Vorstellung meiner Person und Schwimmteichprojekt Nähe Soest

  • Ich habe auch mit einem Brett an der Stirnseite gearbeitet. Ich denke aber auch das man diesbezüglich hier in Deutschland nicht ganz so ängstlich sein muss. In Ländern in denen die Sonneneinstrahlung aufgrund der Nähe zum Äquator um ein vielfaches höher ist ( z.b. Spanien ) mag das wohl anders aussehen. Wenn ich an meinen alten Fischteich denke, da war billige Folie aus dem Baumarkt drin und die lag teilweise ganz frei. Für den Bau des Schwimmteichs haben wir die natürlich entfernt, und die war auch nach über 15 Jahren zwar sehr steif und ausgeblichen, aber nicht so das sie gerissen oder sowas wäre. Die Folien heute sind ja um einiges besser und selbst wenn am Rand mal die eine oder andere Stelle nicht 100% geschützt ist, so wird die Folie ja keiner dauernden Bewegung ausgestetzt die sie eventuell in Verbindung mit UV-Belastung mürbe macht.


    Vielleicht noch ein kleiner Tip für den Fall das du das nicht schon mit bedacht hast: Ich habe das Brett an der Stirnseite etwas vorgezogen, sodass zwischen Beckenwand und Stirnbrett etwas Platz ist. So komme ich mit einem Schwamm in der Hand noch dahinter und kann den Folienrand jederzeit mal sauber machen.

  • Ich danke Dir. Die Terrasse macht ebenfalls mein Gartenbauer, ich finde den Tip gut und werde das als Wunsch weitergeben. Auch könnte ich mir vorstellen, dass eine Hinterlüftung durch den Spalt sich nur positiv auf die Langlebigkeit des Holzes in der Nähe der Wasserlinie (Wellenschlag?) auswirken kann.


    Ich habe gestern die erste Schalung meines Lebens für die Durchbrüche gemacht, dazu noch im Dunkeln mit Kopflampe :/ . Augenscheinlich ist das aber gut geworden, morgen schale ich aus und säge die Rohre bündig ab, der Bautrupp macht dann den Ringanker in dem Bereich. Bilder liefere ich noch nach.


    Was mir noch etwas Kopfzerbrechen macht sind die Trittsteine im Uferbereich. Wir haben in Küche und Fluren Platten aus Kernpophyr, 30x30x5. Ein paar habe ich noch auf dem bewachsenen Garagendach aufgetan. Diese würden wir gerne als Zugang zur Terrasse des Teiches verwenden. Die Steine verlaufen durch die Flachwasserzone mit 20-25cm Wassertiefe über dem Substrat, die Platten sollen dauerhaft trocken sein. Das bedeutet wir brauchen einen Sockel von geschätzt 30-35cm. Tja und da bin ich noch nicht sicher, wie das gelöst werden soll.


    Ich möchte diese Arbeit gerne selber machen. Der Gärtner empfiehlt Rasterflorsteine in Mörtel/Betonbett auf den Vlies über der Folie. Da sind wir aber in der Höhe und Abmessung nicht variabel. 30x30 Plattengröße ist schon recht klein.
    Ich hatte schon überlegt kleine Säulen mit etwas kleinerer Abmessung als die Platten in gewünschter Höhe zu schalen/betonieren, die Platten mit Kleber (K1?) auf die Sockel zu kleben. Ich würde ausblüharmen Trasszement nehmen und den gut abbinden lassen vor der Wasserfüllung. Hat noch jemand Ideen/Vorschläge?


    Auch habe ich angefangen gedanklich meinen Kasten für die Verteilung zu füllen. Was ich so vorgesehen habe (Hutschienenmontage):


    Vier Steckdosen, 2x Pumpe Filter, 1x Schmutzwasserpumpe, 1x Teichsauger o.ä.
    1x Fi, 4x Sicherungsautomat für Steckdosen
    Zwei Drehzahlregler für die Filterpumpen
    1x Zeitschaltuhr für Quellstein Filterkreis


    Denkbar wären auch per Funk/WLAN geschaltete Steckdosen. Was habt ihr so verbaut?


    Danke und Gruß
    Manuel

  • Es geht mit großen Schritten voran. Ich habe das Becken verputzt, Skimmer und Tiefenansaugung wurden bereits eingebaut, gestern der Ringanker gegossen. Die Teichkante nimmt Formen an.

    Die Technikkammer mit den DN110 Durchbrüchen. Ein Boden wird noch gemacht mit einbetoniertem Speisfass, ausserdem kommen nochmal ca. 10cm Ringanker drauf.

    Bei der Teichkante muß noch angefüllt werden. Das Gelände fällz zu beiden Seiten ab. Hier mit Betonschalungssteinen.

    Und hier mit Rasterflorsteinen.
    Das Becken hat ebenfalls noch einen 10cm Ringanker bekommen, wird vermutlich morgen ausgeschalt. Die Folienverlegung hat sich durch die Zusatzarbeiten nach hinten verschoben. Nächster vermutlicher Termin ist Freitag (10.02.)

  • Die Teichkante wurde ausgeformt, Granit Kleinpflaster in Mörtelbett. Die Steine stammen von der Terrasse/dem Weg der vorher an der Stelle war. Ich habe sogar noch Steine über und werde die Rasenkante weiter führen (wenn die Bauarbeiten fertig gestellt sind)

    Umlaufend wurde Montag der Rähm fertig gestellt und muß ein paar Tage aushärten, morgen (Freitag) wird vermutlich der Boden der Technikkammer betoniert und die Baustelle aufgeräumt. Dann warten wir auf höhere Temperaturen für die Folie. Apropos Technikkammer. Die Technik ist gestern geliefert worden!

    Von vorne nach hinten: Druckfilter MF20, Pumpenkammer 2x EcoTec 2 10.000, Bogensiebfilter und Biodrain. Der Skimmer sitzt schon an Ort und Stelle und fehlt hier....
    Ich bin von der Qualität der Teile echt angetan. Sauber verarbeitet, sehr solide. Vor allem Pumpenkammer und Bogensiebfilter überzeugen mich. Heute kommt ein Tankdurchbruch an, den werde ich als zweiten Pumpenanschluß in den Bogensiebfilter setzen - hier ist nur einer vorhanden und ich möchte nicht, daß die beiden Pumpen über einen Sauganschluß konkurrieren bzw. Wasser statt aus dem BSF aus dem anderen Filterkreis gesaugt wird...

  • Trotz des ziemlich ungemütlichen Wetters kommst du recht schnell voran. Hut ab.


    Die Idee mit dem zweiten Pumpenanschluss an den Siebfilter hatte ich auch schon.
    Mach doch mal ein Bild von dem Tankdurchbruch und der anschließenden Installation.
    Ich glaube, dass werde ich vor dem kommenden Frühjahr auch noch machen.


    Gruß, Olli.

  • Hi Olli,
    kann ich gerne machen. Man braucht einen Kreisschneider etwa 60mm. Von innen kommt man gut dran. Unter dem Bogensieb muss man die Platte abschrauben um den Druchbruch von innen durchstecken zu können. Ich werde Bilder machen!


    Man bedenke bitte daß ich recht viel Hilfe durch die Teichbaufirma habe und die auch ihren Teil zum schnellen Bau beitragen... Aber beim Arbeiten wird mir regelmäßig ausreichend warm. Am Samstag habe ich im T-Shirt (!) gearbeitet 8o Limitierender Faktor ist meist nur das Tageslicht. Und mit der Kopflampe kann man den Arbeitstag noch etwas künstlich verlängern ;)


    Was echt nervt ist, dass sämtliche Aushärtevorgänge extrem lange dauern. Der Flexkleber zum Verspachteln hat 4 Tage gebraucht. An Tangit bei dem Wetter will ich erst gar nicht denken. Da die DN110 Schwerkraft Verrohrung vom Bogesiebskimmerfilter von Glenk mit PP Steck-Rohren ausgeführt ist, werde ich die DN110 Verrohrung für die Tiefenansaugung auch nur stecken mit KG Rohr, dazu alles mit Rohrschellen an der Wand der Technikkammer verschrauben. Der Rest ab dem BSF wird dann geklebt (DN50 PVC-U Rohr/Schlauch)

  • Hey, ich habe da mal eine weitere Frage (vielleicht ist es auch eine Blöde Frage :D)!
    Wie stellt Ihr sicher das euch der Technikschscht nicht voll läuft durch den Einsatz eines
    Schwerkraftskimmers in Kombination mit einem Bogensiebfilter?
    Der fest verbaute Skimmer in der Wand ist doch immer zur Hälfte gefüllt mit Wasser, Sprich Wasserlinie liegt immer über dem Leerlaufpunkt, da Schwerkraftskimmer...
    Nun fließt das Wasser durch die Schwerkraft in den Bogensiebfilter (der unten im Technikbecken steht, 0,5m, 1 m oder so unter Wasserspiegel) und von da wird es mit der (n) Pumpe(n) abgepumpt und so verteilt wie man es möchte...
    Doch was ist wenn die Pumpe(n) mal ausfallen sollten
    oder wenn sich etwas verstopfen sollte? Dann sprudelt das doch oben aus dem Filter raus bis es nicht mehr weiter fließen kann... oder?
    Mit freundlichen Grüßen

  • Eigentlich nicht. Das Wasser , mit dem Schmutz, soll von oben auf das Sieb laufen, damit das Wasser hindurch laufen kann und der Dreck sich an das Ende des Bogensiebs spült. Das ist nicht direkt mit einem normalem Sieb zu vergleichen. Da würde der Dreck überall hängen bleiben. Und der Schwimmer ist hslt die Überlaufsicherung !
    Genial einfach !

  • Bigsaug, schau Dir mal dieses Video an:


    Das Wasser stürzt wie bei einem Wasserfall von oben durch das Sieb in eine untere Kammer (hier wird auch abgesaugt). Damit das Sieb nicht absäuft wenn die Pumpe nicht genug abnimmt, ist in der unteren Kammer ein Schwimmer. Der betätigt bei steigendem Wasserstand eine Klappe, die den Wasserzufluss über das Sieb vermindert. Ich denke aber, wenn man die Pumpe(n) abschaltet, läuft der BSF langsam bis zum Wasserstand im Teich voll - so dicht hält die Klappe nicht. Oder irre ich mich da?


    Bei dem Glenk Filter ist das mit einer Schubstange umgesetzt. Ich habe zwei Bilder in der Galerie die das deutlich machen. Die verlinkte ich gleich hier wenn ich am Rechner bin!

  • Das weiß ich und habe ich auch in Deinen Bildern gesehen. Ich meinte auch nicht überlaufen. Aber im Normalbetrieb ist doch das Sieb nicht unter Wasser. Wenn jetzt gar keine Abnahme stattfindet. Hält die Klappe dann dicht oder steigt der Pegel langsam bis zum Teichniveau an? Dann säuft das Bogensieb ab. Nicht tragisch, aber ist doch so oder?


    Hier die Schubstange die die Klappe regelt (ist ein 90° Winkel)


    Und hier die Markierung für den maximalen Wasserstand. Auch erkennbar der Überlauf (liegt natürlich auf der selben Höhe)


    Dann noch für Olli:
    Erst angezeichnet, dann habe ich mir eine Schablone 60mm gemacht und die Mitte mit dem Zirkel durchstochen und auf den Filterkasten übertragen, kleine Zentrierbohrung und dann gib ihm...


    Fertig geschnitten:


    Entgratet:


    Verbaut:


    Ich werde da noch zwei 2" Schlauchverschraubungen dran machen und mit D63 PVC Schlauch zur Pumpenkammer verbinden. Die Verbindungen kann ich so wieder lösen...

  • Hi Manuel,


    na es geht ja ordentlich voran bei dir...bald ist also baden angesagt ;-)


    Das mit der Höhenausrichtung des BSF empfand ich auch als ein wenig schwierig, da die Markierung / Höhenlinie ja im Grunde mit der Max-Markierung des Skimmers übereinstimmen sollte / muss....zumindest annähernd.


    Wie du aber schon richtig vermutest hast läuft der BSF komplett voll, wenn die Pumpe aus ist...hab ich gerade selbst nochmal ausprobiert. Aber das macht ja nichts....bei mir läuft die Pumpe eh ständig.


    Deine Lösung mit dem zweiten Pumpenausgang finde ich auch sehr elegant. Hätte ich auch mal drauf kommen sollen, dann hätte ich mir eine Menge Bastelarbeit mit Y-Verteiler und Verohrung erspart.

  • Ich danke Dir. Meine Kammer ist etwa 1m tief, unterfüttern wollte ich mit Gehwegplatten und die TEchnik auf Böcke stellen. Für das Einleveln des BSF werde ich es mit einer Schlauchwaage versuchen. Dazu würde ich den max. Wasserstand innen an der Technikwand markieren und mit der Schlauchwaage den Filter ausrichten. Wie ich die Höhe variiere weiß ich noch nicht, die Plattem sind halt immer 5cm dick....


    Danke für die Klarheit bzgl. dem Volllaufen. Da ist halt keine Dichtung in dem Bereich der Klappe, deshalb habe ich mir das schon gedacht.


    Montag soll die Bodenplatte der Technik gemacht werden, dann wird der Rähm ausgeschalt, das Ufer feinmodelliert und die Baustelle zurückgebaut. Ich schätze die Folie kommt dann noch im Laufe der nächsten Woche. Mal sehen wie lange sich der Einbau der Technik hin zieht. Aber ich denke Anfang März kann die Feuerwehr anrücken!

  • Das Problem liegt ja nur bei einem worst case. Du bist nicht zu Hause, es ist Stromausfall und der Filter läuft voll. Wenn bei eurem Modell trotz voll laufen nichts in die " saubere Kammer " kommen kann , ist ja alles supi. Bei dem Cetus ist es halt so, das der Überlauf nach oben hin aufschwimmt und so der Zulauf gestoppt wird! Das hat seine Vorteile und aber auch Nachteile. Bei meinem muss man mit einem Balg , der die Höhe ausgleicht, klarkommen, da hier gerne grosse Blätter hängen bleiben. Dafür läuft er aber nicht über.