Vorstellung meiner Person und Schwimmteichprojekt Nähe Soest

  • Ok, dAs wusste ich nicht. Hier wird das Abwasser nicht in Kombination mit dem Wasserbezug berechnet. Die abwassergebühr wird von der bebauten Fläche gerechnet, egal wie viel Wasser bezogen wird. Völlig unfair, jemand der allein lebt und kaum Wasser braucht zahlt unter Umständen mehr als eine Großfamilie die auf engem Raum lebt....so lerne ich immer wieder dazu und kann nun verstehen wozu ein Gartenzähler sinnvoll ist....

    Lg

    Yvonne

  • Hallo

    Die Gemeinde Issum in NRW reduziert die Abwassergebühr nicht wenn es um die Poolbefüllung geht. Das sei laut Landeswasserverordnung (oder so ) ein durch den Schwimmbetrieb verändertes Wasser wofür Abwassergebühren zu zahlen sind, auch wenn es ja tatsächlich nie in die Abwasseranlagen der Gemeinde kommt sondern zumeist verdunstet. Bei Gartenbewässerung dagegen würde die Gemeinde die Gebühren erlassen .....

  • Hallo

    Die Gemeinde Issum in NRW reduziert die Abwassergebühr nicht wenn es um die Poolbefüllung geht. Das sei laut Landeswasserverordnung (oder so ) ein durch den Schwimmbetrieb verändertes Wasser wofür Abwassergebühren zu zahlen sind, auch wenn es ja tatsächlich nie in die Abwasseranlagen der Gemeinde kommt sondern zumeist verdunstet. Bei Gartenbewässerung dagegen würde die Gemeinde die Gebühren erlassen .....

    ja, normal und korrekt. Deswegen hatte ich geschrieben "keinen Pool angeben, nur Gartenbewässerung"

  • Bei uns (RLP, Kreis Neuwied, VG Asbach) muss man nur irgendeine Wasseruhr besorgen (neu oder gebraucht) und anschließen. Anschließend muss man ihnen nur ein Foto des Start-Zählerstandes an die Verbandsgemeinde schicken (die machen bei uns die Abrechnung), der dann als Null-Wert angenommen wird. Jährlich muss man dann ein neues Foto schicken, um den Verbrauch zu dokumentieren. Und der Zähler muss jederzeit zur möglichen Überprüfung freigegeben sein. Einzige Bedingung um keine Abwassergebühren zu zahlen ist sicher zu stellen, dass kein Wasser dieses Zählers in den Kanal kommt.


    Offenbar ist das alles wirklich sehr von den lokalen Vorgaben abhängig, am besten mal bei Wasserwert und/oder Gemeindeverwaltung anfragen!

  • Da ich persönlich schon angesprochen wurde, möchte ich Euch meine Anwort zum Thema "Druckfilter lohnenswert" nicht vorenthalten.


    Ich zitiere mich also selbst:

    Hallo XXXX,

    eine Investition die sich für mich persönlich gelohnt hat! In der Anlaufphase des ST hatten wir kurzzeitig ein recht hohes Schwebealgenaufkommen, da lag die Standzeit nur bei etwa 2 Wochen. Aber genau dieser Zeitraum war nötig, um das Wasser wieder kristallklar zu bekommen.

    Die Menge an Schlamm die sich in dem Filter angesammelt hatte war ernorm, die Aufnahmekapazität von Aqualoon wirklich beachtlich. Für mich jedes Mal ein gutes Gefühl wenn ich durch das Fenster der Waschmaschine blicke und sehe, vor welcher Schlammmenge ich meine Biofilterzone bewahrt habe.

    Seit ich durchgehend Klarwasser habe, ist auch die Standzeit des Filters höher. Der letzte Wechsel liegt jetzt ca. 4 Wochen zurück. Aus Erfahrung weiß ich, dass Rückspülen quasi überhaupt nichts bringt. Da hilft nur ein Austausch & Regeneration des Filtermediums. Ich betreibe zwei Aqualoon Füllungen im Wechsel.


    Gerade der aufgewirbelte feine Bodenmulm, den ich trotz Roboter in einem Gewissen Maße habe, geht durch den BSF durch. Mit dem Druckfilter bin ich auf der sicheren Seite. Zudem habe ich einen angenehmen Nebeneffekt: noch mehr Besiedlungsfläche für Bakterien. Denn die Oberfläche des Druckfilters ist nicht zu verachten. Deshalb sollte der mMn genau wie der Biofilter ständig durchlaufen - sonst kann das sicherlich auch mal anfangen zu müffeln!


    Ergänzung:

    Der Wechsel der Füllung ist in Minuten erledigt - wenn man den Filter entsprechend in die Anlage einbindet. Mein Vorgehen: Ich stelle den Filter auf Zirkulieren - der Filterkörper wird dann nicht mehr durchflutet, Bypassbetrieb. Ich öffne die Entwässerung für die Rückspülung, dann den Bodenablaß. Das Wasser läuft komplett ab. Zu- und Rücklauf trennen ich dann mit Kugelhähnen ab, Pumpe aus. Überwürfe der Schläuche DN50 losschrauben. Dann nehme ich den gesamten Eimer, kippe den Inhalt in einen Wäschekorb, spüle den Filter kurz aus. Neue Füllung, anschließen, auf Rückspülen stellen und Entwässerung öffnen bis Wasser austritt (höchster Punkt = Entlüftung), auf filtrieren stellen. Abzüglich der Wartezeit bis das Wasser abgelaufen ist 5-10 Minuten Arbeit...


    Grüße

    Manuel

  • Ich habe mal zwei aktuelle Bilder online gestellt. Den Kalk an den Wänden bekomme ich nach und nach in den Griff, dieser löst sich immer weiter ab (auch wenn ich mechanisch kräftig nachhelfen muss!) Die Pflanzen könnten mMn zum Teil etwas besser aussehen, so wächst Schilfrohr bei mir interessanter Weise so gut wie gar nicht...

    Ich beschäftige mich gerade schon mit den Maßnahmen für den Herbst. Ein Netz muss bestellt werden und ich mache mir gerade Gedanken über den zeitlichen Ablauf.


    Wie macht ihr das? Anlage laufen lassen bis nach dem Laubfall/Entfernung des Netzes? Wann schneidet ihr die Pflanzen? Ausnahmslos alle? Wann schaltet ihr die Pumpen aus? Ich freue mich über Eure Tipps!


    Für die Maßnahmen im Frühjahr werde ich mir vermutlich einen Sauger leihen - ich bin mittlerweile überzeugt: ich komme über das Jahr ohne aus, der Roboter hält den Boden blitzeblank, Wasserverlust gleich null (außer Verdunstung). Ich habe im Frühjahr 2x mit Mulmglocke über Schwerkraft abgesaugt. Denkbar wäre auch ein absolutes Billigmodell für eine Anwendung im Frühjahr...


    Ach ja, die Sumpfdotterblume bei der ich vor Wochen eine Düngetablette an die Wurzeln gegeben habe, unterscheidet sich in Wuchs und Aussehen null von den anderen!

    Die Blattdüngung werde ich an einigen kümmernden Exemplaren mal testen, bis dato habe ich es noch nicht versucht.

  • ich lasse meist bis zum ersten Frost die Pumpe laufen, dann baue ich die aus, entleere die Rohre und lasse alles ruhen bis zum März/April. Hab auch die ersten 2 Winter durchlaufen lassen, war mir aber zu stressig, ging bis -20°C runter =O.

    Das Herbstlaub landet zumeist im Skimmer, ein Netz würde ich mir nochmal überlegen, ich finds hässlich und nach dem Abbau fällt auch noch jede Menge Laub und anderer Dreck in den Teich. Insofern ist ja im Frühjahr eine Grundreingung erforderlich, Netz hin, Netz her...


    Pflanzen lassen ja manche stehen bis eine Eisfläche da ist um dann mit einer Schüppe bündig abzurasieren. Ich "ernte" wenn es anfängt unschön auszusehen, aber ich habe wenige Pflanzen die nur überirdisch stehen...


    Ich würde noch überlegen Phophat Minus einzustreuen. Das bindet Phospate über den Winter. Da es sich nicht auflöst und auf dem Boden liegt muss es im Frühjahr rausgesaugt werden (aber die Reinigung ist ja sowieso vorzunehmen)


    Ansonsten musst du dir nicht so viele Gedanken machen, ist eh alles im Winterschlaf. Wichtig ist halt die Frostsicherheit....

  • Hallo,

    auch von mir soll es mal wieder eine Rückmeldung geben. Wir waren 2 Wochen im Urlaub, der Teich war bis auf ein gelegentliches Reinigen des BSF durch ein Familienmitglied sich selbst überlassen. Soweit auch alles prima - hätte ich bei meiner Rückkehr nicht eine deutliche Verschlechterung des Zustands zu beklagen.

    Ein Teil der Pflanzen wird braun. Dieses Problem habe ich ja schon seit dem Start im Frühjahr - aber noch nie so deutlich. Die Sumpfdotterblumen haben fast sämtliche Blätter verloren, Binse, Rohrkolben, die Seerosen - deutliche Zunahme an abgestorbenen Blättern. Im Bereich des Kiesfilters habe sich dagegen die Fadenalgen munter ausgebreitet, die habe ich gestern rausgesammelt. Das Wasser ist glasklar. Was gut wächst ist Wasserminze!


    Zur Ursache - ich kann mir nur Vorstellen, dass unser Wasser schon seit beginn etwas zu weich war. Die starken Regenfälle haben das Problem sicher verstärkt, gestern habe ich eine KH von 4 gemessen. Unser Leitungswasser hat 5. GH Test werde ich mir noch zulegen.


    Im Shop habe ich KH plus bestellt und werde damit schrittweise um 2-3° aufhärten und sehen, ob es eine Besserung bringt. Leider ist das Jahr schon etwas fortgeschritten. Ich hoffe die Pflanzen erholen sich bis zum Herbst noch etwas.


    Zum Produkt: die GH bleibt unangetastet? Vermutlich handelt es sich um NaHC03? Ich bin gespannt ob es klappt, melde mich dann wie üblich zurück...

  • Hallo Manuel,


    ich habe seit Jahren KH und GH bei 4. Aufgrund dessen habe ich auch versucht das Wasser mit unterschiedlichen Mittelchen aufzuhärten. Bei mir haben sich diese Mittel leider nicht vollständig aufgelöst und lagen dann am Boden. :(


    Da meine Pflanzen hervorragend wachsen, mache ich jetzt nichts mehr in dieser Richtung..


    Ich glaube es gibt einen Zusammenhang zwischen GH und KH. Irgendwie so:


    Um KH zu erhöhen muss auch GH höher sein. Oder andersrum oder doch nicht. :-)

  • Wasserpflanzen fangen jetzt an sich langsam zurückzubilden und beginnen braun zu werden. Deshalb stellen wir den Verkauf ab Ende August ein. Dein Teich ist noch jung, deshalb wird der Effekt eher einsetzen als bei Wasserpflanzen die schon tiefer verwurzelt sind. Kein Grund zu Beunruhigung. Ausser, das es nicht mehr lange dauert und der Herbst vor der Tür steht.

    Gruß

    Ralf Glenk

  • Bei mir ist es ähnlich. Besonders die Rohrkolben sind teilweise schon komplett braun. Die restlichen Pflanzen haben auch teilweise gelbliche Blätter bekommen. Wasser ist weiterhin klar. Kies ist auch algenfrei, außer im Wurzelbereich der Binsen findet man einen leichten Algenflaum (glaube Fadenalgen).

  • Ich kann selbiges auch bei mir beobachten. Seerosen braune Blätter, Sumpfdotterblumen alle schwarz, Rohrkolben ist schon zur Hälfte braun. Wenn ich auf den Teich schaue merkt man das der Herbst im Anmarsch ist. Selbst mein großer Wein schmeißt schon seine Blätter weg und meine Terrasse sieht in dem Bereich auf jeden Fall nach Herbst aus.

    Das Wachstum der Fadenalgen hält sich bei mir in Grenzen und ich würde es nicht als Problem betrachten.

    Wasserwerte habe ich direkt nicht gemessen, ich habe nur so Teststreifen. Allerdings wenn ich auf die Fische ansehe und das sonstige Leben im und am Teich denke ich nicht das ich mir um schlechte Wasserwerte Gedanken machen muss.

    Ich weiß nicht wie es bei euch ist oder war, aber ich habe die Temperaturen in Verdacht das die Pflanzen meinen es ist schon Herbst. Ich hatte in den letzten Wochen nicht über 18 Grad Wassertemperatur. Nachts fällt die Lufttemperatur hier oben seit Wochen teilweise bis auf unter 10 Grad, das Wasser hat dann morgens nur noch 15. Dann noch ständig Regen von oben, da hätte ich als Wasserpflanze auch keinen Bock mehr und würde auf Herbst machen 😀


    Aber Kopf hoch!!! Nur noch 117 Tage Regen, dann schneit es wieder😀

  • Hi,

    ich danke Euch für Eure Antworten, die mich ungemein beruhigen! Dennoch habe ich die KH erfolgreich schrittweise um 2° erhöht.


    Chrischi31

    es ist durchaus möglich dass die GH niedriger als die KH liegt. Die GH ist die Kozentration an Mg und Ca Ionen und wird komplexometrisch beststimmt. Die KH habe ich mit NaHCO3 erhöht, Natrium ist kein Härtebildner. Die GH bleibt unangetastet. Natürlich sollten GH/KH in einem gesunden Verhältnis stehen und immer gemeinsam betrachtet werden. Üblicherweise wird die GH durch die Mg/Ca Chloride erhöht. Sulfate (Gips) würde ich wegen der Schwefel-Quelle vermeiden...


    Die Tage werde ich nochmal ein Bild einstellen - bevor alles braun ist ;)

  • Ich plane eigentlich ein Netz, vor allem wegen unserer Himalaya Zeder in Teichnähe. Ein Teil der Pflanzen sind aber zZt. noch sehr grün, ich würde die ungerne abschneiden. Vermutlich werde ich das Anbringen eines Netzes zeitlich erstmal weiter nach hinten schieben müssen. Aber: dann fällt das Schneiden mit dem Laubfall zusammen, dann kann ich das Netz auch gleich weglassen.

    In den letzten Wochen habe ich auch vermehrtes Fadenalgenaufkommen. Im Vergleich zu Restjahr, kann man schon regelrecht von einer Blüte sprechen. Ich besitze noch keinen Sauger. Von meinem Verständnis macht es Sinn, bereits im Herbst mal eine Grundreinigung durchzuführen - wie haltet ihr das?

    Da wäre dann noch die Kaufentscheidung.

    1 Kammersystem "Intervall" für 100 Euro, 2 Kammer ab 300 Euro, Saugpumpsystem ab 600 Euro oder Impeller ab 1000 Euro.

    Wir haben ja einen recht kleinen Schwimmteich. Aufgrund des R3 Roboters, der hervorragende Arbeit leistet, gehe ich von 2-3 Anwendungen pro Jahr aus... eigentlich ausschließlich in den Pflanzenzonen.

    Und da brauche ich kein non plus Ultra Gerät. Habt ihr Empfehlungen für mich?

  • Ein Netz habe ich bis dato auch nicht in Planung. Hatte eines beim alten Teich und das hing eh immer im Wasser...und hässlich ist es obendrein :-)

    Im letzten Winter habe ich fast täglich einmal eben soweit wie möglich die Blätter via Ketcher rausgeholt. Geht schnell und ist recht effektiv....so werde ich es auch dieses Jahr halten. Meine Pflanzen sind teilweise auch noch recht grün. Ich schneide am Wochenende das weg, was braun ist, aber auch schon grüne Blätter die durch den Sturm eh im Wasser liegen, abgeknickt sind.


    Fadenalgenblüte kann ich bei mir nicht feststellen, eventuell ist dafür aber auch schon mein Wasser zu kalt (12 Grad) ???


    Zur Saugerempfehlung möchte ich sagen das ich einen FANGO Saugpumpensauger habe (gibt es bei Ralf im Shop). Für meine Zwecke (ab und an mal saugen, vor allem Kies- und Pflanzenbereich) ist der vollkommen ausreichend und hat auch richtig Leistung, sowohl was Saugwirkung angeht, als auch was es an Strom zieht. Die Steckdose über den ich diesen am Anfang betrieben habe, wurde von innen mit einem Doppelschalter geschaltet...der ist mir tatsächlich durchgebrannt! Nun betreibe ich den an einer einzelnd abgesichterten Außensteckdose zur Sicherheit.

    Es gibt allerdings einen großen Nachteil: Das Ding ist laut !!!


    Solltest du empfindliche Nachbarn haben oder nur am Sonntag oder spät Abends saugen können, solltrst du wohl doch eher zum Impellersystem greifen.

  • Gute Frage...hab ich mir noch gar keine Gedanken drum gemacht. Im letzten Winter hab ich meinen Kiesfilter durchlaufen lassen=O...das mach ich diesmal nicht mehr. Aber wenn ich es richtig in Erinnerung habe aus anderen Threads hier, dann wurde immer gesagt das man unter 10 Grad abschalten kann, da die Bakterien eh ihre Arbeit einstellen.