Biotob Swimming Teich...

  • Hallo Ralf,


    das Swimming-Teich System ist sicherlich das älteste System am Markt, mittlerweile ist man bei Swimming-Teich auch nicht mehr so Technikfeindlich wie vor 5-10Jahren noch, im Gegenteil. Heute setzt Swimmin-Teich weit mehr Technik ein, als die meisten Wettbewerber. Leider lassen diese sich die Technik auch sehr hoch bezahlen, der Wettbewerb ist deutlich guenstiger. Die Wendung hin zur Technik war sicherlich richtig, kommt aber einer 180Grad Wendung gleich. Bei vielen Partnern hat dies Vertrauen gekostet.


    Vorteil ist sicherlich, das die Technik ausgereift ist, der groesste Nachteil ist sicherlich, dass das System nicht rueckspuelbar und somit nicht regenerierungsfaehig ist, was bedeutet das nach einer gewissen Zeit der Filter aufwendig ueberholt werden muss. Andere Systeme müssen das nicht und sind somit deutlich leistungsfähiger und langlebiger ohne aufwendige Wartungsarbeiten.


    Ich hoffe ein wenig weitergeholfen zu haben

  • muss aufwendig überholt werden, der Phosphatadsorber muss zwar auch überholt werden, das ist aber relativ leicht zu machen, Deckel auf und das Granulat raus und neues wieder rein, der Biofilter als Saugfilter sammelt saemmtllichen Dreck und muss dann alle paar Jahre saniert werden, das ist recht aufwendig, es müssen dann immer wieder ein Großteil der Granulate des Filters ausgetauscht werden, weil der Filter nicht rueckspuelbar ist.

  • Hallo Schwertlillie, 
    ist der Biofilter hier, den Du meinst? Laut Hersteller ist ein Wechsel des Filtersubstrates nicht notwendig, da die frei werdenden Nährstoffe von den Pflanzen aufgenommen werden.


    Gruß
    Ralf


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  • Bestandteile werden nicht alle abgebaut, nach bisherigen Erfahrungen mit saugseitigen Filtern werden diese aufgrund der nicht rueckspuelfaehigkeit langsam aber sicher dicht. Die Pflanzen selbst nehmen nichts von der organischen Masse auf. Die Mikroorganismen im Filterbeet setzen die organischen Substanzen um und mineralisieren diese dann erst können die Pflanzen einen Teil der Nährstoffe aufnehmen. Aber nicht alle.


    Langfristig bildet sich auf dem Filterbeet eine Schicht die immer dicker und dichter wird, dann steht die Sanierung an.


    Wann das sein wird ist schwer vorherzusagen, es gibt Fälle nach 2Jahren und andere funktionieren seit 10 Jahren ohne Sanierung, das hängt aber davon ab erstens wie groß der Filter im Verhältnis zur Gesamtfläche ist und wie groß sonstige Pflanzflaechen sind.


    Bei Filtern ohne Pflanzen schneller, bei Filtern mit Pflanzen länger.


    Druckseitige Filter haben bei der Wertbestaendigkeit aufgrund der Rueckspuelfaehigkeit klare Vorteile.

  • Hallo Schwertlillie,
    Du hast geschrieben:"Die Pflanzen selbst nehmen nichts von der organischen Masse auf"
    menaralf hat das ja auch gar nicht behauptet. Er zitierte den Hersteller, der behauptet hat, dass die Pflanzen die Nährstoffe aufnehmen. Denen ist schon klar, dass die organischen Stoffe üblicherweise erst nach der Mineralisation von den Pflanzen aufgenommen werden können. Vorher sinds ja gar keine Nährstoffe sondern eben nur Detritus (totes organischer Material), und der wird auch bei einem gesaugten Vertikalfilter vollständig abgebaut, wenn der Filter richtig dimensioniert und gebaut ist. Im Schwimmteich ist das relativ einfach, weil da nicht zig Einwohnergleichwerte (Abwassermenge) draufgegeben werden, wie bei Deinen Pflanzenkläranlagen. Hat man den Nahrstoffeintrag und -gehalt einigermaßen im Griff und achtet auf eine Minimierung des Laubeintrages funktionieren auch gesaugte Kiesbettfilter prima.


    Beste Grüße Peter Latzel

  • sieht man das nicht alles abgebaut ist.


    Swimming-Teich selbst bzw. BIOTOP trifft ja auch selbst die Empfehlung nach einger Zeit den Filter teilweise auszubauen und die obersten Schichten zu ersetzten.


    Abgesehen davon hat Swiming-Teich immer bis vor 2 Jahren, als der Phostec auf den Markt kam, mit Algenblüten und jahreszeitlichen Schwankungen zu kämpfen gehabt, erst der Phostec hat den Nachteil des Saugfilters von Swimming-Teich korrigiert. Erst seit dem holen diese im Markt wieder etwas auf, aber der Teilaustausch ist als Pflegemaßnahme im Plan geblieben. Der Grund liegt in der nicht vollständigen Abbauleistung, in einem richtig aufgebauten druckseitgem System kommen auch keine organischen Stoffe über 1,5mm an, ein weiterer Vorteil der druckseitigen Systeme.


    Abgesehen davon weiß ich garnicht was ich euch jetzt glauben soll, auf der Schwimmteich-Selbstbau Seite hattet ihr vor ca. 6 Wochen oder vielleicht 4 Wochen die Vor-und Nachteile der Saug- und Druckseitigen Filter gegenüber gestellt und genau die nicht regenerierbarkeit der Saugfilter wurde als Nachteil in dem Artikel beschrieben. Da müßt Ihr euch dann schon entscheiden, etweder ist es ein Vorteil, Nachteil oder Neutral. Da Ihr selbst den druckseitigen Filterweg bevorzugt, mittlerweile inkl. Rueckspuelung verstehe ich die Argumentation ueberhaupt nicht mehr.

  • Hallo Torsten,
    der Beitrag auf unserer Seite
    www.schwimmteich-selbstbau.de befasste sich mit den Vor- und Nachteilen
    wenn ein vertikal durchströmter Bodenfilter von unten oder von oben
    beschickt wird. Das hat noch nichts damit zu tun, ob der Filter
    saugseitig oder druckseitig liegt. Da hast du wohl etwas missverstanden.
    Ein von oben beaufschlagter Bodenfilter kann über eine Direktleitung
    saugend angeschlossen werden, oder er liegt separat und wird durch die
    Druckleitung beschickt, wobei der Rücklauf über Schwerkraft erfolgt. Für
    diese letztgenannte Variante ist die Installation einer
    Rückspülmöglichkeit aufwendiger (aber über Zugschieber und Abzweigungen
    machbar). Dieser Punkt wurde als Nachteil aufgezeigt. Es wurde nicht
    behauptet, dass ein vertikaler Bodenfilter mit Fliessrichtung von oben
    nach unten nicht regenerierbar sei. Bei einem saugseitig angeschlossenen
    Druckfilter ist die Rückspülung sogar noch einfacher als bei einem
    druckseitig angeschlossenen Filter.
    Überhaupt sind die Begriffe
    "Rückspülung" und "Regeneration" doch eher dem Marketing gezollt als der
    Wirklichkeit. Eine wirkliche Rückspülung, in dem Sinne das der Schmutz
    und die Ablagerungen aus dem Bodenfilter entfernt werden, findet in der
    Praxis nicht statt. Einen ersten Schritt in diese Richtung haben wir
    mit dem Dränfloor gemacht. Mit "Rückspülung" ist ja nur das Ableiten
    einer Wassermenge aus dem Filterbereich gemeint. Dieses Wasser ist
    durch die anaeroben Verhältnisse während der Winterzeit durch
    Rücklösungsprozesse phosphathaltiger als im Sommer. Richtiger wäre also
    von einem "Teilwasserwechsel" zu sprechen. Ich habe mich schweren
    Herzens bei unseren Produkten an den Ausdruck Rückspülung angelehnt,
    weil er inzwischen eingeführt ist. Aber glücklich bin ich damit nicht.
    Gruß
    Ralf Glenk

  • vor und nach der Rückspülung und spreche bewusst von Rückspülung, vergleicht sieht man deutliche Unterschiede.


    Die richtige Rückspülung mit Reinigungs und Regenarationseffekt funktioniert aber nur bei der Berücksichtigung verschiedenster Bauvorgaben und dann kann man auch von Rueckspuelung sprechen. Das dies funktioniert haben verschiedene Institute europaweit und verschiedene Hersteller bewiesen. Eine Rückspülung kann auch innerhalb der Saison durchaus Sinn machen, vor allem dann wenn die Belastung des Systems ueberdurchschnittlich ist oder der Belagsdruck an den Wänden über Gebühr ist.


    Die richtige Rückspülung spart dann sogar noch bei den Stromkosten.

  • Hallo Torsten,


    dann werde doch mal konkreter. Wenn ich mir dein System anschaue, dann passiert doch auch nichts anders, als dass du die Fliessrichtung über den Pumpenschacht umdrehst und über die Verteilerplatte ansaugst, statt auszuströmen. Dann werden zwar Partikel im Nahbereich erfasst, aber das wars auch schon. Man versucht doch bewusst über eine breite Wasserverteilung die Fliessgeschwindigkeit im Filter herabzusetzen, damit die Bakterien in Ruhe arbeiten können. Das bedeutet aber bei einer Umkehrung der Fliessrichtung, dass kaum Sog entsteht, der die Partikelfrachten mitreissen würde. Wie willst du das durch Bauvorgaben ändern?
    Wir haben deshalb mit dem Dränfloor eine Art Schmutzdepot geschaffen in das sich die Partikel verlagern können, und das dann punktuell abgesaugt wird.
    Was für Institute sollen das sein, die diese Untersuchungen angestellt haben ? Ich besorge mir dort gern die entsprechenden Informationen .
    Übrigens, kommt das System, das du vertreibst nicht auch von Teichmeister ? Hattest du nicht die Meinung vertreten, dass die dort alle keine Ahnung haben, weil beim Firmenübergang nur eine leere Hülle gekauft wurde ?


    Gruß
    Ralf Glenk

  • und ist somit weder Lieferant, Entwickler oder Sonstiges. Das nur ganz kurz am Rande. Desweiteren hatte ich in dem Beitrag nicht geschrieben das diese keine Ahnung haben, sondern das diese nicht die Erfahrung haben, die diese vorgegeben haben. Wenn hier in einem Werbebeitrag von Teichmeister behauptet wird man hätte 20Jahre Erfahrung im Schwimmteichbau, dann ist das schlichtweg falsch! Und stellt Eine bewusste Irreführung des Verbrauchers dar. Ich weiss auch gar nicht warum Du lieber Ralph Teichmeister, als deinen Wettbewerber, so in Schutz nimmst? Ist das Angst?


    Nun zur Rückspülung, damit die Rückspülung flächig gleichmaessig funktioniert und auch ein entsprechender Sog erzeugt wird der bis in die Funktionsschicht greift, bedarf es konstruktiver Lösungen.


    Das dies nicht jeder so baut oder konstruiert ist ja unter anderem der Wettbewerbsvorteil der Systeme die auf dem Aqua-Superton Filtersystem basieren. Unterscheiden tun sich dann die einzelnen Systeme in ihrer Weiterentwicklung.


    Da gibt es gute und bessere.


    Die Institute sind unter anderem: Fresenius, Uni Wien, FH Magdeburg etc.

  • Hallo,
    es ist nicht so, dass es mir leichtfällt jemanden zu sperren, aber manchmal bleiben keine Alternativen. Schwertlillie hat durch viele, und wie ich meine auch kompetente Beiträge auf sich aufmerksam gemacht. Er ist aber auch ein Händler , den nicht nur die Langeweile quält, sondern der auch mit jedem Beitrag ein gewisses Eigeninteresse verfolgt. Mir ist das klar und bis zu einem bestimmten Punkt toleriere ich dies auch, wenn ich das Gefühl habe, dass die Beiträge hilfreich sind.
    Schwertlillie macht keine offene Werbung, aber seine Beiträge sind so formuliert, dass er über die private Mailfunktion dieses Forums Nachfragen erhält und dann auf sein Shopangebot verweisen kann. Manche Artikel sind dort exponiert dargestellt und werden zu Preisen verkauft, die im Einzelfall sogar unter den Einkaufspreisen liegen. Solche Lockangebote sind natürlich aus Kundensicht erfreulich, aber machen wirtschaftlich nur Sinn, wenn man um jeden Preis Marktanteile gewinnen möchte. Lange hält man soetwas in der Regel nicht durch. Auch fällt auf, das Fotos und Produktbeschreibung nicht immer zusammenpassen. So kann es passieren, das man etwas Anderes erhält als man sich vorgestellt hat.
    Vielleicht ist es ein Charakterfehler, aber es gefällt mir nicht, wenn jemand das von mir finanzierte Forum als billiges Medium nutzt, um mir dann durch Kampfpreise Kunden abzuwerben. Dann soll er doch lieber durch bezahlte Werbung auf sich aufmerksam machen.
    Schwertlillie weigert sich trotz mehrfacher Nachfrage meinerseits seine Identität preiszugeben. Dieser Prozess läuft schon ein paar Tage, ohne das Schwertlillie auf meine Mails reagiert. Aber ich bin mir sicher, wen ich da vor mir habe, kann es nur nicht beweisen.
    Warum besteht ein Händler auf seine Annonymität ? Weil er dann schön gegen die Konkurrenz wettern kann, ohne befürchten zu müssen selbst in den Fokus zu geraten. Natürlich habe ich keine Angst vor Teichmeister und bin auch nicht deren Schutzengel. Persönliche Gespräche verliefen aber immer sachlich und angenehm. Soweit ich weiss sind es zum Teil ehemalige Mitarbeiter, die den Betrieb übernommen haben. Nur der Inhaber ist ausgeschieden. Womit Schwertlillies Vorwurf einer bewussten Irreführung des Verbrauchers die Verleumdung eines Wettbewerbers wäre und nach Wettbewerbsrecht sicherlich abmahnfähig. Ich habe keine Lust den Schiedsrichter zu spielen oder möglicherweise selber als Betreiber des Forums abgemahnt zu werden, weil sich ein Händler in seinen Beiträgen nicht im Zaum halten kann.


    Ausserdem, und das ist der Hauptgrund der Sperrung, schreibt sich mein Name ohne "ph".


    Gruß
    Ralf Glenk

  • Hallo,
    um Missverständnisse zu vermeiden. Ich übe keine Zensur in dem Sinne aus, dass ich es Privatleuten untersage die Meinung über Firmen zu veröffentlichen, solange es nicht beleidigend wird.
    Ein gewerblicher Nutzer dieses Forums ist aber auch hier den Einschränkungen des Wettbewerbsrechts unterworfen. Wenn er sich nicht daran hält, oder meint aus der Deckung der Anonymität abfällige Äusserungen über Wettbewerber tätigen zu können (aber selber unangreifbar zu sein), dann ist die Zeit zum Abschiednehmen gekommen.


    PS. der eine oder andere von euch hat sicher schon mit schwertlillie per Privatmail Kontakt aufgenommen. Könnt ihr mir mal Infos über die Identität zukommen lassen? Ich hätte gern gewusst, ob ich mit meiner Vermutung richtig liege. Das muss nicht öffentlich sein, sondern geht auch per email.
    z.B. unter glenk@schwimmteichbedarf.com


    Gruß
    Ralf Glenk

  • Hi Ralf,
    ich habe mich in 2009 für Biotop entschieden. Anfang Januar 2010 ging es los, in März war das Ding fertig. Wir freuen uns jeden Tag auf den Pool.
    Die Technik funktioniert tadellos und ist m.E. pflegeleicht. Wir haben einen zusätzlichen Phostec-Filter unter Deck stehen. Der ist im Moment noch "wartungsfrei". Erst nach 2 J. empfiehlt Biotop den Austausch des Filtersubstats. Den Filter kann man öffnen, das Substrat abschöpfen und durch Neues ersetzen.
    Der Phostec-Filter muss in unterschiedlichen Zeitabständen eine Rückspülung bekommen. Im Frühjahr, mit den vielen Pollen, musste ich zweimal in der Woche rückspülen. Normalerweise höchsten zweimal im Monat.
    Wir haben uns für einen Schwimmteich mit Pflanzenbereich entschieden. Wir haben 1/3 der Fläche als Pflanzenfilter.
    Die wasserqualität ist hervoragend. Das Wasser ist super klar.
    In meiner Nähe gibt es eine Teichmeister-Naturpool. Soweit ich das beurteilen kann, gibt es dort regelmäßig "Probleme". Mehrmals wurde er leergepumpt und neu befüllt, ...
    Gruß
    Daniel