Naturpool mit Pflanzenzone und Terrasse

  • so, als Monk der Kalkulation habe ich noch die verschiedenen Optionen durchgerechnet und mich für die 17,5er Steine entschieden. Darauf sitzen wird keiner, da eine Terrasse als L auf der anderen Seite um den Pool geht. Sollte ich mal drauf steigen müssen zeigt sich mein Geschick und die Balance ^^


    Preislich macht es zwar "nur" rund 400 Euro aus, allerdings sehe ich es unter dem Aspekt der Arbeit. 17,5er sind leichter als 24er UND ich benötige zum verfüllen lediglich 4,5m³ Beton die ich dann mit der Maschine anmachen werden. Bei den 24er Steinen würde ich 6,5m³ benötigen. 2m³ die den Rücken schonen :)


    Als Bodenplatte werde ich ein Schotterbett aus 0/32er Material herstellen und verdichten, anschließend Baustahlmatte drauf und eine 5cm dicke Betonschicht. Das wären dann "nur" 2m³ Beton die ich auch mit der Maschine angemacht bekomme. Bodenplatte wird mich mit Stahl und 10 cm Schotter +/- 600 Euro Kosten. Einen Punkt den ich mir gerne sparen würde aber ich möchte auch eine glatte Oberfläche erhalten.


    peter9999

    Also das mit dem Holz wäre mir persönlich zu heikel. Wir haben Lehm/Steingemisch und einen Grundwasserspiegel von 5 Meter, allerdings wäre mir hier das Risiko auf die Dauern irgendwie zu groß.


    Oder wäre eine Alternative unter die OSB-Platten eine Schicht XPS-Platten zu legen und zwischen den XPS-Platten und den OSB-Platten eine Folie wie sie z.B. auch unter den Estrich kommt? :/



    Ach und noch eine Frage.

    ich komme bei der gewünschten Poolgröße (40m²)auf eine Wassermenge von 64m³. Genügt hier eine Pflanzen-Regenerationszone von nur 13,5m² bei einer Tiefe von 1 Meter?

  • Ich habe auch nur 17,5er Steine und bei der Größe würde ich sagen das reicht völlig. Habe die direkt In Sand ohne Fundament gesetzt... Keine Probleme bis jetzt.

    Auch eine Bodenplatte habe ich nicht...Auch nur Sand verdichtet und glatt gezogen. Klar, man hat kleine Dellen drin nach dem Folie verlegen... Optisch sind die aber nicht zu sehen und mein Roboter hat eigentlich auch keine Probleme damit.

  • Wir haben eine Bodenplatte 20 cm mit Bewehrung. Darauf 25er H-Steine. Bin auf Nr. Sicher gegangen und die Kosten hielten sich trotz großer Betonpumpe in Grenzen. Bei einer Wand von 17,5 cm hat ist man gleich durch, wenn Poolstrahler eingebaut werden. Ich erinnere mich an eine Einbautiefe von 16 cm oder warens sogar mehr?! Außerdem tragen die H-Steine selbst nicht. Nur der Beton in den Hohlräumen und da ist bei den 17,5er nicht viel Platz, wenn man die Außenwände der H-Steine wegrechnet.

    Bin kein Statiker, sind nur so meine Gedanken, denn einen Schwimmteich macht man nicht so oft, und wenn dann auf Lebzeit. :) 

  • also ich denke mit den 5cm Beton sollte das passen. Es geht ja nur darum eine glatte Oberfläche zu bekommen. Alles andere ist mir dann doch zu heikel.


    Wie sieht es denn mit der Pflanzenzone aus?

    ich komme bei der gewünschten Poolgröße (40m²)auf eine Wassermenge von 64m³. Genügt hier eine Pflanzen-Regenerationszone von nur 13,5m² bei einer Tiefe von 1 Meter? Mal ließt man es muss das doppelte sein, dann wieder es reicht 1/3 der Poolgröße.... Kann hier jemand was dazu sagen? Kann man pauschal sagen, je größer die Regenerationszone, desto unproblematischer ist es den Pool klar zu halten?


    Ron01

    Die Poolleuten die ich so gefunden haben im Netz haben im Schnitt alle eine Einbautiefe von 13 cm. Sollte dann ja also passen ohne hinten durch zu kommen.


  • Als Bodenplatte werde ich ein Schotterbett aus 0/32er Material herstellen und verdichten, anschließend Baustahlmatte drauf und eine 5cm dicke Betonschicht....

    Eine Bodenplatte mit 5 cm Beton und nur einer Bewehrungsmatte bringt aber nicht wirklich viel. Soweit ich weiß, sollte die Bewehrung mindesten 3 cm Überdeckung mit Beton haben. Willst du die Schalsteine darauf stellen oder nur die Innenfläche damit ausgießen?


    Ich habe die Bodenplatte mit knapp 20 cm Beton und zwei Lagen Bewehrungsmatten hergestellt. Darauf dann 17,5 Schalsteine und je Stein eine vertikale Bewehrung verbunden mit der Bodenplatte.

  • 10-20% für den Regenerationsbereich reichen aus, das steht auch im Ratgeber.
    Wir haben eine größere Regenerationszone und hatten ca. 4 Wochen eine heftige Grünphase, aber keine Probleme mit dem Druckfilter. Da gab es wohl bei anderen kürzere Standzeit des Filtermediums und aufschwimmende Algennester und das hat Ralf dann zum Umrüsten auf den Feinstrumpf im Biodrain gebracht.
    Ich bereue es nicht größer dimensioniert zu haben.

  • Den Aufbau und die statischen Gegebenheiten kennt der Teichbauer am Ende nur selber. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die am Ende zum Ziel führen. Diese wurde hier ja auch alle beschrieben und jede Bauart/ Vorgehensweise hat seine Berechtigung und Sinnhaftigkeit.

    Ebenso die Frage nach einer Isolierung bzw. Noppenbahn auf der Aussenseite. Was beim Hausbau Vorschrift ist, kann beim Poolbau ebenso umgesetzt werden - ob es Vorteile bringt kann niemand mit Gewissheit sagen....

  • Hallo zusammen,

    morgen ist es soweit, endlich wird gebaggert nach vielen Wochen Verzögerung.

    Und wieder habe ich eine gewisse innerliche Unruhe, je mehr ich mich mit dem Thema Filtermedien beschäftige und daher noch eine Frage bevor es los geht.

    Ich bin unschlüssig ob es tatsächlich nur ein Bogensiebfilter und der Biopflanzenfilter in dem recht kleinen Becken schaffen, das Wasser sauber zu halten.

    Wäre es technisch so umsetzbar, dass ich das Wasser durch den Skimmer in den Bogensiebfilter laufen lasse, vom Bogensiebfilter in ein Filtersystem mit diversen Filterschäumen und dann von dort aus das Wasser weiter in den Bioflow leite?


    Ebenso habe ich mich durch viel Einlesen dazu entscheiden, die Absaugung nur über den Skimmer zu machen, d.h. ich werde keinen Bodenablauf und auch keine Tiefenabsaugung verbauen. Das minimiert das Risiko eines Lecks an diesen Stellen. Eine Tiefenabsaugung ist auch nicht notwendig, da ich eine automatische Wassernachspeisung installiere um immer einen konstanten Pegel zu halten. Daher kann auch alles über den Skimmer laufen.

  • Warum sollte das nicht gehen? Du maximierst halt den Pflegeaufwand auf der Filterseite ;-)

    Herausfordernd könnte es evtl. werden, wie das ganze gepumpt wird. Da aber einige hier im Forum so wie ich gelesen habe die Variante BSF => Trommelfilter => Bioflow haben sollte auch das sicher lösbar sein (auch wenn ich recht erinnere dass diejenigen die diese Lösung haben umschwenken auf nur BSF und Bioflow, seit im Bioflow selber nochmal eine Feinfilterung stattfindet.


    Die automatische Wassernachspeisung interressiert mich auch. Hast Du einen Link zur Beschreibung Deiner Lösung?

  • die Variante der „älteren“ Filtrationskette ist BSF->Druckfilter->Biodrain. Trommelfilter haben soweit ich weiß die wenigsten hier.

    Und umschwenken müssen manche weil der Druckfilter entweder dem Druck nicht standgehalten hat oder das Prinzip zu pflegeaufwändig durch zu kurze Standzeit ist. Wer einen Druckfilter von Ralf hat, kann mit Feinstrumpf im Druckfilter umrüsten, wer die FST 1200 hat müsste einen neuen Biodrain einbauen, zur Feinstfiltration... oder man belässt es bei nur BSF

  • heißt also ich sollte mir darüber nicht so viele Gedanken machen, das BSP und Biodrain vollkommen ausreichen, auch wenn die Fläche des Pflanzenbeckens gerade mal 1/3 der Schwimmfläche beträgt...

    Hoffen wir darauf :)


    Halvar_AE


    Den Link hatte ich schon mal vor längerem hier gepostet, aber gerne hier noch einmal


    Niveauregulierung


    Finde ich ein super einfaches System zu einem Preis der denke ich auch passt, wenn man bedenkt das man sich dann nicht mehr darum kümmern muss.

  • So, es kommt etwas Schwung in die Sache :-)

    Gestern wurde das Loch ausgehoben und die Gräben für die Mauern von Terrasse und Pflanzenbereich gezogen.

    Schotter fehlt noch ein LKW und dann wird er mit dem Bagger eingebaut und abgerüttelt.

    Verschalung drauf, Baustahlmatten rein und dann kann das Fundament gegossen werden.


    Wie zu erkennen ist habe ich mich nun doch dazu entschieden eine komplette Bodenplatte zu giesen und dann darauf die Außenwände zu stellen und nicht wie ursprünglich geplant erst die Außenwände und dann die Bodenplatte rein gießen. Das war mir im Endeffekt zu heikel für Spannungsrisse und ich bin immer noch nicht ganz klar, ob ich den Pool mit Folie verkleide oder mit einer Beschichtung.



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