Neuplanung und Bauphase unseres Schwimmteichs

  • Ok passt, dann glaub ich tu ich mir die Arbeit auch nicht an ^^


    Ich hab noch eine kleine Frage zu meiner Planung:

    Der Bauunternehmer (der mir das Angebot machen wollte) hat mir dringend vom Technikschacht auf der Hausseite abgeraten,, wegen möglichen Erdsackungen unter der Bodeplatte wenn ich hier so nah ans Haus ran gehe.

    Seine Empfehlung war auf der kurzen Seite oder der gegenüberliegenden Seite. Allerdings ist die Hauptwindrichtung zum Haus hin und die kurze Seite ist eigentlich nicht möglich, da hier die Aussenküche später mal hinkommen soll.

    Geht das wenn ich den Skimmer auf der Hausseite einbaue und ein KG-110 Rohr auf der kurzen Seite entlang führe und den Technikschacht gegenüber vom Haus unter den Einstiegsbereich baue. Skizze füge ich gleich noch mit an.



    Aber hier werde ich bestimmt etwas Steigung brauchen um die Reibungsverluste zu minimieren.

    Muss der Bogensiebfilter auf Höhe der Wasserkante sein? Wenn nein, ist das kein großes Problem, aber falls doch könnte das ja ein Thema werden...

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von uhitz () aus folgendem Grund: Skizze & Frage angefügt

  • Ich habe ebenfalls den Skimmer und den BFS im Technikschacht an verschiedenen Enden des Teichs. Das funktioniert schon!


    Gruß

    Danke für deine Antwort!

    Hast du da eine gewisse Steigung im Rohr oder einfach rüber? ich hab mir die Komponenten noch nicht gekauft, deswegen weiß ich nicht wie tief hier der Einlauf angebracht ist. aber eigentlich bin ich eh daran gebunden wie tief der ist, wenn ich den BSF etwas über dem maximalen Wasserstand aufstellen muss...

  • Beim Hausbau habe ich gelernt, dass etwa 1-2% Gefälle ausreichend ist, zumindest beim Abwasser. Daran habe ich mich grob orientiert und die 110 er KG Rohre entsprechend im Erdreich bis zum Technikschacht so verlegt. Im Schacht hab ich dann den BSF angeschlossen und im Echtbetrieb ausgerichtet ( Schacht tiefer gebaut und BSF mit Gehwegplattenresten unterbaut ), das heißt auf die Markierung am Skimmer abgestimmt. Durch den Anschluß mit zwei KG Winkel konnte ich die Höhe des BSF bei angeschlossener Verrohrung ohne Probleme anpassen. Hoffe ich hab das nicht zu kompliziert beschrieben?!

  • Das habe ich auch so gelernt ^^

    Ohne Gefälle wäre hier sicherlich auch ein Problem mit vermehrten Dreck-Ablagerungen vorhanden.


    Das mit den Platten ist ne gute Idee!

    Ich glaube ich kann mir vorstellen wie du das umgesetzt hast ;)


    Ich hab mir mal den BSF im Shop nochmal angeschaut, die Anschlüsse sind ja eh mittig in der Höhe, was das Problem beheben sollte

  • Nach einiger Vorbereitung und mit einigen Helfern haben meine Frau und ich heute den nächsten Schritt Richtung Schwimmteich geschafft.

    55 Minuten, 3 m³ Beton zwei Schubkarren und zwei Leute im Loch: Die Bodenplatte ist endlich am trocknen, Bilder hänge ich an.

    Leider gab es aber einen kleinen "Rückschlag: beim Einsetzen der Schalung ist mir aufgefallen, dass ich an der falschen Stelle gemessen habe und die eigentliche Breite von 3m nicht machbar ist. Jetzt wird der Teich ca. 2,5x6 m und auf die Schalung habe ich auch verzichten müssen.

    Dadurch war das glätten nicht gaaaaanz so einfach ^^

    Ab 3 Uhr war die Platte dann hart genug um sie zu bewässern, ich habe dann den 2 Stunden Turnus versucht einzuhalten, aber um 5 Uhr anscheinend zu wenig gewässert, so dass ich um 7 dann die ersten Risse feststellen musste.

    Leider steht auch ab knapp 13 Uhr die Sonne voll am Loch an :(


    Habt ihr solche Risse ausgebessert? Ich habe gelesen mit Zementleim wäre es möglich falls die Risse zu groß sein/werden sollten. Bin mir nur nicht ganz sicher ob das notwendig ist...


    Bilder des heutigen Tages findet ihr anbei


  • Soooo, jetzt habe ich lange viel mitgelesen und ab und an meine Meinung kund getan, aber schon lange nichts mehr über den aktuellen Stand gepostet. Das möchte ich jetzt mal nachholen:

    Letztes Jahr (2019) im August haben wir noch das Becken und den Technikschacht fertig betoniert.


    Das Becken für den Kiesfilter sollte erst dieses Jahr folgen, da wir im Zuge der Gartenarbeiten den Bagger nutzen wollten auf der Stirnseite wieder etwas aufzufüllen und somit das leicht erhöhte Becken anzubauen.



    Das haben mein Schwager und ich nach der Corona Sperre auch Ruck-Zuck in ein-zwei Stunden hinbekommen.



    Als nächstes wollte ich die Wände verspachteln, um die doch recht unregelmäßig stehenden Schalsteine im Schwimmbereich zu kaschieren. (Die Schalsteine waren aber auch echt ungenau gefertigt *hust*) Nach ein bisschen üben im Filterbecken ging mir das ganze auch ganz gut von der Hand, nervig war hierbei nur das schlechte Wetter zwischendurch (gut, dass ich den Teich über Winter abgedeckt habe) leider ist mir immer wieder Wasser in das Becken eingedrungen.



    Als nächsten Schritt haben wir uns überlegt wie die Folie ins Becken kommt, wegen einem Autounfall mit höherem Schaden mussten wir das Teichbudget etwas kürzen und auf das selbst-verlegen der Folie setzen. Da ich mir mit dem Heißluftschweißen zu unsicher war, entschied ich mich dazu die Folie mit einem Quellschweißmittel zu verkleben. Näheres dazu in folgendem Thread:

    Kurzes Fazit: würde ich so wahrscheinlich nicht mehr machen.

    Wir haben uns dazu entschlossen auf eine Woche ohne Regen zu warten und haben das Vorhaben Folie einlegen immer weiter verschoben bis... Es über das lange Wochenende endlich mal zwei Tage trocken war und brennend heiß noch dazu. Also am Freitag den Teich abgedeckt, damit dieser austrocknen kann.



    Dann noch Helfer organisiert und um 5 Uhr Abends angefangen die Folie einzulegen. Das war auch erst mal echt ekelhaft, da die Folie auf die Länge und nicht die Breite gelegt war. Dann erst mal ab mit den 90 kg auf die Straße, die Folie anders zusammenlegen und wieder ab damit in den Garten.



    Danach gings dann ganz gut. Durch die Faltung der Folie entstanden ein paar Falten am Boden, aber ich hoffe ich bekomme diese mit etwas Wasserdruck und einem Abzieher wieder glatt.

    Am nächsten Tag, also Samstag konnte ich dann die Folie verkleben. Sieht auf den ersten, zweiten und dritten Blick dicht aus.



    Wir wollen also bald mit dem Füllen beginnen. Ich hätte zuerst gerne ein paar cm aufgefüllt um die kritischen Stellen (z.B. Ecken) auf dichtheit zu prüfen und hätte dann versucht mit Hilfe der örtlichen Feuerwehr den Teich schneller zu füllen.

    Was denkt ihr, gutes Vorgehen?


    Muss man beim Verfüllen noch etwas beachten?

    Gleichzeitig werde ich mich daran machen, das Filterbecken vorzubereiten und den Technikschacht auszurüsten.


    Gibt es etwas aus dem Shop das mir beim Start mit dem Wasser hilft?

    Phosphatbinderblock und die Starterbackterien habe ich schon auf dem Schirm, macht noch etwas Sinn?


    P s. Bilder folgen natürlich

  • Das mit der örtlichen Feuerwehr hatte ich auch versucht - die haben aber abgelehnt, angeblich dürften die das nicht. Ich musste mir für viel Geld vom Wasserversorger ein Standrohr mit Wasseruhr mieten und dann hat mir die Feuerwehr doch noch die passenden Schläuche geliehen.

    Nach der Abrechnung war ich dann aber doch enttäuscht, da die Ersparnis recht mager war. Ich hatte gehofft, durch das Befüllen vom Hydranten einiges an Kosten zu sparen, da ja dann die Abwassergebühr wegfällt (die bei uns gut drei mal so hoch ist, wie das Wasser alleine). Pustekuchen!

    - Das Wasser vom Hydranten war 60% teurer als das Wasser aus der Leitung (warum auch immer).

    - Das Standrohr mit der Uhr hat 56 EUR Miete gekostet (2x).

    - Die Feuerwehr braucht auch was für die Kaffeekasse.

    Am Ende hatte ich gegenüber der Befüllung aus dem Wasserhahn (ca 80 m³) keine 40 EUR gespart - erhofft hatte ich mir mehr als 200 EUR... ! Habe dafür aber jede Menge Rennerei, Anruferei und Fahrerei gehabt...

    Fazit: Das nächste mal nehme ich den Gartenschlauch! (zwei 3/4" Schläuche direkt nach der Wasseruhr sorgen für ausreichend Durchflussmenge). Das ist stressfreier...

  • Ich habe mir 2 Zwischenzähler installiert und von der Stadt abnehmen lassen - somit zahle ich nur 1/3 von der "normalen" Wassergebühr. Meine 55m³ waren in ca. 3 Tagen eingefüllt (wobei ich das Wasser nur tagsüber laufen hatte)....Auch beim Nachfüllen ist die Idee mit den Zusatzzählern evtl. ganz gut....

  • Gartenwasserzähler ist ein Muss ;-)

    Je nachdem wie es in Deiner Stadt/ Deinem Dorf geregelt ist muss der nicht mal abgenommen, sondern einfach nur angemeldet werden.


    Das Befüllen rein über den Gartenschlauch ist sicher die günstigste Variante - allerdings ist das halt schon eine zähe Geschichte. Das dauert ewig - auch wenn Torf drei Tage für überschaubar hält ;-)

    55m³ ist natürlich jetzt auch nicht riesig (k.A. wie groß Dein Teich inkl Regenarationsbereich wird uhitz), und zwei Außenleitungen und die dann auch noch mit 3/4" hat auch nicht jeder (der Gartenschlauch-Standard ist ja nur 1/2 ").

    Da geht das mit einem C-Rohr schon viieeeeel flotter. Insbesondere wenn man die erste Füllung nochmal (teilweise) abpumpt weil noch einiges an Baustaub o.ä. im Wasser ist oder man entdeckt, dass es für die Installation eines Stegs/ Leiter/ ... doch von Vorteil wäre, wenn man dafür nicht den Taucheranzug anziehen muss, würde ich diese Variante auf jeden Fall bevorzugen. Bei den vielen Nullen die eh schon auf der Ausgabenseite für den Schwimmteich stehen sind 200 € für das Wasser dann auch schon egal ;-)


    Edit: wenn ich gerade so aus dem Fenster schaue, dann kannst Du einfach auch noch ein bißchen abwarten, und der Regen macht das für Dich vollkommen kostenlos :-D

  • Das mit dem Dranschrauben der Wasseruhr vom Onlinehandel (für 25 €) hab ich auch öfter gelesen, leider will meine Gemeinde eine Bestätigung von der Fachfirma über den Fachgerechten Einbau...

    Hab mich auch gefragt wie lang es dauert bei mir aufzufüllen nur mit dem Dauerregen :D

    Sind bei mir nur knapp 30 m3 ;-)