steinteppich auf vermörtelung ?

  • mich beschäftigt eine frage.... ein teil der vermörtelung wäre bei uns ausserhalb des teiches ( strandeingang), oberhalb der wasseroberfläche , weiss ich nicht genau wie sich das material im winter verhält, .. besteht die möglichkeit ( materialvertäglichkeit ) auf diese vermörtelung einen steinteppich aufzutragen ? :/

  • Den Mörtel abschliessend mit Dekorversiegelung einstreichen und besanden. Das geht ganz gut. Die Versiegelung gibt es in der kommenden Saison wieder. Unser Bestand ist ausverkauft und ich will über den Jahreswechsel nichts mehr einlagern. Ein Steinteppich auf der Vermörtelung ist zu offenporig. In den Zwischenräumen der Steinchen würde im Winter Wasser gefrieren und möglicherweise zu Abplatzungen führen. Man kann die Poren mit Harz schliessen, aber das ist keine preiswerte Angelegenheit.

    Eine andere Möglichkeit wäre den Steinteppich ausserhalb des Teiches auf einen tragfähigen Dränageuntergrund aufzubringen. Z.B. Splitt. Das wollte ich noch mal testen.

  • Ralf Glenk : Wir haben einen Steinteppich auf Kies aufgebaut, allerdings nur in der Kleinfassung im Eingangsbereich. und mit Trippplatten die vom Steinteppich umschlossen sind. Hält bisher recht gut, allerdings haben wir das auch erst im Frühjahr verlegt. Wir sind dabei aber bei einer recht großen Höhe des Steinteppichs, da wir groben Ziersplitt verwendet haben.

    Gelesen habe ich, dass man bei Beton- und Mörtel-Untergründen beim Steinteppich im Außenbereich auf jeden Fall eine Grundierung verwenden muss. Der Steinteppich für den Außenbereich muss dann angeblich nicht zwangsläufig versiegelt werden, Porenfüller wird aber angeraten um die Haltbarkeit zu verlängern.

    Soweit konnte ich das in Erfahrung bringen ;)

  • Hallo Uhitz,

    wie stark ist die Schicht? Es wäre schön, wenn du im Frühjahr nochmal berichten würdest, ob sich Frostschäden gezeigt haben. Aber eigentlich glaube ich das nicht, da du einen entsprechenden Untergrund berücksichtigt hast.

    Ich weiss nicht, wieweit ich mit meinen eigenen Tests noch komme, da das Wetter jederzeit auf jahrestypisch umschlagen kann.

  • Ich werde gerne berichten, bin selbst gespannt wie gut es hält ;)


    Ich schätze die Dicke so ca. 1 -1,5 cm (Nachtrag: Ich messe morgen lieber mal Stichprobenartig nach, von der Höhe her war es aber auf 1 cm ausgelegt :D) da sich die oberste Kiesschicht leider immer noch mit bewegt beim glätten ist das schwierig zu sagen. Was ich beim Kies als Untergrund nicht schlecht finde: Dadurch dass die Splitt-Bindemittel-Mischung immer noch etwas tropft (zumindest wenn man es in etwas kleineren Mengen verarbeitet) wird der Steinteppich etwas dicker, da er sich mit dem Kies darunter vermischt.


    Wenn ich den Kies nicht noch vorm Haus gehabt hätte, hätte ich aber als Untergrund lieber Splitt verwendet, da dieser angeblich etwas besser ineinander greift und nach anständigem abrütteln einen festen Unterboden bietet. Unter dem Kies ist bei mir noch "Frostschutzkies", also dieses 0815 Baustellen Unterboden Sand-Kies-Schotter Gemisch.


    Der Ziersplitt war glaube ich Korngröße 9-12, also eigentlich ziemlich unüblich, habe mir das ganze auch nicht als Set sondern einzeln gekauft. Die größte Angst bisher war immer, dass die geringere Klebeoberfläche durch die große Korngröße das ganze instabil macht, bisher hat sich aber nichts gelöst oder wurde anderweitig zerstört.

  • Soooo, der Winter ist (hoffentlich) vorbei oder zumindest bald rum.

    Ich habe damals vergessen die Dicke zu posten. Da ich auf Kies verlegt habe ist diese etwas schankend, aber zwischen 1 und 1,5 cm dick. Meistens aber 1 cm und bedingt durch die Korngröße.


    Durch den Frost ist mir kein Abplatzen oder Wegbrechen aufgefallen. Allerdings habe ich den Kies an der Seite nicht befestigt (mit Rasenkante etc) und dadurch ist ein Hohlraum unter dem Steinteppich entstanden. Als jemand darauf getreten ist, ist dann der Teppich gebrochen an der Stelle.


    Ansonsten ist der Steinteppich noch prima begehbar und nur un kleinen Mengen habe ich lose Steine. Ich denke aber, dass die Verwendung von kleineren Körnungen des Zierkieses ein stabileres Ergebnis bringt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von uhitz () aus folgendem Grund: natürlich erhöht sich bei kleineren Körnungen die Festigkeit, da die Klebefläche höher ist