Geplantes Schwimmteichprojekt

  • Hallo zusammen,


    wir überlegen schon länger einen Schwimmteich zu bauen. Dementsprechend haben wir schon letztes Jahr angefangen zu lesen, zu diskutieren usw. Irgendwie haben wir immer noch das Gefühl wir könnten zu viele Fehler machen, die sich nachher nur schwer beheben lassen :-)

    Naja wir werden mal unsere Gedanken mitteilen und hoffen vielleicht noch die ein oder andere Anregung zu bekommen, was wir anders machen können, ansonsten geht der Bau bald los. Eine Skizze habe ich mal angehängt.


    Nun aber zum Projekt:


    Der Schwimmbereich soll 4x7m gemauert werden, mit 24er Schalungssteinen. Wo wir uns noch nicht sicher sind ob wir auch eine Bodenplatte gießen sollten, oder für die Mauern einfach ein Streifenfundament anlegen.


    Von daher Technik her haben wir uns überlegt, wie auch bei Topteich vorgestellt zwei Pumpen (Pumpenschacht PS100 Duo) zu nehmen. Eine für die Umwälzung und eine für Skimmer/Bachlauf.

    Im Regenerationsbereich ist die Überlegung zwei Bioflow Wasserverteilung einzusetzen. Daher die zwei Bereiche 1,3m x 4m bzw. 2m (linke und rechte Seite) mit Kiesfilter. So sollten wir eine gute Wasserdurchmischung erreichen. Angesaugt wird das Wasser dafür durch eine 110er Wanddurchführung, mittig von der Höhe, an der Wand auf der Terrassenseite. Angedachte Pumpenleistung: 7500l/h.

    Des Weiteren wird ein Wandskimmer, ebenfalls in der Wand zur Terrassenseite, mit Bogensiebfilter eingebaut. Betrieben mit der Sekundärpumpe 13000l/h. Mein Gedanke: Über 2 Ventile die Wasserrückführung entweder über den Bachlauf bzw. über eine Wasseraustritt (Wandaustritt) auf der gegenüberliegenden Seite zu machen.

    Die Technik kommt soweit wie möglich unter die Terrasse, sodass auch später nochmal irgendwas nachgerüstet werden kann.


    Wo wir uns jetzt noch nicht so ganz sicher sind, ist die Wandhöhe zur Trennung des Schwimm- und Regenerationsbereiches. Wir wollten kein Zweikammersystem aufbauen, sodass wir jetzt mal mit einer Wandhöhe von 40cm unter Wasseroberfläche geplant haben. Das sollte Luft für Kiesschichten schaffen ohne das dieser über die Wand fällt.


    Zusätzlich war der Gedanke an der Stirnseite noch eine Tiefwasserzone für Pflanzen, die es gerne etwas tiefer mögen (also 50cm bis 100cm) zu schaffen. Wobei ich mir jetzt noch nicht sicher bin, ob da nicht "Wasserloch" entsteht und zu wenig Durchmischung stattfindet.


    Vielleicht hat ja der ein oder andere noch Antworten auf unsere offenen Fragen.


    Gruß


    Lars

  • Hi Lars,


    endlich mal wieder jemand der kein Zweitopf-System baut :-)


    Dein Projekt ist ja ähnlich meinem, bis auf die Treppe, die sich aber bestimmt gut machen wird bei dir.


    Ich weiß nicht was die anderen dazu sagen, aber bei einem Schwimmbereich von 4x7m würde ich es mir etwas einfacher machen und die Schalungssteine eine Nummer kleiner wählen. ich hab auch nur 17,5er und das reicht leicht aus...jedenfalls bei mir.


    Ansonsten sieht deine Planung für mich soweit gut aus. Wo ich mir nicht ganz sicher bin ist die Mittenansaugung.....die hatte sich Manuel auch gebaut...ließ mal in seinem Baubericht nach was er für Erfahrungen damit gemacht hat.


    Deine geplante Wandhöhe unter Wasser von 40cm klingt gut...ich hatte bei mir 50cm....hab dann dicke Lärchenbohlen drauf gelegt so das ich am Ende auf ca. 40cm gekommen bin....für mich perfekt und gut als Kneippstrecke zu benutzen für meine Damen :-) Letztendlich kommt es da ja nicht so auf das Zentimetergenaue Arbeiten an.. ich habe einfach auf den entsprechenden Seiten 2 Reihen weniger gemauert.


    Was dein "Wasserloch" angeht würde ich mir da keine Sorgen machen. Ich habe eine ähnliche Situation bei mir auf der rechten Seite von der Terasse aus gesehen und der Schilf und die Wasserschwertlilien fühlen sich da sehr wohl. Ich denke die Ausströmer im Kies sorgen für genug Durchmischung, zumindest hab ich bis dato da keine Probleme festgestellt.

  • Vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Meistens ist es so, wenn ich plane dann lieber etwas mehr :-) Aber wahrscheinlich hast Du recht und die 17,5er Steine reichen auch, befindet sich auf der anderen Seite ebenfalls Wasser, sodass kaum Druck ausgeübt wird.

    Wegen der Mittelansaugung werde ich nochmal schauen, hatte es ja hier auf der Seite als Möglichkeit gefunden und fand es eigentlich reicht logisch und sinnvoll.


    Wie breit hast Du denn deine Bretter auf der Wand gemacht, wenn Du die als Kneippstrecke nutzt? Ich meine 17,5cm Steinbreite ist ja eher balancieren als gemütlich rüberlaufen.

    Kleine weitere Frage: Wie hast Du die Bretter festgemacht? Über die Steinmauer liegt ja schließlich die Folie, Durchbohren ist da ja nicht so praktisch.


    Gruß


    Lars

  • Meine Lärchenbalken sind 18 cm breit...damit passten die perfekt auf die Kellerwandsteine. Befestigt habe ich die mit selbst gemachten Winkeln...am besten sieht man das auf dem Bild.

    Unten auf der Folie habe ich nochmal ein Stück Folie zur Sicherheit. Auf dem Winkel liegt dann eine Gehwegplatte und dann einfach den Kies drauf...bei mir hat sich da bis jetzt nichts bewegt.


    Bei Holz unter Wasser muss man halt nur aufpassen....es wird halt schnell glatt weil sich da gerne Algen anhaften...muss man schon einmal die Woche mit einer Bürste kurz drüber wenn man da regelmäßig drauf gehen möchte.


    Hi Lars,