Holzdeck - welches Holz

  • ich habe Douglasie als Terasse genommen (nicht am Teich). Ist nach 10 Jahren praktisch weggefressen. Nehm ich nie wieder. Bangkirai habe ich auch verbaut. Hält ewig. Nehm ich aus ökologischen Gründen nie wieder.

    Werde letzt Lärche nehmen. Wenn ich mehr Geld hätte vielleicht Thermoesche. Scheint auch unverwüstlich.

  • Meine nächste Deckung werde ich aus WPC machen. Splittert nicht, sieht verdammt gut aus und hält ewig...die sibirische Lärche die wir haben hält ebenfalls gut, allerdings haben wir uns schon unzählige Splitter gezogen!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Daelmanu () aus folgendem Grund: Vogelart gegen Baum getauscht ;-)

  • Ich habe Lärche, und so wie es derzeit aussieht, wird die auch nicht viel länger als 12-15 Jahre halten. Aber wenn es so weit ist, werde ich wieder was heimisches verwenden - Tropenholz, egal wie und woher, kommt mir nicht ins den Garten!

    Mein Nachbar hat WPC Dielen als Zaun verbaut - das sieht echt sch..... aus!!!

  • meinst du BPC, also wie WPC nur mit Bambus?

    google mal, ich war auch interessiert, scheint aber nicht das Gelbe vom Ei zu sein, weniger robust als WPC. WPC ist auch nicht unumstritten.


    für alle Materialien gilt je breiter die Diele desto mehr Verwindung, Risse, Brüche etc. , Dielen mit 9cm dürften die beste Haltbarkeit haben, ist halt mehr Aufwand das zu verlegen.


    ich hatte sibirische Lärche, da wo das Deck immer gut abtrocknen kann bei genug Gefälle, hält sie sehr gut, verwittert stark und neigt zum Aufspringen, da ist nix mehr mit Barfuss.

    dort wo es von meiner Terrasse über die Tropfnasen oft stundenlang Wasser auf die Dielen gießt kommt es zur Fäulnis, für mich ist es mit Lärche nun nach 12 Jahren komplett aus. hatte im Biotop einen Steg, der war wirklich in gutem Zustand.


    mein Bruder hat zur selben Zeit Bangkirai auf seiner Terrasse verlegt, kostete 3x so viel. der Boden ist heute noch wie neu. er reinigt und ölt das alle paar Jahre, das dient aber eher der Optik und nicht der Substanz.


    ich stehe selbst vor der Frage, was nun? ich tendiere nun mein Deck (welches nun nicht mehr über Wasser ragt, zu betonieren und mit Steinen zu legen.

  • Bambus gibt es wohl jetzt ohne Kunststoff als Bindemittel. Wird wohl nur mit Druck und Hitze verpresst. Habe mir Muster bestellt. Mal schauen... Manche schreiben wie super robust das ist, andere warnen vor Pilzbefall aufgrund des Zuckergehaltes in den Bambusfasern.

    Bangkirai nicht so gerne, weil Tropenholz. Bei Lärche das Problem wie du es schilderst.

    Hatten ursprünglich vor die Terrasse mit Feisteinzeug zu belegen. Aber irgendwie gefällt uns Holz/holzartig dann doch besser am Wasser

  • Hab eben mal mit dem Shop für die Bambusdielen telefoniert, da heute die Muster angekommen sind. Material wirkt auf den ersten Blick sehr hochwertig und schwer. Die Dielen haben die Dauerhaftigkeitsklasse 1 nach DIN, was für eine besonders lange Lebensdauer >25 Jahre stehen soll. Zur Herstellung werden bei diesem Anbieter keinerlei Kunststoffe oder andere Hilfsmittel verwendet sondern lediglich Druck und Hitze. Sagt zumindest der Shopbetreiber;) Aufheizen im Sommer wohl auch nicht wie WPC, sondern eher wie echtes Holz. Ich denke wir werden das mal machen mit Bambus...

  • Hab nach 10 Jahren (i.Z. Teichbau) meine Douglasienterrasse erneuert. Sie war äußerlich grau und abgenutzt aber innen top. Jetzt habe ich wieder Douglasie genommen. Sieht gut aus und ist günstig.

    WPC hatte ich anfänglich auch ins Auge gefasst. Habe aber zwischenzeitlich mehrere "WPS-Terrassen" gesehen und die sahen alle sch... aus. Zum Teil verblichen und wellig und natürlich sehen die halt auch nicht aus.

    Hab mal durchgerechnet und mit Holz kann ich 2-3mal austauschen für das Geld was WPC kostet.

    Wichtig ist konstruktiver Holzschutz. Wasser muss immer schnell abfließen können. Regelmäßig altes Laub und Schmutz entfernen und dann hält dieses Holz (unbehandelt!) sehr lange.

  • ich nehme alle meine Aussagen von oben wieder zurück:


    Zitat

    ich habe Douglasie als Terasse genommen (nicht am Teich). Ist nach 10 Jahren praktisch weggefressen. Nehm ich nie wieder.

    Da ich das Zeug überall günstig bekomme und - wenn die Unterkonstruktion ok ist (Alu) - hab ich die recht flott neu verlegt. Dann mach ichs halt alle 15 Jahre neu. Ist zumindest kein WPC, kein Tropenholz und einfach zu bearbeiten.

    Ausserdem recht angenehm an den Füssen.

  • Ich hatte mein 13jahre altes Douglasie-Badedeck vor ca. 2 Jahren neu gemacht. Die Dielen waren durch Bitumpappe und kleine Gummistreifen von der Unterkonstruktion getrennt. Für das neue Deck konnte ich die Dielen als Unterkonstruktion verwenden, Die waren nur ergraut, keine Fäulniss.


    Andreas

  • Ich hatte mein 13jahre altes Douglasie-Badedeck vor ca. 2 Jahren neu gemacht. Die Dielen waren durch Bitumpappe und kleine Gummistreifen von der Unterkonstruktion getrennt. Für das neue Deck konnte ich die Dielen als Unterkonstruktion verwenden, Die waren nur ergraut, keine Fäulniss.


    Andreas

    wieso machst du das deck neu , wenn es eigentlich nicht hinüber ist?

  • Bambus (gute Qualität) hat die Dauerhaftigkeitsklasse 1 nach DIN. Äußere Einflüsse lassen sich ja im Labor ganz gut simulieren und Hochrechnen. Da wäre eine fehlende Langzeiterfahrung für mich persönlich kein Ausschlusskriterium. Wenn man diesen Maßstab überall ansetzen würde, dann würde es keine Innovationen auf der Welt geben 😉 durch den verbrannten Zucker im Baumbus sind hellere Farben technisch nicht möglich. Das Ist etwas schade.

  • Habe auch schon Bangkirai gesehen welches nach 10 Jahren völlig fertig ist.... Günstig gekauft, gibt dabei also auch Qualitätsunterschiede.

    Mein Bangkirai war teuer, ist aber nach 15 Jahren immer noch tiptop. Wird nicht behandelt, nur mal gekärchert, mit wenig Druck. Entscheidend ist der Untergrund, am besten ist der nicht vorhanden außer der Konstruktion. Habe bestimmt 60cm Luft unterm Holz. Ich rechne mit 30 Jahren Haltbarkeit minimum.