Neuplanung und Bauphase unseres Schwimmteichs

  • Wir haben die teilweise zusammengebaut und mit Traktor in die Baugrube gehoben und dort dann verbunden. Geht auch mit tragen, ist aber echt schwer. Wobei Schalungssteine auch nicht aus Watte sind 🤪 mir hat der Pumpenschacht mit den Schalungssteinen echt gereicht.

    Finde als Frau stößt „man“ da dann auch an die körperlichen Grenzen.

  • Willst du sparen ist Handarbeit angesagt. Willst du schnell und relativ schonend den Bau gestalten mußt du investieren. Bei den Bauern würde ich auf jeden Fall mich umhören. Um Distanzen zu überwinden geht ein Merlo wunderbar. Hab da meinen Kies mit eingebracht. Mehrere Meter Ausleger und mehrere Tonnen Tragkraft.

    Für Kleinarbeiten ist ein Weidemann zu empfehlen. Klein und wendig und auch von Laien zu bewegen.

    Beides haben größere Bauern im Bestand oder es gibt solche Geräte bei Maschinenverleihern zu leihen.

    Von Treckern würde ich dir abraten, da zu unbeweglich und zu brachial . Machste mehr kaputt als nötig.

    Zur Info, bin Bauernsohn und kenn mich mit den Spielsachen 😁 aus.

  • Das kommt immer darauf an wo die Prioritäten liegen. Das eine traut man sich mehr durch Handarbeit zu und das andere nicht. Unseren Kies und die Gabionensteine haben wir nur mit Handarbeit und Schubkarre nach Anlieferung bewegt.

    Der Traktor (kann leider keine Typenbezeichnung dazu liefern, war aber kein Monsterteil und schon älter ) hat bei uns im Garten nicht mehr kaputt gemacht als eh schon war. Nicht mal die 4 Obstbäume haben was abbekommen. Gras mussten wir eh wieder sähen. Hat gut funktioniert 👍🏻

  • Ich hatte eine Freund mit Traktor und Zwangsmischer hinten dran! Der hat 0,75m3 mit einem Misch gemacht. Verteilt dann punktuell. Wenn du 2m3 auseinander schaufeln musst wird der vorher hart! Und mit 2m3 wirst du nicht weit kommen bei 9*4m.

    Oder machst du nur eine Sauberkeitsschicht?

    Mit dem 14to Bagger könntest den Beton auch zur Grube fahren! Lg

  • die 9x4 waren die ursprüngliche Planung und haben den Regenerationsbereich als Umrandung einbezogen. Schwimmbereich waren damals 8x3m. Mittlerweile sind wir auf 6x3 m Schwimmbereich umgeschenkt. Da wir mit ca 10 cm rechnen (wollen eigentlich nur einen geraden Beckenboden, keine Bunkerdecke) würden wir knapp 1,8 m³ benötigen.


    Ich hab von meinem Vater nur einen Handmischer (Ka. welches Fassungsvermögen) zur Verfügung momentan, es sei denn ich schaffe es eine Alternative aufzutreiben.

    Meine Befürchtung ist weniger die Arbeit die damit verbunden ist, sondern eher dass der Beton Stellenweise schon hart ist bevor ich die benötigte Menge an Beton zusammen habe.


    Der Bagger ist schon wieder weg und ich weiß nicht wann er wieder verfügbar wäre, aber an eine Art "Rutsche" habe ich auch schon gedacht :D

  • Frag doch mal bei einer Estrichfirma nach. Ich habe zwar im Teich nichts betoniert, aber dafür im Wohnzimmer - also noch erschwerte Bedingungen, da im Haus und auch noch mit Fußbodenheizung...

    Die kamen mit drei Mann und einem kleinen Durchlaufmischer, den sie vor der Terrasse aufgebaut haben. Und dann haben die innerhalb von zwei Stunden auf 46 qm ca. 11 cm Estrich verteilt und piekfein glatt gestrichen. Hat pauschal 600 EUR gekostet.

    Ich war selbst nicht dabei, daher weiß ich nicht, wie die das Material (Sand und Zementsäcke) vom LKW bis zur Terrasse geschafft haben (ca. 20m) , aber im Garten kaputt gemacht haben die nichts und einen Kran oder sowas hatten die auch nicht..

  • Ich habe damals für meine Sauberkeitsschicht alles in Handarbeit gemacht. In einem Tag.

    Ein Mann am Mischer und einer karrt. Zwischendurch wechseln.

    Je mehr Leute, umso schneller.

    Eine Rutsche ist dabei schon ideal.

    Wenn du Angst hast, das der Beton vorher fest wird, kannst du "Betonverzögerer" verwenden.

    Vom Betonwerk bekommst du vieleicht auch eine Liefermischung in halbtrocken. die kannst du vom Anhänger kuz mit etwas Wasser in den Mischer und dann gleich mit Karre in den Teich.

    Selbstgemischter Beton brauch sowieso etwas länger zum Abbinden.


    Zum Transportieren auf dem Grundstück kannst du auch einen Mietdumper verwenden. Wobei, wenn du die Möglichkeit hast, ein Teleskoplader ( wie genannter Merlo) schon ein Optimum wäre.

    Aber Achtung an den Böschungskannten!! Abbruch- und Einsturzgefahr durch Großgeräte!




    Andreas

  • Wir haben auch eine ca. 10cm Sauberkeitsschicht aus Beton ohne Bewehrung, aber zuerst rundum für die Poolmauern ein Streifenfundament gebaut. Ich hätte auch nur Estrich als Sauberkeitsschicht genommen, davon wurde uns aber von mehreren Seiten abgeraten, da nicht stabil genug, auch mit „gewachsenen“ Boden nicht. Haben uns auf unsere Experten verlassen.

    Es gibt ja noch die Möglichkeit in den Beton etwas zur Verzögerung beizumischen (kam bei uns rein, war allerdings gelieferter Beton). Inwieweit das bei selbst angemischten Beton möglich ist, keine Ahnung 🤔

  • Frag doch mal bei einer Estrichfirma nach. Ich habe zwar im Teich nichts betoniert, aber dafür im Wohnzimmer - also noch erschwerte Bedingungen, da im Haus und auch noch mit Fußbodenheizung...

    Die kamen mit drei Mann und einem kleinen Durchlaufmischer, den sie vor der Terrasse aufgebaut haben. Und dann haben die innerhalb von zwei Stunden auf 46 qm ca. 11 cm Estrich verteilt und piekfein glatt gestrichen. Hat pauschal 600 EUR gekostet.

    Ich war selbst nicht dabei, daher weiß ich nicht, wie die das Material (Sand und Zementsäcke) vom LKW bis zur Terrasse geschafft haben (ca. 20m) , aber im Garten kaputt gemacht haben die nichts und einen Kran oder sowas hatten die auch nicht..

    Hab schon einmal versucht wegen Estrichpumpe etwas herauszufinden, beim Bau unseres Hauses haben die ja auch zwei Stockwerke an einem Tag geschafft ;) Aber im Internet und den mir bekannten Verleihfirmen habe ich nichts gefunden. Müsste vll. mal wirklich bei ner Estrichfirma anfragen.


    Wegen der Haltbarkeit von Estrich: Bei unsrem Haus wurde da Zement aus Säcken mit dem recht feinen Sand vermengt. Ist nur die Frage ob das Gerät hier gröberes Beiwerk abkann...


    PS. Sry wenn ich versuche auf so vieles wie möglich einzugehen, aber wir versuchen gerade möglichst alles in betracht zu ziehen was uns als Möglichkeit erscheint ^^

  • Hab mein gesamtes Becken mit Estrich gemacht, also nur Estrich. Dafür eine Firma beauftragt, hätte mich überfordert (entweder macht man sowas immer oder nie :))


    Den Estrichbeton also auf nackte Erdwände gespritzt und glattgezogen. Hält :)

  • Hab einfach Dachlatten mit diesen verzinkten Estrichmatten (als Bewehrung) auf dem Boden und an die Wände gelehnt und dann so ca 10cm Estrichbeton aufgespritzt. In einem Rutsch. Preislich ähm so 1500-2000?

    Wandneigung weiß ich auch nicht genau, aber ziemlich steil. Schau mal in die Galerie.


    Muss aber auch sagen, wir haben keine Probleme mit Grundwasser und Sandboden.

  • Sooo, nach vielen Ideen, Telefonaten und Gesprächen haben wir erfahren, dass zwar das Förderband einsetzbar wäre, aber uns dringend davon abgeraten wird es zwischen Haus und Garage einzusetzen: Das Ding muss vor dem Einklappen am Einsatzort gereinigt werden und das ist mit dem entstehenden Dreck direkt neben einer Holz-Fassade nicht tragbar ^^

    Eine Betonpumpe ist mir derart zu teuer, dass das wegfällt und alle möglichen Angebote die ich mir zu allen möglichen Geräten bei Firmen leihen wollte scheinen den gleichen Konsens zu haben: gerne, aber zur Zeit wegen zu hoher Auslastung nicht möglich. X/

    Auf ein Angebot eines Bauunternehmers zur Durchführung mit Eigenleistung warte ich bis heute...


    Das Leihen eines Teleskopstaplers mit Schaufel-Aufsatz bei einem Bauern konnte ich leider bei den paar Bauern die ich kenne nicht erreichen und das Ding bei ner Vereih-Firma zu mieten wäre zwar möglich, aber da wäre es sogar günstiger nen Minibagger zu leihen mit dem ich auch mehr Erfahrung hätte ^^


    Also zurück zum Ursprung: Ich habe mit dem Betonlieferanten gesprochen und der meinte es sei nicht unüblich die Mischer händisch (mit dem Schubkarren) zu entladen. Ich habe mir also Hilfe organisiert und für nächste Woche Dienstag den Beton bestellt.

    Die Baustoffe (Zement, Schalsteine und Baustahl) sind ebenfalls bestellt.

    Jetzt ist also meine nächste Aufgabe die Einschalung der Bodenplatte:

    Holz ist vorbereitet, die Baustahlmatten organisiert, aber zwei Fragen hätte ich noch:

    Denkt ihr bei einer 15 cm Platte reicht eine Lage Baustahl oder lieber 2? Oft heißt es ja mehr ist mehr, aber reicht ein Abstand von 5 cm nach außen und zwischen den Matten?

    Habt ihr die Anschlussbewährung als Winkeln eingebracht oder nur eingesteckt? Mein Vater besteht darauf, dass ich unbedingt Winkel benutzen sollte...