Naturpool eigenbau mit Holzkonstruktion auf Folie - Hilfestellung erwünscht

  • Guten Tag zusammen,


    Ich habe hier schon viel in dem Forum gelesen und aufgrund dessen die folgenden Entwürfe gemacht. Ich wäre sehr froh, wenn sich hier die Profis das Projekt mal anschauen könnten. Eine Diskussion mit Problemen, Verbesserungsvorschlägen und Fehlern beim Entwurf würde mich sehr freuen.


    Wir wollen im nächsten Jahr einen Naturpool in Eigenregie erstellen. Masse Schwimmbereich ca. 6,6 x 4m in 6-eck-form. Gesamte Wasserfläche ca. 8x9 m. Ca. 40-50 m³ Wassere.

    Aus Kostengründen würde ich die Holzkonstruktion am liebsten in Fichte/Tanne erstellen (alles unter Wasser) - werde aber vermutlich zähneknirschend auf Lärche ausweichen. Am Boden des Schwimmbereichs möchte ich aus optischen Gründen noch eine türkise PVC Folie über die EPDM Folie legen. Evtl. wird die Holzkonstruktion auf der Beckenseite seitlich auch mit der PVC Folie bespannt.

    Am schmalen rechten Ende des Schwimmbereichs möchte ich eines Skimmer einbauen der das Wasser dann in die Drainage rund um die Holzkonstruktion drückt. Das ist fast die Hauptwindrichtung - da der Teich zwischen zwei Gebäuden steht, ist diese aber nicht immer ganz eindeutig feststellbar (verwirbelungen).


    Unsere Ziele: Möglichst immer glasklares Wasser. Aus diesem Grund werden wir wohl einen hohen Technikaufwand betreiben müssen. (Das haben aber wohl die meisten). Im Regenerationsbereich können aber gerne Molche oder Frösche ansiedeln ;)


    Ich muss aufgrund des Grundstückes rund um den Schwimmbereich Wege (Bangkirai Stege/Plattform) anlegen. Diese sind im Plan als durchscheinend braune Fläche dargestellt. Dadurch würd natürlich ein Teil der Regeneratiosfläche beschattet. Eventuell werde ich unten und links noch Ausschnittte im Steg machen, in denen dann hohe Pflanzen wachsen könnten....


    Liebe Gemeinde hier:

    Was haltet ihr generell von der Planung? Was fehlt noch? Was ist nicht gut?


    Und dann noch ein paar konkrete Fragen:

    1. Wenn man das Tiefenprofil anschaut frage ich mich: Reicht die Drainage nur unten am Beckenrand (150cm tiefe)? Oder sollte ich noch den Regenerationsbereich weiter durchströmen lassen? Also eine weitere Drainage auf 60/70cm einplanen?

    2. Da ein grossteil der Regenerationszone beschattet ist: Bekomme ich damit Probleme, da ich weniger Pflanzen setzen kann?

    3. Sollte die Reinigunsleistung des Kiesfilters/Drainage nicht ausreichen, so würde ich zusätzlich noch Biofilter aus IBC-Container bauen, wie auf teichfilter.eu beschrieben. Im Plan ist der Standort der Container blau zu eingezeichnet. Hat von euch hier jemand schon Erfahrung damit? Zunächst würde ich aber nur schauen, ob das Skimmer/Drainagesystem ausreicht. Ist das ein sinnvolles Vorgehen? Oder wäre der andere Weg sinnvoller? Erst die IBC Filter und dann den Skimmer dazubauen?

    4. Welches Skimmer/Pumpensystem würdet ihr vorschlagen?

    5. Ist das südliche Ufer zu steil dargestellt? Ich habe sehr lehmigen Boden und denke ich kann ein relativ steiles Profil ausarbeiten.


    Ich bedanke mich bereits jetzt für viele Anregungen...

    Viele Grüsse

    WipWap

  • Hallo zusammen,


    vielleicht war das alles zu viel Text oder ich habe irgendwelche Forenregeln missachtet? Also versuche ich mal die Fragen einzeln zu stellen.


    Spricht was dagegen, wenn ich die Lärchenholzwand ca. 10cm unter der Wasseroberfläche enden lasse und aussen mit Kies auffülle, so dass beim Baden nicht zu Viel Mulm ins Becken gespühlt wird?


    (Habe oben das Profil entsprechend angepasst)


    Danke für die Antworten und Gruss

  • Hi,


    ich habe auch ziemlich lange mit meiner Frau überlegt mir einen Teich in Holzrahmenbauweise zu bauen.

    Wir haben uns aber letztlich dagegen entschieden und werden (wenn endlich mal unser Garten eben ist) mit der Umsetzung eines gemauerten Zweitopf-Systems beginnen.


    Deswegen kann ich dir leider nur berichten was ich während meinen Recherchen gefunden habe und nicht welche Erfahrungen ich mit meinem System machen konnte.

    Aber zunächst hätte ich zwei Fragen zu deiner Planung:

    1. Warum möchtest du, wenn du schon eine Holzschalung verwendest diese dann wieder mit Folie bespannen? Die Holzbauweise hat doch gerade den natürlichen Charme den du damit wieder "zerstörst", ist aber natürlich wieder Geschmackssache...


    2. Warum hast du im Höhenprofil zwischen Fließ und Folie Sand geplant?


    Die Idee mit der Kiesschüttung finde ich zwar recht gut, bedenke aber dabei bitte: Wenn der Kies die Durchlässigkeit verliert/zuschlammt, dann staut sich hier das Wasser auf. Also bleib wie auf deiner Skizze unter der Folienkante.


    Ich würde die Durchströmung nicht so tief setzen, lieber in seichterem Wasser (ca. 75 cm) tief und etwas breiter gefächert.


    Zu deiner Lehm-Ufer Frage: Wir haben selbst extrem lehmigen Boden ab ca. 15 cm Tiefe. Werden die Folie direkt an den Lehm setzen und nur die oberste Reihe mit Schalungssteinen stützen. dabei haben wir einen Winkel von ca. 60° geplant. Wenn du hier Kies hast der gegen den Lehm drückt und dann die Holzschalung dürfte bei dir eigentlich nicht allzu viel schief gehen.

  • Hallo Uhitz, per-erik,


    danke für die Antworten. Zunächst mal: Ich habe mich gestern erkundigt: Erdaushub und Entsorgung würden hier in der Schweiz mit ca. 5-8000 CHF zu Buche schlagen. Das ist mir definitiv zu viel. Ich muss mal mit dem Bauern nebenan schauen, ob ich das Material dort entsorgen kann. :(


    Uhitz, zu Deinen Fragen:

    1. Ich denke mit der Folie auf der Innenseite ist der Pflegeaufwand weniger? Einfacher zu putzen?

    2. In einer ander Bauanleitung habe ich folgendes gefunden:

    "Wenn Sie sich vorstellen, dass von unten eine Wurzel z.B. von einem Bambus, in Richtung Teich wandert, wird diese früher oder später an die Teichfolie drücken. Im schlimmsten Fall verletzt die spitze Wurzel dann die Folie und wie haben ein Loch drin. In unserem Fall drückt die Wurzel aber an das Teichvlies und kommt nicht mehr weiter. Die Wurzel drückt das Teichvlies aber an die Teichfolie. Da wir aber eine Sandschicht darunter haben, kann die Wurzel nach 1 oder 2 cm nicht mehr weiter, da der Gegendruck für die Wurzel zu stark ist. Somit ist die Teichfolie immer noch in sicherem Abstand zur Wurzel. Wenn Sie z.B. zuerst den Sand auf die Erde streuen und dann das Teichvlies mit Teichfolie drauf verlegen, kann die Wurzel sogar noch leichter durch den weichen Sand stossen, wo sie direkt an das Teichvlies drückt und somit auch direkt an die Teichfolie. Das ist auch logisch, da die Pufferschicht zwischen Teichvlies und Teichfolie nicht mehr da ist."


    Fand ich soweit einleuchtend und einfach umzusetzen.


    Danke schon mal für die ersten Antworten.

  • Hallo,

    also das mit dem Sand kannst du dir sparen. Wenn du soviele Wurzeln oder Steine hast, nimm ein ewas dickeres Vlies und gut ist. Angenommen eine Wurzel drückt gegen das Vlies, dann ist da normalerweise Ende. Sticht die Wurzel durch das Vlies, dürfte die Folie eh in Gefahr sein. Die Folie baut durch den Wasserdruck schon genug Gegendruck auf.

    Bei einer EPDM brauchst du eh keine Angst haben. Soll bis 500 % dehnbar sein . Ich hab auch eine verbaut und wir haben Scherben untergelegt und sind mit dem Bagger drüber.

  • Hallo WipWap, wenn du das "teure" Holz nicht als optisches Gestaltungselement nutzen möchtest, solltest du hinter der Folie mauern. So bekommst du auch eine glatte Wand für den Schwimmbereich. Ich habe zusätzlich zum Filtergraben (Zweitopf) einen Biofilter geplant. Somit pumpe ich einen Teil des Wassers in die Dränage im Filtergraben und einen Teil über den Biofilter. Die Verteilung kann ich über Absperrhähne steuern. Aber auch ich kann nur aus meinen Planungen berichten, da ich erst "im Bau" bin.

  • Hi Kotzbrocken, hi Moere,


    aufgrund der hohen Entsorgungskosten muss ich vermutlich eh umplanen. Ich werde vermutlich doch Richtung 2 Kammern gehen und diese nur teilversenkt machen. ca. 1m in den Boden. Dann kann ich den Aushub dazwischen verteilen und ein Teil vom Grundstück anheben und mit der Terasse verdecken.


    Aber: Ich hoffe, ich bekomme noch Feedback vom Bauern. Ich arbeite einfach viel lieber mit Holz als mit Beton. Habe schon von Hand 16m³ Beton angerührt und das will ich einfach nie nie wieder machen...Wenn es eine alternative gibt ;-)


    Gruss

  • Zum Thema Aushub und Entsorgung

    Wir haben auch Kostenvoranschläge jenseits von Gut und Böse bekommen ("Mit 4 - 6 Tausend Euro müssen sie da schon rechnen ..."). Letztendlich habe ich ein Baggerunternehmen aus dem Dorf beauftragt. Der Aushub wurde nicht entsorgt, sondern drum herum verteilt. Für die 2 m Wassertiefe, die wir jetzt haben, mussten nur 1,5 m ausgebaggert werden, der Rest ist aufgeschütteter Aushub. Das ganze hat dann keine 600 EUR gekostet und einen halben Tag gedauert... . Ich kann das jedem, der platztechnisch die Möglichkeit hat, seinen Garten aufzuschütten, nur anraten.

    (und für einen Kasten Bier verleihe ich auch meinen Betonmischer...)

  • per-erik, mit "von Hand anrühren" meinte ich natürlich mit Betonmischer. Trotzdem habe ich einen ganzen Sommer die Wochenenden verloren...

    und gute 20% meiner Bandscheiben...


    Ja: Aushub verteilen wäre für mich der Plan B. Dann kann ich aber nicht meinen ursprünglichen Plan nehmen, sondern müsste eben betonieren... Und: Wahrscheinlich kann ich dann nicht ganz so tief gehen. Vermutlich würden dann nur 1.3 oder 1.4 Tiefe drin liegen.


    Aber ich hoffe noch auf die Nachbarsbauern. Wobei den Aushub dürfen sie auch nicht einfach so verteilen. Ein bekannter hat dafür eine richtig heftige Busse bekommen...

  • Mit meiner Frage habe ich auch aufs betonieren gezielt ;)


    Persönlich würde ich wenn mit Holz gebaut auf die Folie wegen der Optik verzichten. Ist aber denke ich Geschmackssache...


    Was kostet denn bei euch die Entsorgung des Aushubs und was das Baggern? Wir haben beim Hausbau ca. 7,50€/t bezahlt und hatten reinen Lehmboden. Bei uns hat das reine ausbaggern für den Teich knapp 5 Std. gebraucht und hat etwa 350€ gekostet (ohne richtiges Verteilen, nur neben der Grube aufschütten).

  • ... Dann kann ich aber nicht meinen ursprünglichen Plan nehmen, sondern müsste eben betonieren... Und: Wahrscheinlich kann ich dann nicht ganz so tief gehen. Vermutlich würden dann nur 1.3 oder 1.4 Tiefe drin liegen.


    Aber ich hoffe noch auf die Nachbarsbauern. Wobei den Aushub dürfen sie auch nicht einfach so verteilen. Ein bekannter hat dafür eine richtig heftige Busse bekommen...

    Das kann ich momentan irgendwie nicht nachvollziehen. Wieso kannst du, wenn du drum herum aufschüttest, nicht ganz so tief gehen?

    Und muss man in der Schweiz wirklich eine Genehmigung haben, um den Aushub im Garten liegen zu lassen?

  • uhitz :

    Aushub und Entsorgung zwischen 65 und 120 CHF. Ohne Baustelleneinrichtung, Anfahrt, Stundenlohn von der 2.Person etc. Das ist Faktor 12. Ich verdiene aber nicht 12 mal so viel wie in Deutschland, sondern vielleicht 1.3 mal :( Wenn ich hier einen Handwerker kommen lasse und der baggert 5 Stunden, dann kostet der Lohn alleine 600-800. Die kommen nicht für 5 Stunden. Die meisten machen noch nicht mal ne Offerte für 5m³ ausbuddeln. Ist zu wenig.... Handwerker ist hier Mangelware.


    per-erik :

    Naja, ich habe ein Teil des Grundstücks eh 40cm höher. Der Bereich, wo der Schwimmteich hinkommt, kann (optisch) auf die höhe angepasst werden, dann das Schwimmbecken noch 20cm höher und das klärbecken 50/60cm höher. Und die Fläche insgesamt reicht vermutlich (ich bin noch am Rechnen) gerade für 130cm Tiefe vom Becken um alles zu verteilen. Evtl würde ich mir noch ne 10m³ Mulde hinstellen. Die wären pauschal um die 500chf (Hinstellen und entsorgen). Mal schauen. Ich habe heute im schwimmbad gesessen, wo die Tiefen angegeben waren. Mit 120cm Tiefe könnte ich mir wunderbar ne Bank im Wasser machen, bequem sitzen und bis zum Hals im Wasser sein. Aber: Zum schwimmen, tauchen(meiner 4-jährigen Tochter) isses dochn bissl zu wenig.

    Zum Thema Genemigung: Ich muss sowieso ein Baugesuch einreichen, weil über 15 m² und Tiefe grösser 0.6. Aber: Grobe Terrainveränderungen müssen auch bewilligt werden.

    Aber: Das ist handlebar.


    Ich habe mal den Bereich, den ich maximal auffüllen könnte (40cm) grün markiert in der folgenden Abbildung (ein Quadrat = mxm):


    Gruss

  • Hi Andreas,


    mir wäre nicht bekannt,dass sowas unterschieden wird. Im Baureglement steht:


    "

    Neu sollen auch kleine Schwimmbecken

    ohne Baubewilligung erstellt werden dürfen, wobei z

    wischen beheizten und nicht beheizten Becken

    unterschieden wird. Bei beheizten Schwimmbecken lie

    gt die Grenze zur Baubewilligungspflicht tie-

    fer, weil nach dem Energiegesetz bereits für beheiz

    te Schwimmbecken ab 8 m³ bestimmte mate-

    rielle Anforderungen vorgesehen werden."


    sowie


    "

    Als noch baubewilligungsfrei können ferner Teiche

    bis zu einer Grundfläche von 15m2 gelten,...

    "


    Somit ist es egal, wie man das nun nennt. Man muss eh einen Plan im Masstab 1:500 beilegen, sowie ein Profil und weitere Zeichnungen zur Umgebungsgestaltung.


    Ich hoffe das reicht als Antwort?


    Gruss

  • Hallo zusammen, wir mussten leider einen längeren Planungsstopp machen. Wir haben die Ideen noch einmal konsolidiert und die Planung entsprechend angepasst:


    Erklärung:

    Schwimmbereich ca. 2m tief. Längste Länge ca. 9m, längste Breizte ca. 5m. Holzrahmen auf Folie.

    Verhältnis Schwimmbereich zu Klärbereich/Pflanzzone ca. 48m2:25m2.

    Der grau umrandete Klärbereich ist ca. 40cm höher als die Wasseroberfläche. Tiefe: 60 cm

    Selbstgemauerter? Pumpenschacht ausserhalb der Folie (Rechts unter Holzterasse).


    Gelber Kreislauf: 24h Dauerbetrieb - Unterwasser Ansaugung, Bioflow in Klärbereich, Überlauf in Schwimmbereich.

    Roter Kreislauf: Intervallbetrieb - Skimmer, Drainagerohr in Pflanzbereich. Tiefe: 40 cm

    Grün: Ich hätte gerne noch einen Bodenablauf (über Folie verlegt) um bei Bedarf Mulm absaugen zu können.

    Violetter Kreislauf: Dachentwässerung Gründach, Hochbeet mit Bambus (100cm über Niveau), IBC Container mit Sand? oder anderem Filtermaterial, Zulauf Teich in rotes Drainagerohr - Überlauf aus Teich, falls zu viel Regen fällt.


    Dazu habe ich diverse Fragen - falls jemand Zeit hat und mein Geschreibsel bis hierher gelesen hat ;):

    1. Wäre das mit dem Zulauf durch Regenwasser eine doofe Idee? Ich hoffe, dass die Vorklärung durch die Pflanzmatten auf den Dächern sowie Bambuscontainer und IBC Filter ausreicht. Was meint ihr? Welches Filtermaterial im IBC Container?

    2. Ist das Filter/Klärkonzept sinnvoll? Funktioniert das so in etwa oder ist da was grundlegend falsch?

    3. Wie lang kann/sollte ich die gelben Bioflow Rohre machen? Gesamte Länge des Klärbereichs?

    4. Den Bodenablauf will ich an tiefster stelle machen. Wie kann ich den in das Pumpsystem integrieren um bei Bedarf Mulm absaugen zu können? Sollte das Wasser entfernt werden oder über Bogensieb gefiltert wieder zugeleitet werden? Macht das überhaupt Sinn?

    5. Technik: Ich will möglichst energiesparend unterwegs sein. Am liebsten hätte ich zwei 12v Pumpe, die ich mit PV und Batterien betreiben kann. Hat so etwas schon jemand realisiert?

    6. Sehe ich das richtig, dass ich nur das Skimmerwasser über ein Bogensieb laufen lassen sollte? Das Tiefenwasser ist nicht nötig?

    7. Welches Technikpaket von Glenk passt zu dem Vorhaben am Besten? Ich hätte auf das Filtertechnikset 4 getippt, auch wenn für Einkammersystem vorgeschlagen. Kann man da ein Bogensieb einbauen?

    8. Wie oft müsste der Pflanzbereich (rot) durchströmt werden? Sterben die Pflanzen, wenn der zum Beispiel in den Sommerferien 2 Wochen gar nicht läuft?


    So ich hoffe, ich habe die gutwilligen Antwortgeber nicht durch zu viel Unkenntnis oder Fragen verärgert und wünsche euch ein schönes Wocheende...


    lg

  • Viele Fragen .....da werd ich mal anfangen:

    Zu 1 Eine doofe Idee, da nach langer Trockenheit mit dem ersten Regen sehr viele Nährstoffe in den Teich gelangen können ( Pollen, Sand etc. )

    Zu 2 Das mit dem Intervall ist kontraproduktiv. Der Skimmer sollte 24 h laufen , da Oberflächendreck immer anfällt und nicht nur wenn die Pumpe läuft. Unterwasseransaugung halt für zusätzliches Volumen.

    Zu 3 Volle Länge, nicht durchströmte Bereiche sind schlecht.

    Zu 4 Kauf dir lieber einen Roboter, ist gründlicher.

    Zu 5 Nimm 220 Volt Pumpen. Sind robuster und ebenfalls seh sparsam.

    Zu 6 Tiefenwasser ist nicht unbedingt nötig, schaden kann es aber nicht.

    Zu 7 Ich bin ja immer für Paket 8 mit Bogensieb

    Zu 8 Wenige Stunden ohne Sauerstoff ist für die Bakterien tödlich und die gebundenen Nährstoffe gehen wieder in Lösung . Folge daraus ist eine Algenexplosion. Also 24/7.


    Habe erstmal fertig🤓

  • Hi, danke für die promten Antworten:

    Zu 1: Gibts noch Leute mit anderen Erfahrungen bzgl. Regenwasser? Eventuell ein Mechanismus, der erst nach einer gewissen Regenzeit das wasser durch die Klärung leitet?

    Zu 2: Also den Skimmer und Tiefenansaugung auf 24h Betrieb und an den Klärbereich sowie Pflanzbereich anhängen? Das ganze nur mit einer Pumpe?

    Zu 3: Das hab ich mir auch so gedacht. Danke.

    Zu 4: Ok, macht auch weniger Arbeit ;-)

    Zu 5: Und die dann mit Spannungswandler an Batterien? Jemand mit PV und Batterieerfahrung hier?

    Zu 7: Ok, Paket 8 ;-) Kann ich da dann 2 Kreisläufe anschliessen? Gelb und Rot?

    Zu 8: Das Klärbecken wollte ich 24h durchströmen. Die Pflanzone (Kreislauf rot) nur intervallweise. Aber wenn ich beide Kreisläufe über Paket 8 durchströme, wären natürlich beide 24h durchströmt...


    Danke erstmal.

  • Zu 1.: Zwischen Regenablauf und Teich einen Behälter einsetzen, der erst vollläuft. Durch das Gewicht des vollen Behälters wird dann die Verbindung Regenablauf/ Teich hergestellt. Im Eimer noch ein kleines Loch, damit er für den nächsten Regenschauer wieder leer und einsatzbereit ist.


    Ich leite seit Jahren Regenwasser in den Teich. Das Wasser läuft in eine Tonne, auf 30 cm steht eine Tauchpumpe und fördert in den Teich.


    Als Filter würde eine Filtermatte oder das Filtermaterial aus dem Shop hier ausreichend sein, nachdem der erste Dreck weg ist.


    Andreas