Filtererweiterung- Druckfilter

  • Bei mir ist auch der Bsf und der Druckfilter von der Fst1200 im Einsatz. Ich hab dauerhaft im Druckfilter die Aqualoon unten drin und oben drauf die OC1. Der Aufwand am bsf geht quasi gegen Null. Denn Druckfilter musste ich nur 1 mal im Monat reinigen im Sommer . Das letzte mal Ende September , dann lief er sogar über 2 Monate bis zur Winterpause mitte Dezember durch . Ich bin sehr zufrieden

  • Der Druckfilter scheint doch ein wichtiges Thema zu sein, deshalb will ich nochmal dazu Stellung nehmen.

    Den Druckfilter aus der Filterstation FST1000 (seinerzeit auch als einzelne Druckfilter erhältlich) haben wir nicht aus dem Sortiment genommen weil er schlecht waren.

    Es gab mehrere Gründe:

    Die Filter wurden für uns in einem kunststoffverarbeitenden Handwerksbetrieb gebaut. Das ist viel aufwendiger als Behälter die in Werkzeugformen hergestellt werden. Die fürs ganze Jahr geplante Menge war schon nach wenigen Monaten abverkauft. Mitten in der Saison bekommen wir aber nicht einfach Nachschub. Das braucht eine längere Vorlaufzeit. Unser Zulieferer hatte auch kaum noch Kapazitäten frei. Das ist im Sommer halt anders als im Winter.


    Das zweite Problem ist der mögliche Druckaufbau in einem Umwälzkreislauf. Der Behälter des FST1000 war zwar sehr dickwandig (über 10 mm), aber die Schweissnähte sind dann der Schwachpunkt. Ich habe das zunächst nicht als problematisch angesehen, da unsere Pumpen maximal ca. 0,7 bar erzeugen können und der Behälter über 1 bar getestet wurde. Wir hatten jedoch auch Kunden, die den Druckfilter an eine Schwimmbadpumpe mit 2,5 bar Druckaufbau angeschlossen haben. Da können wir die Belastungsgrenze zwar mit 1 bar vorgeben, aber wer guckt schon in die Betriebsanleitung? Das ging dann nicht lange gut.


    Der dritte Punkt ist das Preis/Leistungsverhältnis. Wir habe die Feinfiltrierung in das Bioflow System verlagert. Die Abscheidequote ist sehr gut und allemal ausreichend um den Biofilter von organischem Material zu entlasten. Die Kosten für den Beutelfilter sind gering und die Wartung geht sehr schnell, wenn man sich ein paar zusätzliche Beutel zum Wechseln bereithält. Wer gibt dann noch ein paar Hundert Euro für einen Druckfilter aus, wenn das keinen spürbaren Vorteil bringt? Nur diejenigen, die eine bestehende Anlage aufrüsten möchten. Das ist aber keine Mehrheit, auch wenn hier im Forum durch die rege Teilnahme ein anderer Eindruck entstehen mag. Die meisten sehen dazu keinen Anlass, wenn das Wasser schön klar ist.


    Kotzbrocken hatte auch schon ein Nachrüstteil als Beutelfilter für den FST1000 Druckfilter angeregt. Das kommt auch. Die Besitzer dieses Filters haben dann alle Optionen und können die für sie beste Variante wählen.

  • Gibt es dann auch für die FST1200 die Möglichkeit, dass die Filtersäcke im alten Biodrain/Twindrain nachgerüstet werden können? Ich denke da wäre Jan dann auch sehr geholfen und ich finde die Variante, zum Beispiel für die Urlaubszeit, auch besser, als nur auf Zirkulation zu stellen. Wenn ich mir vorstelle, ich müsste den ganzen Twindrain wieder ausbuddeln, dann bekomme ich fast Angstschweiß...
    Das T-Stück müsste doch nur am Einlaufschlauch (soweit ich mich erinnere ist der beim Twindrain oben) befestigt werden... oder seh ich das falsch?

  • Die Filterstation FST1200 hat einen Druckfilter der durch seine Bauart nicht auf Beutelfilter umgerüstet werden kann. Das Biodrain Wasserverteilsystem ist ebenfalls nicht geeignet, da der Schacht nicht aus dem Wasser ragt und oft komplett unter der Kiesschicht verbaut ist.


    Du kannst trotzdem entspannt in den Urlaub fahren. Ich habe jahrelang nur mit dem Bogensiebfilter gearbeitet. Ohne weitere Feinstfiltrierung.

    Du kannst das Filtersystem sogar komplett abschalten. Das Wasser trübt dann leicht ein, wird aber nach dem Neustart schnell wieder klar.


    Die Feinstfiltrierung über einen Druckfilter oder Beutelfilter ist eine weitere Optimierung des Gesamtsystems, aber nicht zwingend notwendig. Auch die neue Belüftungsmöglichkeit im Bioflowschacht gehört in diese Rubrik.

    Grundsätzlich ist das System ausgereift und funktioniert in vielen Anlagen ohne Probleme. Die neuen Verbesserungen sind ein Feintuning.

    Mit irgendwas muss ich mich schliesslich beschäftigen. Nur verkaufen ist doch langweilig.

  • Hallo,


    nach den vielen Hinweisen und Anmerkungen. Habe ich mich entschieden eine weitere Optimierung in Form einer Feinfilterung nach meinem Bogensiebfilter vorzunehmen.


    Da die Erneuerung des Bioflow nicht in Frage kommt, bleiben 2 Optionen:


    1. Selbstbau Filtertonne ca. 200 Liter mit verschiedenen Filtermatten.


    2. Kauf eines Druckfilters analog zur Filterstation 1200


    Ich würde die 2. Variante bevorzugen oder spricht etwas für Variante 1. bzw. hat jemand eine andere Idee für die Feinfilterung.


    Steigt der Stromverbrauch der Pumpe sehr stark mit Einbau eines Druckfilters?


    Beste Grüße

  • Ich würde mal Herr Glenk anrufen evtl. kann er dir ja weiter helfen wegen Druckfilter.

    Ansonsten würde ich mir einen Sandfilterbehälter mit 350-400 mm Durchmesser besorgen und evtl. modifizieren für Aqualoons . Kosten um die 350,- im www. Die halten meist bis 1,5Bar und mehr aus. Unsere pumpen machen wie Kotzbrocken schon schrieb ca. 6-7meter Förderhöhe was ca. 0,6-0,7 Bar entsprechen .

  • Ich bin im Moment auch auf der Suche nach einem Ersatz für meinen Druckfilter. Leider ist meiner an der Schweißnaht gerissen und somit undicht. Leider gibt es hierfür auch keine Ersatzteile mehr. Mein Aufbau sah bisher folgendermaßen aus: Skimmerfilter mit FIltermatte --> Pumpe --> Druckfilter --> Biofilter (Drainstar). Vorübergehend werden ich jetzt direkt von der Pumpe in den Biofilter gehen, bis ich eine Ersatzlösung habe. Im Moment tendiere ich dazu auf einen Bogensiebfilter umzurüsten, allerdings sind diese leider relativ teuer.

  • Die Anfragen nach einem Druckfilter kommen immer mal wieder. Das Problem, dass sich uns stellt ist folgendes.

    Die einfachen Teichdruckfilter gehen idR. bis 0,4 bar. Das ist zu wenig und der Filter wird undicht, wenn er nicht regelmässig gewartet wird.

    Sandfilter sind druckfest aber innen ziemlich verbaut. Das erschwert die Entnahme und Reinigung des Filtermaterials.

    Für eine Eigenkonstruktion ist die Nachfrage zu gering, da bei den Neubauten der Beutelfilter im Wasserverteiler die Feinfiltrierung übernimmt.


    Möglicherweise gibt es noch einen Hoffnungsschimmer. Ich habe eine Filter gefunden und bereits bestellt, den ich aber erst prüfen muss. Wenn man ihn mit einer leichten Modifizierung verwenden kann, werde ich ihn im Shop anbieten.