dann mit 12V in den Technikschacht zu gehen und dort eine Unterverteilung für die einzelnen Verbraucher zu installieren (Licht Poolwand, Licht Ambiente Filterzone, kleine Pumpe für Quellstein). Würde mir dann auch eine Ansammlung von Trafos im Schacht ersparen... Hat das jemand schon mal auf diesem Weg gemacht? Schalten würde ich dann alles per App über Shellys.

    Als Pumpe befindet sich ja derzeit nur die Messner Pumpe hier im Shop. Die andere Pumpe (blau) nur fertig verbaut auf dem Pumpenboard. Sehe ich es richtig, dass die Pumpen mit einer Spannung von 230V betrieben werden, aber aufgrund ihrer Bauweise eine Zulassung für Schwimmteiche haben? Leider ist in der Beschreibung im Shop nichts darüber zu finden.

  • Hallo.

    Die Vario Pumpe vom Shop läuft mit 12 Volt und ist mit dem Controller regelbar. Habe ich auch verbaut. Die hat für meine Ansprüche ausreichend Power. Fahre dzt. auf Niedrigstleistung. Zwischen Pumpe und Controller befindet sich ein 9 Meter langes ca 1cm dickes Gummikabel. Durch dieses 12 Volt laufen. Ab dem Controller 220 Volt.

    Also kann man die 220 weit vom Teich wegbringen. Was ein besseres Sicherheitsgefühl bringt.

  • Bist du dir da sicher, mit den 12 V an der Pumpe? Steht das so irgendwo in der Beschreibung? Das ist doch eine von Aquaforte... und die regelbaren Pumpen von Aquaforte gibt es (derzeit) nur mit 230 V. Ich habe immer mal wieder beim Hersteller nachgefragt, weil die Low-Voltage Pumpen auf deren Webseite zwar aufgeführt sind, aber in keinem Shop angeboten werden bzw. immer "nicht lieferbar" sind! Aquaforte kündigt seit längerem eine Serie regelbarer 12V Pumpen an, hat aber bis heute keine liefern können. D.h., bei den aktuellen Modellen liegen vom Controller zur Pumpe immer auch 230 V an! Die nicht-regelbaren Pumpen gibt es in 12 V (Low Voltage).


    Ich habe diese Vario Pumpe auch, und da ich sie sogar im Teich liegen habe, schalte ich sie zum Baden lieber aus... ! Da die allermeisten hier im Forum ihre Pumpe aber "trocken" aufgestellt haben, also im Technikschacht, sollte das nicht so gravierend sein, da die Pumpe selbst ja nicht im Wasser ist.

  • Frage: Macht es Sinn (oder ist das überhaupt möglich) mit zwei Pumpen parallel zu fahren?


    BSF ->

    • Pumpe 12v für dauerbeschickung von 2 Regenerationsbecken.
    • Pumpe 230v für erhöhung Druck in einem der beiden Regeneratoinsbecken für den Überlauf (Mit Funksteckdose schaltbar wenn man nicht badet).
  • Wenn du die Pumpen nach dem BSF verbaut hast, also"trocken" im Technikschacht, ist es m.M.n. vollkommen egal, ob sie 12V oder 230V haben. Was den Druck angeht, geben die sich auch nichts. Und natürlich kannst du zwei Pumpen parallel laufen lassen - sofern das überhaupt sinnvoll ist, da im Regenerationsbecken eben nicht unbegrenzt Wasservolumen regeneriert werden kann, Ich würde allerdings nur eine (regelbare) Pumpe verwenden. Die Vario-Pumpe hier im Shop verbraucht z.B. bei 30% Leistung ca. 30 Watt und bei 100% etwa 170 Watt. Und du kannst das Pumpvolumen stufenlos so einstellen, wie du es gerade brauchst.

  • Die aktuellen Variopumpen laufen mit 230 V Netzspannung. Die 12 Volt Version ist weiterhin nicht lieferbar.

    12 Volt Pumpen haben nach unserer Erfahrung eine höhere Betriebstemperatur als die 230V Version und sollten nicht trocken aufgestellt werden. Ansonsten riskiert man eine kurze Lebensdauer.

  • Mal ehrlich:

    Angenommen es liegt eine 230 V Pumpe im Teich, die so um die 80 W verbraucht. Und mal angenommen aus irgendeinem Grund kommen die 230 V in Kontakt mit dem Wasser und mal angenommen, der FI löst nicht aus ... . Wie groß ist tatsächlich das Gesundheitsrisiko für einen Schwimmer, der gerade gegenüber seine Bahnen zieht, sagen wir mal, bei einem angenommenen Teichvolumen von 75 m³ ? Und würde es einen Unterschied machen, wenn man das Teichwasser "erden" würde, also irgendwo ein dickes Erdungskabel ins Wasser hängen würde?

  • Nix mal erhrlich!!! :huh:

    Es sind nicht die 230V, die Probleme machen... es sind die Frequenz und die Stromstärke, die Deine Körperfunktionen/ Herzfunktionen beeinträchtigen.... Was bringt es Dir, wenn Du Dich im Wasser aufhältst, Deine Muskeln verkrampfen und Du Dich nicht mehr an der Oberfläche halten kannst???

    Je nach Einwirkzeit können auch weniger als 30mA Muskelverkrampfung, Atemschwierigkeiten oder Herzrhythmusstörungen hervorrufen. Deshlab besitzen FI Schalter eine Auslösekennlinie (Strom /Zeit). Und auch Folgewirkungen nach einem Stromschlag sind nicht zu unterschätzen..... Unsere Zuleitungen sind normalerweise mit 16A abgesichert.....das sind 16000mA!!!

    Nicht ohne Grund gibt es die VDE Vorschriften!!!

  • Ist vielleicht falsch rübergekommen. Ich will nichts herunterspielen oder relativieren - ich will es einfach nur wissen! VDE Vorschriften runterzubeten reicht mir halt nicht.


    Und ja, solange es keine regelbare 12V Pumpe gibt, ist bei uns das komplette Filtersystem stromlos, wenn Badebetrieb herrscht!


    Aber, ich würde halt gerne wissen, bzw. kann es mir nicht vorstellen, dass das Wasservolumen oder die Distanz zur Stromquelle keinen Einfluss haben soll. Wenn dem so wäre, dürfte man ja an keinem Strand der Welt ins Wasser gehen, weil man ja nie sicher sein kann, ob nicht ein paar hundert Meter weiter jemand einen Draht ins Wasser hält...

  • Ja, das Wasservolumen und die Distanz haben einen Einfluss darauf.... Wenn in New York jemand den Toaster ins Wasser wirft, kannst Du weiterhin in Portugal in den Atlantik baden....

    Es sind alles Rechenbeispiele, die mit Wasser-/ Körperwiderständen und Durchströmungsrichtungen des menschl. Körpers zu tun haben.

    Mein Fazit: Strom und Wasser gehären nicht zusammen....