Beiträge von Ralf Glenk

    Hallo Arno,

    durch die Grüntrübung setzen sich die Filterballs schnell zu. Dadurch steigt der Fliesswiderstand und die Pumpe fördert immer weniger Wasser in den Pflanzenfilter. Das kann man eine Zeit lang an der Pumpe nachregulieren, kostet aber letztendlich mehr Strom. Wenn du es dir leichter machen möchtest, tausche die Filterballs gegen das neue Filtermaterial OC-1 aus. OC-1 im Shop. Es ist nicht ganz so fein, aber baut dafür kaum Widerstand auf. Alternativ kannst du den Dreiwegehahn so verstellen, dass eine Teilwassermenge am Druckfiilter vorbeigeht. Eventuell musst du dafür die mittlere Rändelschraube etwas lösen, damit sich der Hebel in die entsprechende Position drehen lässt.

    Momentan entwickeln sich einzelne Arten explosionsweise. Das spielt sich wieder ein, aber ohne diese Artenvielfalt wirst du deinen Naturpool kaum betreiben können. Auch bei meinen Bogensiebfilter sammeln sich Larven an der Stauplatte. Zu einem Badeverbot besteht kein Grund. Die Tierchen verursachen keine Entzündungen. Das wäre mir zumindest neu. Momentan freuen sich alle über den reich gedeckten Tisch, durch die einzelligen Schwebealgen. Wenn das Wasser wieder klar wird, nimmt auch die Zahl der Larven und Wasserflöhe drastisch ab. Im Scheinwerferlicht wirst du sie dennoch sehen, weil sie sich dort gerne sammeln.

    Die neu angelegten Pflanzenfilter brauchen zur Zeit alle länger, bis sich die Bakterien in ausreichender Menge angesiedelt haben. Der Grund ist die geringe Sauerstoffsättigung des Wassers durch die hohen Temperaturen.

    Gruß

    Ralf Glenk

    Hallo Ursula,

    bei den Mitteln mit Salicylsäure wird nur dieser Wirkstoff deklariert. Es gibt aber Mittel, die stark mit Phosphat angereichert sind, damit die Algen die Salicylsäure schneller aufnehmen. Diese Mittel können den Phosphatwert um ein Mehrhundertfaches erhöhen. Ich habe das selbst einmal mitgemacht und alle Phosphatsenker brachten keinen Erfolg. Wir haben auch immer wieder Kunden die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

    Inzwischen gibt es auch salicylsäurehaltige Mittel ohne Phosphat. Wir haben jetzt eines im Sortiment aufgenommen, weil es algizidfrei ist. Aber nicht ohne es vorher zu testen. Es ist tatsächlich phosphatfrei.

    Dir bleibt wohl nur der Wasserwechsel.


    Was ich nicht einschätzen kann, ist ob die reine Salicylsäure auch Phosphate im Kies freisetzen kann. Ich hatte mit meinem Kollegen Herrn Pieper darüber gesprochen. Das hat noch niemand untersucht und es gibt keine Erkenntnisse. Wir wollen das mal testen, wenn es etwas ruhiger geworden ist.

    Gruß

    Ralf Glenk

    Hallo,

    ich habe damit begonnen die Topteich.info Seite zu überarbeiten. Sie wird neu gegliedert und übersichtlicher. Inhalte aus der Schwimmteich-Planungshilfe werden, soweit sinnvoll und noch aktuell, übernommen. Es gibt dann vier Themenblöcke.

    1. Teichbau

    Hier liegt der Schwerpunkt auf "Artlake Teiche". Vorgestellt werden verschiedene Bauanleitungen zu Teichen mit unserer Filtertechnik. Die kann man dann nachbauen oder sich zumindest an der Bauweise anlehnen. Es gibt detaillierte Ausführungen zum Einbau der technischen Komponenten und dem Aufbau der biologischen Filterzone und was man dabei beachten muss. Auch die Beschichtungstechnik und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten werden umfangreicher dargestellt. Zur Zeit laufen noch ein paar Versuche zu Optimierung der Dekorschicht. Die Bauanleitungen werden mit realistischen 3D Bildern visualisiert. Hier habe ich einen fünfstelligen Betrag in die nötige Grafiksoftware investiert. Die Programme sind nicht nur teuer, sondern auch sehr komplex. Damit kämpfe ich noch.

    2.Teichumgebung

    Mit der Beschichtungstechnik lässt sich viel machen. Z.B. Kunstfelsen, Felsverkleidungen von Filtertechnik, Steinskulpturen und Gartendeko. Das Thema ist sicher auch für diejenigen unter euch interessant, die ihren Schwimmteichbau abgeschlossen haben und noch genug Energie für weitere Projekte haben.

    3.Teichreinigung

    Unsere Tapir-Teichsauger haben sich nicht grundlos zu einem Renner entwickelt. Auch der neue Dreckspatz macht sich ganz gut. Wir werden unseren internen Leistungstest nochmal aktualisieren und auch die Testabläufe mit Fotos darstellen. Es gibt inzwischen jede Menge Affiliate Seiten, die mit Pseudotests Provisionen kassieren möchten. Wenn man manche Testsieger sieht, kann man sich nur wundern. Da kann es nicht schaden wenn man verifizierte, real ermittelte Testergebnisse dagegenstellt.

    4. Teichalgen

    Besonders in diesem Sommer sind Algen ein Thema. Es gibt Möglichkeiten, es gibt aber auch Grenzen. Hier möchte ich noch etwas mehr die Zusammenhänge beleuchten.


    Die neue Infoseite wird voraussichtlich Anfang kommenden Jahres online gehen. Eventuell entschliesse ich mich auch zu einer schrittweisen Veröffentlichung vorab. Sinnvoll wäre sicherlich auch eine PDF Version zum Ausdrucken. Für alle, die gerne etwas in der Hand halten. Das muss ich noch prüfen.

    Gruß

    Ralf Glenk

    Ich kann nur immer wieder dazu appellieren einem neuen Teich die nötige Ruhe zu geben. Grünfärbung ist bei einer Frischbefüllung ganz normal. Sobald das im Leitungswasser enthaltene Chlor abgegast ist, geht es los und kann auch Wochen anhalten. Besonders bei diesem Wetter. Alle Eingriffe ob mit UV oder Wasserpflege- und Algenmittel bringen nur kurzzeitige, aber keine nachhaltige Besserung. Es gibt nur ein auf und ab. Das gleiche gilt für frische Wand- oder Bodenbeläge. Zu Anfang sitzen sie fest und sind nur mit Mühe zu lösen. Wenn sich der Biofilter entwickelt hat, fangen auch die Beläge an abzusterben. Sie werden heller, liegen dann nur noch lose auf und ziehen sich wurmartig zusammen. Dann kann man dann sie leicht abfegen oder absaugen. Das kann sich periodisch wiederholen. Je mehr man die Folie durch mechanische Reinigungsarbeiten anraut, desto besser haftet die nächste Generation.

    Rückspülen bedeutet eine Teilwasserentnahme von stehendem, mit Nährstoffen angereichertem Wasser im Frühjahr. Und zwar bevor die normale Pumpenumwälzung in Betrieb genommen wird. Sobald der Filterkreislauf in Gang ist, bringt eine Teilwasserentnahme keinen Vorteil mehr.

    Hallo Arno,

    hast du überprüft ob sich die Platte in der Führung leicht bewegen lässt und die Führungsnuten frei von Verschmutzung sind? Wenn die Platte relativ leichtgängig ist und an keiner Stelle klemmt, sollte die Ursache woanders liegen.

    Ich habe die Filteranordnung der Filterstation FST1000 bei meinem Teich zu Testzwecken eingebaut. Es kommt auch hin und wieder dazu, dass sich die zweite Kammer füllt oder das die Pumpe Luft gesaugt hat. Diese Schwankungen kamen aber bei allen Bogensiebfilterbauarten vor. Egal ob mit Klappe oder Schieber. Besonders bei niedrigem Wasserstand oder auftreibenden Algenstücken.

    Was kannst du machen?

    1.Zunächst liegt die Ursache oft daran, dass sich das Sieb durch feine Schwebstoffe zusetzt. Ich benutze eine normale Spülbürste (Haushaltswaren) und reibe damit das Sieb wieder frei. Bei stärkerer Verschmutzung nehme ich es heraus und reinige es mit dem Wasserstahl.

    2. Der Schwimmer ist mit zwei Schrauben befestigt. Löse den Schwimmer und versetze ihn nach unten, wie in der Beschreibung angegeben. Diese Einstellung ist besser wenn man die Pumpe mit weniger Förderleistung betreibt.

    3. Druckfilter überprüfen und ggfs. entlüften. Bei stärkerem Druckanstieg Filtermaterial reinigen. Wir haben jetzt ein neues Filtermaterial. Nennt sich OC-1 und hat eine längere Standzeit, arbeitet allerdings auch nicht ganz so fein wie die Filterbällchen.

    Gruß

    Ralf Glenk

    Hallo Alexander,

    ich kann deinen Beitrag nicht unwidersprochen stehen lassen. Wie kommst du zu der Annahme, dass der Biofilter mit dem Biodrainsystem nur unvollständig durchströmt wird? Das kannst du mir sicher erklären, wenn du hier solche Behauptungen aufstellst. Was sollen das für bessere Wasserverteilböden sein, von denen du sprichst?


    Zum Zeolith. Damit erreicht man anfangs eine sehr gute Wasserwerte. Es bindet Stickstoffe und ist porös, bietet somit viel Besiedlungsfläche. Allerdings lässt die Wirkung nach und es kann sogar zu Rücklösungen von Nährstoffverbindungen kommen. Der anfängliche Vorteil kehrt sich um. Dieses Phänomen ist häufiger bei porösen Materialien zu beobachten. Z.B. auch bei Lava. Ich vermute dass es in der offenzelligen Struktur zu einer Unterversorgung der eingeschlossenen Bakterien durch Sauerstoffabschluss kommt und anschliessend anaerobe Bakterien die eingelagerten organischen Nährstoffe wieder abbauen. Die plötzliche und hohe Nährstoffreigabe führt dann regelmäßig zu massiven Algenproblemen und im schlimmsten Fall muss das Substrat getauscht werden. Insofern gebe ich die Recht. Man muss über den Einsatz von Zeolith nachdenken.

    Gruß

    Ralf Glenk

    Eine solche Anfrage in diesem Forum ist weltfremd, oder dient nur dazu einem Spam Link vorzubereiten. Der kam natürlich prompt. Ich habe diesen gelöscht und beide Benutzer gesperrt.

    Der Kauf von Starterbakterien ist dann eine sinnvolle Ausgabe, wenn man gezielt speziallisierte, nitrifizierende Bakterienkulturen ansiedeln möchte. Diese gewinnen dann schnell die Oberhand und die anfängliche Grünphase verkürzt sich.

    Den Tipp mit dem Tümpelwasser liest man häufig in den Foren. Alles was umsonst ist, wird auch gerne empfohlen. In der Regel bleiben die Nachteile unerwähnt. Das Tümpelwasser ist eine Blackbox. Sicher sind auch nitrifizierende Bakterien dabei, aber ebenso können Pilz- und Algensporen eingeschleppt werden. In warmen Sommermonaten kann es zu Gewässerbelastungen durch Blaualgen kommen. Die möchte man auch nicht gern in seinem Schwimmteich haben.

    Es sollte jeder reiflich überlegen, ob er sich für eine geringe Kostenersparnis auf ein Lotteriespiel mit ungewissem Ausgang einlässt.

    Ein normaler Sandfilter braucht auch eine entsprechende druckstarke Schwimmbadpumpe. Diese Pumpen erzeugen einen Druck von 1,5-2,5 bar je nach Typ. Eine Teichpumpe liegt bei 0,5-0,7 bar. Auch wenn man ein Filtermedium mit geringer Hydraulik einfüllt, bleibt immer noch der Druckverlust durch die Labyrinthführung im Ventilkopf und die feinen Schlitze der Auslaufeinheit. Sobald sich ein Biofilm aufbaut, oder das Filtermedium Schmutz angesammelt hat, ist die Teichpumpe an der Leistungsgrenze und fördert kaum noch Wasser.

    Umgekehrt kann man keine Schwimmbadpumpe an unseren Mehrschicht Druckfilter anschliessen, da dieser nicht für hohe Drücke ausgelegt ist. Deshalb sind unsere Filterpaletten ganz unterschiedlich aufgebaut.

    Ich würde den Sandfilter aus der Filterkette entfernen, es sei denn du bestehst auf eigene Erfahrungen.

    Wenn du eine Pumpe mit Druckfilter betreibst, solltest du einen Bypass vorsehen. Dann kannst du den Druck so einregulieren, dass immer genug Wasser im Pflanzenklärbereich ankommt und du darfst auch in den Urlaub fahren. Wir haben dies auf unserer Filterpalette FST1000 entsprechend gelöst.


    P.S.: ein neu angelegter Teich wird zunächst grün, bis sich der Biofilter aufgebaut hat. Ein ganz normaler Ablauf. Das hat nichts mit umkippen wie z.B. durch Sauerstoffmangel oder Überdüngung zu tun. Das muss man abwarten und sollte nicht versuchen mit Gegenmaßnahmen zu reagieren. Das stört nur die natürlichen Prozesse.

    Ralf Glenk

    Hallo Roman,

    es ist immer sinnvoll das Gesamtsystem zu beschreiben um die Fehler an der richtigen Stelle zu suchen, oder weitere Ratschläge zu geben. Den Druckfilter hattest du verschwiegen. Ein Druckfilter senkt nochmals die Förderleistung. Nicht jeder Druckfilter ist zudem für die Kombination mit einer Teichpumpe geeignet. Was ist das denn für ein Druckfilter? Von uns scheint er nicht zu sein.

    Gruß

    Ralf Glenk

    Hallo Roman,

    auch wenn hier über den Bogensiebfilter gerätselt wird, die Skimmerklappe arbeitet, hier liegt nicht das Problem. Die Ursache ist bei der Pumpe, bzw. bei der Gesamtauslegung des Systems zu suchen.

    Grundsätzlich ist es egal ob einer oder beide D110 Zuläufe offen sind. Wichtiger ist der Wasserdruck. Bei vollem Teich ist er am höchsten und damit die zufliessende Wassermenge am größten. Bei sinkenden Wasserstand nimmt auch der Druck ab und damit auch die zufliessende Wassermenge.
    Eine Pumpe muss so ausgelegt sein, dass sie in diesem Differenzbereich zuverlässig arbeitet. Sie muss stark genug sein, das Wasser auch bei vollem Wasserdruck zu fördern. Sie darf nicht so stark sein, dass sie anfängt Luft zu ziehen weil sie das Wasser schneller fördert als es nachlaufen kann. Die Feinregelung übernimmt die Steuerklappe.

    Der Bogensiebfilter Duo ist für zwei Pumpen ausgelegt. Das heisst er ist breiter und hat ein größeres Einlauffenster an der Skimmerklappe. Das bedeutet, dass auch bei angelegter Klappe viel mehr Wasser einfliesst als bei den einfachen Bogensiebfiltern, damit die zwei Pumpen nicht unterversorgt sind. Schliesst man nur eine Pumpe an, so muss sie ausreichend stark sein.

    Du schreibst, du hättest eine 10000er Pumpe unserer Eigenmarke (?) angeschlossen. In den Bestellungen finde ich nur eine 12V Pumpe. Ich hoffe, dass du diese für einen anderen Zweck benötigst. Sie ist nur für den getauchten Betrieb, aber nicht für die Trockenaufstellung geeignet. Sie wird dann zu heiss. Ausserdem hat sie nur ein kleines Laufrad und einen kleineren Zulauf. Man muss die angegebenen Förderleistungen immer im Zusammenhang mit dem Einsatzort sehen. Aber auch dann sind die von den Herstellern angegebenen Fördermengen sehr optimistisch. In der Trockenaufstellung mit Leitungswiderstand durch die Installation erreichen wir bei einer Durchflussmessung nur etwas mehr als die Hälfte der angegebenen Leistung. Und zwar unabhängig vom Hersteller.

    Ich habe das hier etwas ausführlicher dargestellt, damit die Zusammenhänge klarer sind. Mit einer stärkeren Pumpe wirst du dein Problem schnell gelöst haben. Ich selber habe jetzt die Variopumpe zu Testzwecken an den Bogensiebfilter angeschlossen. Hier kann ich die Pumpenleistung individuell an den Wasserstand und an die gewünschte Fördermenge (wenn der Wasserfall zugeschaltet wird) anpassen. Man sieht auch sehr gut den Einfluss des Wasserdrucks je nach Wasserstand im Teich. Nach dem letzten Regen musste ich die Pumpe wieder höher regeln, bei niedrigem Wasserstand und wenig Wasserdruck kann ich sie fast auf Minimalleistung herunterfahren.

    Wenn bei normal laufenden Systemen plötzlich das Wasser nicht mehr ausreichend gefördert wird, kann es auch sein, dass das Pumpenlaufrad verstopft ist. Wenn der Bogensiebfilter in der zweiten Kammer zu voll läuft, wird irgendwann die Verschmutzung über die obere Siebkante gespült und das kann zu der Verstopfung führen.

    Gruß

    Ralf Glenk

    Vorsicht!

    Bitte nicht jedem Vorschlag Folge leisten. Ein kräftiger Hochdruckreiniger kann durchaus die Folie zerschiessen, oder die Klebe- bzw. Schweissnaht trennen. Mein Kollege Herr Pieper hat schon entsprechende Erfahrungen gemacht. Im schlimmsten Fall ist der Fleck weg und die Folie gleich mit.

    Gruß

    Ralf Glenk

    Peroxyd ist nicht unproblematisch, wenn der pH Wert zu hoch oder der Härtegrad des Wassers zu niedrig ist. Dann kann es zu Eintrübungen oder Aufschäumen kommen. Das muss jetzt nicht unbedingt eine Wechselwirkung mit anderen Mitteln sein.

    Ich möchte mich aber gegen den Vorwurf der Geldmacherei verwahren. Natürlich wollen wir auch Geld verdienen, sonst gäbe es auch dieses Forum nicht. Aber es gibt sicher nicht viele Händler, die sich bei den Wasserpflegemitteln die gleiche Mühe geben und versuchen das jeweils beste Produkt zu finden. Deshalb haben wir auch ein sehr gemischtes, ausgewähltes Sortiment der verschiedensten Hersteller und nicht nur die Produktlinien weniger, populärer Anbieter.

    Es gibt auch nicht das eine "one-fits-all" Mittel mit dem sich alle denkbaren Probleme lösen lassen. Deshalb haben auch Produkte wie Algesin ihre Berechtigung und führen beim gezielten Einsatz in der Regel zum gewünschten Erfolg. Es kommt ja auch immer darauf an, ob man eine kurzfristige Lösung oder eine langfristige Ursachenbekämpfung sucht.

    Gruß

    Ralf Glenk

    Ich habe den Phosphatbinderblock und die Supertabs im Einsatz. Fadenalgen gibt es nur im abgegrenzten Pflanzenfilter, nicht aber im Schwimmbereich. Ansonsten etwas Mulmbildung. Speziell nach einem Regenguss wenn die Nährstoffkonzentration kurzzeitig ansteigt. Den Kois ist es schon fast zuwenig:)

    Ich würde diese Kombination aus eigener Sicht empfehlen.

    Gruß

    Ralf Glenk

    Hallo Olli,

    vielen Dank für die Rückmeldung. Ich habe die Tabs jetzt seit ca. 3 Wochen im Test. Bisher ist mir nichts Negatives aufgefallen. Allerdings sind meine Kois die Haupttodesursache für die Insektenlarven, sodass ohnehin nicht viel überbleibt.

    Haben andere eine ähnliche Beobachtung gemacht?

    Sind auch andere Ursachen denkbar?

    Bei hohen Wassertemperaturen nimmt z.B. die Sauerstoffsättigung dramatisch ab.

    Wurden parallel andere Wasserpflegemittel oder Algenbekämpfungsmittel eingesetzt?

    Gruß

    Ralf Glenk

    Von der Schwimmteich Planungshilfe wird es keine Neuauflage geben. Grund sind weniger die Kosten als der Zeitfaktor. Dieser greift in zweifacher Hinsicht.

    1. Die Erstellung mit den Texten und Grafiken dauert ca. 3 Monate. Solange kann ich mir nicht frei nehmen. Ich brauche die Zeit für Neuentwicklungen und für die (kommenden) Baupläne für verschiedene Schwimmteichvarianten. Ich habe zweimal versucht jemanden für diese und andere Publikationen einzustellen. Das hat nicht funktioniert, weil einfach das KnowHow fehlt und nicht auf die Schnelle zu vermitteln ist.

    2. Es braucht einige Zeit bis eine Auflage abverkauft ist. Dadurch fehlen aktuelle Entwicklungen und Erkenntnisse. Das ist auch der Grund warum ich die alte Planungshilfe nicht als PDF Download anbiete.


    Gruß

    Ralf Glenk

    Hallo ,

    ich habe jetzt das Mittel im Shop eingestellt. Nennt sich SuperTab und ist hier zu finden:

    https://topteich.de/Supertab-Oxidans

    Wegen der unbegrenzten Haltbarkeit und der besseren Versandmöglichkeit habe ich mich für die Tablettenform entschieden. Ich konnte nicht beurteilen, inwieweit sich ein flüssiges Mittel bereits bei uns am Lager abbaut. So ist in jedem Fall die volle Wirksamkeit gewährleistet. DK-Dox ist in der Gebrauchsempfehlung höher dosiert und dadurch noch wirksamer als Supertabs. Allerdings setzt eine höhere Dosierung auch eine tägliche Kontrolle der Ammonium und Nitritwerte voraus, damit die Biologie keinen Schaden nehmen kann. Und mal ehrlich, wer macht das schon. Da ich weiss wie unterschiedlich die Wasserparameter bei unseren Kunden sind, gehe ich lieber auf Nummer sicher und empfehle nur die niedrige Standarddosierung. Wer das Risiko nicht scheut kann auch mit Supertabs eine höhere Dosierung herstellen.

    Gruß

    Ralf Glenk

    Im Shop ist ab sofort die Aquasmart PU Versiegelung erhältlich. Sie ist wasserbasierend und lösemittelfrei. Ich habe lange nach einer solchen Versiegelung gesucht. Die Alternative Epoxy ist zwar ein schönes Material aber mimosenhaft was die Restfeuchte im Untergrund angeht. Entweder wird es trüb, oder es löst sich mit der Zeit wieder an einigen Stellen. Ausserdem muss man nach jedem Arbeitsgang das Werkzeug entsorgen.

    Ganz anders verhält sich Aquasmart. Ich würde die Verarbeitung als kinderleicht bezeichnen, aber vielleicht fühlt sich dann der eine oder andere unterfordert.

    Man kann die Versiegelung mit handelsüblicher Abtönfarbe colorieren. Dann muss man nicht den Mörtel selbst einfärben. Besser sind noch Farbpasten bzw. Farbkonzentrate. Die besorge ich noch für den Shop. Die Beschichtung wird sehr zäh und kratzfest.

    Noch schöner, oder besser gesagt natürlicher, ist eine vorhergehende Farblasur. Ich habe dafür Tiefgrund genommen und mir verschiedene Farblasuren hergestellt. Diese kann man als Farbübergänge oder Schattierungen nass in nass verstreichen. Nach dem Trocknen wird die Versiegelung aufgetragen und leicht besandet.

    Wenn man Sand mit etwas Aquasmart anmischt ergibt das einen prima Reparaturspachtel für Haarisse. Damit kann man jetzt leicht ältere Anlagen aufhübschen.

    Braucht man überhaupt eine Versiegelung? Was ist der Vorteil?

    Zunächst verhindert es das Eindringen von Verfärbungen im Mörtel. Umgekehrt wird der Zement gekapselt, was sich positiv auf die Wasserparameter auswirkt. Nach dem Aushärten ist die Versiegelung physiologisch unbedenklich und gibt keine Schadstoffe ab. Es ergeben sich neue kreative Möglichkeiten der Farbgebung und Besandung. Der Mehraufwand ist gering aber zahlt sich aus.

    Gruß

    Ralf Glenk

    Hallo,

    grundsätzlich habe ich nichts gegen Experimentierfreude einzuwenden. Ich kann aber nicht beurteilen, inwieweit jemand Materialien im Vorfeld getestet hat. Deshalb möchte ich an dieser Stelle noch einige Hinweise geben.

    Malervlies besteht oft aus Recycling Mischgewebe. Lumpen und Altkleider werden in Reissmaschinen zerfasert , chemisch gereinigt und dann zum Vlies verarbeitet. Womit wir beim Knackpunkt wären. 1. Man weiss nicht, welche chemischen Rückstände das Vlies enthält. 2. Das Mischgewebe enthält auch organische Fasern, wie Baumwolle, Wolle, Leinen etc. Diese Fasern verrotten im Wasser. Das Vlies zerfällt mit der Zeit und kann dann keine Spannungen mehr aufnehmen.

    Das Vlies sollte man nicht einnässen. Die Fasern legen sich an und verbinden sich nicht so gut mit dem Mörtel. Besser ist es, die erste Mörtelschicht breiig, nass anzurühren. Dann nutzt man den Saugeffekt der Matte.

    Normales Gittergewebe für den Aussenputz an Gebäuden hat in unseren Tests nicht so gut funktioniert. Man kann diese Gitter eigentlich nur in den feuchten Mörtel einarbeiten. Die umgekehrte Vorgehensweise, dass man das Gitter erst auflegt und dann dem Mörtel aufbringt, ist anstrengender und fehleranfällig. Bei den Tests mussten wir feststellen, das sich die zweite Schicht nicht immer mit der Grundschicht verbunden hat. Man sieht das allerdings nicht. Deshalb bieten wir das grobmaschige Gewebe an.

    Gruß

    Ralf Glenk